US-Ministerin: Auf Gewehr-Magazin stand «Tötet Donald Trump»
28.08.2025 - 00:44:51Der fĂŒr die tödlichen SchĂŒsse auf Kinder einer katholischen Schule in den USA verantwortliche SchĂŒtze hatte vor seiner Tat nach Regierungsangaben «Tötet Donald Trump» auf das Magazin eines Gewehres geschrieben. Ob es sich dabei um eine der Waffen handelte, die er bei der Gewalttat am Mittwoch in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) benutzte, fĂŒhrte Heimatschutzministerin Kristi Noem in ihrer ErklĂ€rung auf der Plattform X nicht aus. Laut ihren Angaben stand auf dem Gewehrmagazin auch «FĂŒr die Kinder» und «Wo ist Dein Gott?».
FBI prĂŒft Terrorverdacht und mögliches Hassverbrechen
Die US-Bundespolizei FBI untersucht, ob die tödlichen SchĂŒsse als inlĂ€ndischer Terrorakt und Hassverbrechen gegen Katholiken zu werten sind, wie FBI-Direktor Kash Patel auf X mitteilte. Der örtliche Polizeichef sagte am Nachmittag (Ortszeit), das Motiv sei nach wie vor unklar.
Polizei: SchĂŒtze hatte legal erworbene Waffen dabei
Der TĂ€ter hatte nach Polizeiangaben drei Waffen bei sich - ein Gewehr, eine Schrotflinte und eine Pistole, die er alle legal erworben hatte. Er tötete zwei Kinder wĂ€hrend eines Schulgottesdienstes im Norden der Vereinigten Staaten und verletzte mehr als ein Dutzend weitere Kinder sowie drei Erwachsene. Der SchĂŒtze schoss laut Polizei durch die Fenster einer Kirche auf die SchĂŒler, die auf KirchenbĂ€nken saĂen. SpĂ€ter beging er nach Polizeiangaben Suizid.
TĂ€ter soll Transperson und Anfang 20 sein
Noem sprach zunĂ€chst von einem 22 Jahre alten TĂ€ter, spĂ€ter dann von einem 23-JĂ€hrigen, der sich als Transperson bezeichnet habe. Transpersonen sind Menschen, die sich dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugewiesen wurde, nicht zugehörig fĂŒhlen.
Die Polizei sprach auch von einem Manifest des SchĂŒtzen auf der Video-Plattform Youtube, das ihn am Tatort zu zeigen scheine und «beunruhigende Texte» beinhalte. Der Inhalt sei mit UnterstĂŒtzung des FBI aus dem Netz entfernt worden und werden nun von Experten geprĂŒft. Eine Verbindung zwischen dem SchĂŒtzen oder dessen Familie und der Kirche werde noch geprĂŒft.


