Selenskyj, Russland

Selenskyj: Russland wirft mehr als 1.100 Gleitbomben ab

27.10.2024 - 12:36:09 | dpa.de

TÀglich gibt es Dutzende russische Luftangriffe gegen die Ukraine. Nun nennt PrÀsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew Zahlen. Er spricht von Terror - und bittet erneut um Hilfe.

Der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj beklagt immer wieder Angriffe durch russische Gleitbomben. (Archivbild) - Foto: ---/Ukrainian Emergency Service/AP/dpa
Der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj beklagt immer wieder Angriffe durch russische Gleitbomben. (Archivbild) - Foto: ---/Ukrainian Emergency Service/AP/dpa

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat nach einer weiteren Woche russischer Luftangriffe gegen sein Land die westlichen VerbĂŒndeten erneut um Hilfe bei der Flugabwehr gebeten. Allein in der vergangenen Woche habe es mehr als 1.100 Angriffe mit Gleitbomben und mehr als 560 Drohnenattacken gegeben, teilte er im Kurznachrichtendienst X mit. Auch rund 20 Raketen und Marschflugkörper hĂ€tten die Russen auf das Land abgefeuert. 

Die Ukraine brauche Hilfe beim Schutz der Menschen, mahnte Selenskyj und veröffentlichte ein weiteres Video von den Zerstörungen in seinem Land. Die Zusammenarbeit mit den westlichen Partnern dauere an, um den Terror des russischen Feindes zu stoppen.

Die Luftverteidigung der Ukraine meldete allein am Sonntag 80 russische Drohnenangriffe. Sie seien abgewehrt worden. 

Russland fĂŒhrt neben einer Bodenoperation seit mehr als zweieinhalb Jahren Krieg auch tĂ€glich LuftschlĂ€ge gegen die Ukraine. Immer wieder sind dabei vor allem auch Objekte der Energieinfrastruktur im Visier der russischen StreitkrĂ€fte.

Kremlchef Putin warnt vor SchlÀgen gegen Russland

Kremlchef Wladimir Putin, der den Angriffskrieg am 24. Februar 2022 gegen die Ukraine begonnen hatte, warnte indes in einem Interview des russischen Staatsfernsehens den Westen einmal mehr davor, Langstreckenwaffen fĂŒr Angriffe auf Ziele im russischen Hinterland freizugeben. Weil die Ukraine solche Attacken nicht ohne Hilfe von Offizieren und Satellitendaten aus Nato-Staaten ausfĂŒhren könne, werde Russland das als Kriegsbeteiligung des Westens sehen. Das russische Verteidigungsministerium erstelle fĂŒr diesen Fall verschiedene Antwortszenarien, sagte er. Details nannte er nicht.

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