PrÀsident, Trump

100 Tage PrÀsident: Trump feiert sich vor AnhÀngern selbst

30.04.2025 - 03:01:12 | dpa.de

Seit Januar fÀllt Donald Trump eine umstrittene Entscheidung nach der anderen. Der Republikaner selbst findet seine Bilanz nach 100 Tagen: extrem gut. An seinen Gegnern arbeitet er sich weiter ab.

Gegen seine politischen Gegner dagegen teilte er einmal mehr hart aus. - Foto: Paul Sancya/AP/dpa
Gegen seine politischen Gegner dagegen teilte er einmal mehr hart aus. - Foto: Paul Sancya/AP/dpa

US-PrĂ€sident Donald Trump hat seine ersten 100 Tage im Amt mit einer aggressiven Kundgebung zelebriert. Die Monate seit Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar seien die «erfolgreichsten ersten 100 Tage einer Regierung in der Geschichte unseres Landes», behauptete der Republikaner vor AnhĂ€ngern im Bundesstaat Michigan. «Wir holen uns unser Land von einer kranken politischen Klasse zurĂŒck, die dadurch reich geworden ist, Amerika zu verkaufen und ausbluten zu lassen. Wir lassen so etwas nicht mehr zu.»

In seiner Rede pries sich Trump selbst in höchsten Tönen und ging politische Gegner einmal mehr scharf an. Es war der erste Auftritt in Wahlkampfmanier seit seinem Wiedereinzug ins Weiße Haus. «Ich habe euch vermisst, ich habe die Kampagne vermisst», rief er seinen AnhĂ€ngern zu. Die Republikaner blicken nach der PrĂ€sidentschaftswahl im vergangenen Jahr bereits auf die Kongresswahlen 2026 zur Mitte von Trumps Amtszeit. 

Trump tritt nach

Trump lĂ€sterte bei dem Auftritt ausgiebig ĂŒber seinen AmtsvorgĂ€nger, den Demokraten Joe Biden, den er als sabbernden, senilen Mann darstellte und als «verrĂŒckten Typen» bezeichnete. «Wie zum Teufel konnte dieser Kerl jemals PrĂ€sident werden», spottete Trump. Die Demokraten beschimpfte er pauschal als «radikale Irre», «Kriminelle» und «kranke Leute», Zehntausende Bundesbeamte als «inkompetent» und «korrupt».

Der 78-JĂ€hrige beklagte sich auch ĂŒber «linksradikale Richter», die seine Politik zu stoppen versuchten, und voreingenommene Medien, die fast ausschließlich negativ ĂŒber ihn berichteten. Schlechte Umfrageergebnisse zu seinen ersten 100 Tagen tat er allesamt als gefĂ€lscht ab.

Trump betonte, er lasse sich durch nichts aufhalten. Unter dem Jubel seiner AnhĂ€nger listete er zahlreiche umstrittene Entscheidungen aus den ersten Monaten seiner PrĂ€sidentschaft auf und versprach als nĂ€chsten Schritt großangelegte Steuersenkungen. «In den kommenden Wochen und Monaten werden wir die grĂ¶ĂŸten Steuersenkungen in der amerikanischen Geschichte auf den Weg bringen», sagte Trump - und versprach einmal mehr ein «goldenes Zeitalter» fĂŒr Amerika mit niedrigen Verbraucherpreisen, höheren Löhnen und der «besten Wirtschaft in der Geschichte der Welt». Fachleute warnen dagegen angesichts Trumps radikaler Zollpolitik vor höherer Inflation und einem langsameren Wirtschaftswachstum.

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