Alternative Nobelpreise in Stockholm ĂŒberreicht
29.11.2023 - 20:46:23 | dpa.deDie europĂ€ische Hilfsorganisation SOS MĂ©diterranĂ©e, UmweltschĂŒtzer aus Kambodscha sowie Aktivistinnen aus Ghana und Kenia sind in Stockholm mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet worden. Drei Vertreter von Mother Nature Cambodia, die Frauenrechtlerin Eunice Brookman-Amissah aus Ghana, die kenianische UmweltschĂŒtzerin Phyllis Omido und Caroline Abu Sa'da von SOS MĂ©diterranĂ©e in der Schweiz nahmen die auch als Alternative Nobelpreise bekannten Auszeichnungen am Mittwochabend entgegen.
Die diesjĂ€hrigen PreistrĂ€ger seien Zeugen unsĂ€glichen Leids und setzten sich dafĂŒr ein, Leben zu retten, die Natur zu bewahren sowie die WĂŒrde und Existenzgrundlagen von Menschen in aller Welt zu schĂŒtzen, erklĂ€rte die Stiftung. Brookman-Amissah habe den Weg fĂŒr liberalisierte Abtreibungsgesetze und einen besseren Zugang zu sicheren SchwangerschaftsabbrĂŒchen geebnet. Omido setze sich fĂŒr die Land- und Umweltrechte lokaler Gruppen in Kenia ein. Mother Nature Cambodia kĂ€mpfe trotz stark eingeschrĂ€nkter demokratischer Rechte furchtlos fĂŒr den Schutz der Umwelt. Und SOS MĂ©diterranĂ©e habe im Mittelmeer rund 39.000 Migranten das Leben gerettet. Stiftungsdirektor Ole von UexkĂŒll griff eine Bemerkung Omidos auf und sagte, wer die Welt verĂ€ndern wolle, mĂŒsse einfach damit anfangen.
Der Right Livelihood Award wird seit 1980 alljĂ€hrlich an mutige Persönlichkeiten und Organisationen verliehen, die sich fĂŒr Menschenrechte, Umwelt und Frieden einsetzen. Die diesjĂ€hrigen PreistrĂ€ger waren Ende September bekanntgegeben worden. Die Auszeichnung steht dabei in kritischer Distanz zu den eigentlichen Nobelpreisen, deren PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger ihre Auszeichnungen in gut anderthalb Wochen in Stockholm und in Oslo erhalten.
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