Donald Trump, Republikaner

Trump bleibt auch zweiter TV-Debatte der Republikaner fern

19.09.2023 - 20:29:29

Trump war bereits der ersten Debatte ferngeblieben. Sein Boykott der zweiten TV-Debatte kam daher nicht ĂŒberraschend. Stattdessen hĂ€lt er nun woanders eine Rede.

Der frĂŒhere US-PrĂ€sident Donald Trump will Medienberichten zufolge auch der zweiten Fernsehdebatte der Republikaner zur US-PrĂ€sidentschaftswahl 2024 fernbleiben.

Stattdessen wolle er am Mittwoch kommender Woche nach Detroit reisen und dort eine Rede vor Mitgliedern der US-Autogewerkschaft halten, berichteten der Sender CNN und die «New York Times» sowie andere Medien. Trump hatte in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er es aufgrund seines Vorsprungs in Umfragen nicht nötig habe, an der Debatte teilzunehmen.

Die einflussreiche Gewerkschaft UAW bestreikt zurzeit gleichzeitig die drei großen US-Autobauer General Motors, Ford und Stellantis. «Jede Faser unserer Gewerkschaft wird in den Kampf gegen die MilliardĂ€rsklasse und eine Wirtschaft gesteckt, die Leute wie Donald Trump auf Kosten der Arbeitnehmer bereichert», erklĂ€rte UAW-PrĂ€sident Shawn Fain in einer Replik, die CNN vorlag, auf die Nachricht von Trumps möglichem Plan.

Boykott der zweiten Debatte nicht ĂŒberraschend

Die zweite Fernsehdebatte der republikanischen PrĂ€sidentschaftsbewerber findet am Mittwochabend (Ortszeit) in Simi Valley im Bundesstaat Kalifornien statt. Trump war bereits der ersten Debatte vor einigen Wochen ferngeblieben. Sein Boykott der zweiten TV-Debatte kam nicht ĂŒberraschend.

Trump will nach der PrĂ€sidentenwahl 2024 zum zweiten Mal ins Weiße Haus einziehen. Wer PrĂ€sidentschaftskandidat der Republikaner werden möchte, muss sich zunĂ€chst in Vorwahlen in den einzelnen Bundesstaaten durchsetzen. Bei den Republikanern werden als erstes die WĂ€hler in Iowa am 15. Januar ĂŒber ihren bevorzugten Bewerber entscheiden. Trump fĂŒhrt derzeit mit großem Vorsprung in parteiinternen Umfragen.

@ dpa.de