Medien: USA reagieren mit GegenschlÀgen
02.02.2024 - 22:41:27Das US-MilitĂ€r hat nach dem tödlichen Angriff proiranischer Milizen in Jordanien mit GegenschlĂ€gen auf Ziele im Irak und in Syrien reagiert. Dies berichteten mehrere US-Medien ĂŒbereinstimmend unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, darunter die Sender CNN und Fox News.
Am Sonntag waren bei einem Drohnenangriff proiranischer Milizen in Jordanien in der NĂ€he der syrischen Grenze drei US-Soldaten getötet worden. Zahlreiche weitere Soldaten wurden verletzt. Biden machte «radikale, vom Iran unterstĂŒtzte militante Gruppen» fĂŒr den Angriff verantwortlich und drohte mit Vergeltung. Am Mittwoch schrieb die US-Regierung die Attacke offiziell einer Gruppe mit dem Namen «Islamischer Widerstand im Irak» zu, die den Angriff zuvor bereits fĂŒr sich reklamiert hatte.Â
Es handelt sich um eine Art Dachgruppe fĂŒr proiranische Milizen im Irak, die seit den Terrorakten der islamistischen Hamas vom 7. Oktober in Israel gemeinsam unter diesem allgemeinen Namen auftreten. Dazu gehört die vom Iran unterstĂŒtzte Kataib Hisbollah. Sie zĂ€hlt zu den stĂ€rksten Milizen im Irak und fordert den Abzug der US-Truppen aus dem Land. Der Nordosten Jordaniens, wo sich die tödliche Attacke mit den US-Soldaten ereignete, grenzt sowohl an Syrien als auch an den Irak.
Fast tÀgliche Angriffe
Seit Beginn des Gaza-Kriegs zwischen Israel und der Hamas im Oktober haben proiranische Milizen fast tĂ€glich Angriffe auf US-MilitĂ€rstĂŒtzpunkte im Irak und in Syrien verĂŒbt. Die US-Regierung reagierte darauf mit LuftschlĂ€gen in beiden LĂ€ndern. AuĂerdem greifen die jemenitischen Huthi - aus SolidaritĂ€t mit der Hamas - immer wieder Frachter im Roten Meer an. Als Reaktion darauf hatten die USA und GroĂbritannien mit der UnterstĂŒtzung VerbĂŒndeter MilitĂ€rschlĂ€ge gegen die vom Iran unterstĂŒtzte Huthi-Miliz im Jemen ausgefĂŒhrt. Die US-LuftschlĂ€ge haben die Milizen bisher nicht vor weiteren Angriffen abgeschreckt. Die Sorge vor einer Eskalation wĂ€chst.Â
FĂŒr US-PrĂ€sident Biden ist das Vorgehen gegen die Milizen ein Drahtseilakt. Er will einerseits vermeiden, dass sein Land in einen regionalen Krieg im Nahen Osten hereingezogen wird. Andererseits will er StĂ€rke zeigen und ein Ende der Angriffe erreichen. Gleichzeitig ist er in den USA unter Druck - einige Republikaner fordern aggressivere GegenmaĂnahmen auf die Angriffe gegen das US-MilitĂ€r.Â





