Attacke, Trump

Attacke auf Trump bei Auftritt - Republikaner in Sicherheit

14.07.2024 - 01:18:43

Trump macht Wahlkampf in Pennsylvania. Plötzlich sind laute KnallgerÀusche zu hören. Die Lage ist zunÀchst völlig chaotisch. Doch Trump gibt schnell Entwarnung.

  • Trump wurde von Sicherheitspersonal von der BĂŒhne gebracht. - Foto: Evan Vucci/AP/dpa

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  • Trump geht es einem Sprecher zufolge «gut». - Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa

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  • Das Sicherheitspersonal von Trump reagiert sofort. - Foto: Evan Vucci/AP/dpa

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Trump wurde von Sicherheitspersonal von der BĂŒhne gebracht. - Foto: Evan Vucci/AP/dpaTrump geht es einem Sprecher zufolge «gut». - Foto: Gene J. Puskar/AP/dpaDas Sicherheitspersonal von Trump reagiert sofort. - Foto: Evan Vucci/AP/dpa

Der frĂŒhere US-PrĂ€sident Donald Trump ist bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Pennsylvania attackiert und von Secret-Service-Agenten in Sicherheit gebracht worden. Auf Videoaufnahmen der Veranstaltung in der Stadt Butler waren KnallgerĂ€usche zu hören - unklar war zunĂ€chst, ob es sich um SchĂŒsse handelte. Trump ließ kurz darauf ĂŒber sein Team mitteilen, es gehe ihm gut und er werde gerade medizinisch untersucht. Offen war zunĂ€chst, ob der aktuelle PrĂ€sidentschaftsbewerber Verletzungen davontrug. 

Trump hatte seine Rede in Butler gerade erst begonnen, als sich der Vorfall ereignete. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie sich Trump nach den ersten KnallgerĂ€uschen sofort wegduckte. Secret-Service-Agenten stĂŒrmten auf die BĂŒhne, um den Ex-PrĂ€sidenten abzuschirmen. Aufrecht und gestĂŒtzt von Sicherheitspersonal verließ er daraufhin die BĂŒhne. Dazu reckte er die Faust in die Luft. Es sah so aus als habe Trump Blut am Ohr. Die Lage war zunĂ€chst völlig unĂŒbersichtlich. Trumps UnterstĂŒtzer riefen «USA, USA, USA», als der Ex-PrĂ€sident von der BĂŒhne gebracht wurde.

Im Publikum brach Panik aus. Menschen schrien. Die Trump-AnhĂ€nger wurden nach dem Vorfall evakuiert. Mit gelbem Flatterband wurde der Bereich rund um die BĂŒhne abgesperrt und von schwer bewaffneten EinsatzkrĂ€ften abgesichert. Es war zunĂ€chst unklar, ob und wie schwer Trump verletzt wurde. 

Der 78-JĂ€hrige will fĂŒr die Republikaner nach der PrĂ€sidentenwahl im November wieder ins Weiße Haus einziehen. Am Montag soll in Milwaukee der Parteitag der Republikaner beginnen. Dort soll Trump offiziell zum Kandidaten seiner Partei fĂŒr die PrĂ€sidentenwahl gekĂŒrt werden. 

US-PrĂ€sident Joe Biden wurde ĂŒber den Vorfall unterrichtet, wie das Weiße Haus mitteilte. Etliche hochrangige Vertreter beider Parteien verurteilten die Attacke. Der republikanische Vorsitzende des ReprĂ€sentantenhauses, Mike Johnson, schrieb auf der Plattform X, er bete fĂŒr Trump. 

Der demokratische MinderheitenfĂŒhrer der Parlamentskammer, Hakeem Jeffries, Ă€ußerte sich Ă€hnlich. «Amerika ist eine Demokratie», schrieb er dort. «Politische Gewalt in jeglicher Form ist niemals akzeptabel.» Auch der demokratische MehrheitsfĂŒhrer im Senat, Chuck Schumer, teilte bei X mit, er sei erschĂŒttert ĂŒber den Vorfall und erleichtert, dass es Trump gut gehe. «Politische Gewalt hat keinen Platz in unserem Land.»

In den USA ist die politische Stimmung seit Jahren aufgeheizt. Das US-Justizministerium beklagte zu Jahresbeginn einen «zutiefst beunruhigenden Anstieg der Drohungen» gegen AmtstrÀger und demokratische Institutionen im Land. Die PrÀsidentenwahl am 5. November ist die erste seit den dramatischen Verwerfungen rund um die Wahl von 2020, die in einem beispiellosen Gewaltausbruch endeten. 

 

@ dpa.de