Kreml, Lage

Kreml: Lage in Südkorea ist alarmierend

03.12.2024 - 20:00:36 | dpa.de

Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol hat das Kriegsrecht ausgerufen. Als Verbündeter Nordkoreas verfolgt Russland die Lage besonders aufmerksam.

Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol hat in seinem Heimatland in einer Fernsehansprache das Kriegsrecht ausgerufen. - Foto: Ahn Young-joon/AP/dpa

Russland schaut nach Kremlangaben besorgt auf die Lage in Südkorea nach Verhängung des Kriegsrechts durch Präsident Yoon Suk Yeol. «Die Situation ist alarmierend. Wir beobachten das aufmerksam», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Russland und Nordkorea sind enge Verbündete. Die beiden Atommächte haben gerade eine strategische Partnerschaft besiegelt, die auch einen gegenseitigen militärischen Beistand im Fall eines Angriffs durch einen Drittstaat beinhaltet.

Die russische Botschaft in Seoul und das Außenministerium in Moskau riefen ihre Bürger in Südkorea auf, Ruhe zu bewahren. Alle sollten die Empfehlungen der Behörden befolgen und keine Massenveranstaltungen besuchen, insbesondere mit politischer Ausrichtung.

Südkoreas Präsident beschuldigte die Opposition des Landes, mit Nordkorea zu sympathisieren. Der ausgerufene Ausnahmezustand ziele darauf ab, «pro-nordkoreanische Kräfte auszulöschen und die verfassungsmäßige Ordnung der Freiheit zu schützen», sagte Yoon.

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