Selenskyj dankt Deutschland fĂŒr drittes Patriot-System
05.07.2024 - 21:16:08 | dpa.deDer ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat Deutschland fĂŒr die Lieferung des dritten Flugabwehrsystems vom Typ Patriot gedankt. «Das sind starke Neuigkeiten», sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Er danke auch den USA fĂŒr weitere Schritte, die ukrainische Luftverteidigung zu stĂ€rken. Details nannte er nicht, sagte aber, dass die Partner des Landes die Vereinbarungen erfĂŒllten. «Die Ukraine hat schon bewiesen, dass es keine russischen Raketen gibt, die wir nicht abschieĂen können», sagte Selenskyj. Das Land tue alles dafĂŒr, damit der russische Terror beendet werde.
Er habe sich auch mit Raketenherstellern getroffen, die dafĂŒr arbeiteten, der russischen Aggression etwas EbenbĂŒrtiges entgegenzusetzen. «Das ist eine Angelegenheit globaler StabilitĂ€t und Sicherheit, damit jeder im Kreml weiĂ, dass sie nicht ungestraft davon kommen», sagt er weiter.
FĂŒr ihren Abwehrkampf gegen Russland hat die Ukraine im April vergangenen Jahres das erste moderne Flugabwehrsystem US-amerikanischer Produktion des Typs Patriot erhalten. Die ukrainische Flugabwehr will damit bereits russische Hyperschallraketen und ballistische Raketen abgefangen haben. Insgesamt soll Kiew derzeit ĂŒber vier Systeme verfĂŒgen. Weitere wurden unter anderem von RumĂ€nien in Aussicht gestellt.
PrĂ€sident Selenskyj hatte ursprĂŒnglich mindestens sieben derartiger Systeme fĂŒr einen zuverlĂ€ssigen Schutz regelmĂ€Ăig mit Raketen angegriffener GroĂstĂ€dte wie Charkiw, Dnipro, Saporischschja und Odessa genannt. Er drĂ€ngt die VerbĂŒndeten der Ukraine regelmĂ€Ăig um weitere UnterstĂŒtzung bei der Flugabwehr. Russland ĂŒberzieht das Nachbarland in seinem seit mehr als zwei Jahren andauernden Angriffskrieg immer wieder mit LuftschlĂ€gen. Durch die Raketen- und Drohnenangriffe gibt es schwerste Zerstörungen etwa an Energieinfrastruktur und immer wieder auch Tote und Verletzte.
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