Berufungsrichterin, StrafmaßverkĂŒndung

Berufungsrichterin bestĂ€tigt StrafmaßverkĂŒndung gegen Trump

07.01.2025 - 20:34:00 | dpa.de

Trumps AnwÀlte wollen verhindern, dass am Freitag die Strafe gegen den designierten US-PrÀsidenten im Schweigegeld-Prozess bekannt wird. Nun hat auch eine Berufungsrichterin diesen Wunsch abgelehnt.

Die Entscheidung der Richterin dĂŒrfte Trump nicht passen. (Archivbild) - Foto: Steven Hirsch/Pool New York Post/AP/dpa
Die Entscheidung der Richterin dĂŒrfte Trump nicht passen. (Archivbild) - Foto: Steven Hirsch/Pool New York Post/AP/dpa

Donald Trumps AnwĂ€lte sind mit einem weiteren Versuch gescheitert, die StrafmaßverkĂŒndung im New Yorker Schweigegeld-Prozess am Freitag zu verhindern. Berufungsrichterin Ellen Gesmer lehnte ein entsprechendes Gesuch nach einer knappen Verhandlung ab. Am Montag hatte der mit dem Fall betraute Richter Juan Merchan Trump ebenfalls abgewiesen. Nun könnte der designierte US-PrĂ€sident noch weitere höhere Gerichte anrufen, damit die VerkĂŒndung der Strafe nicht wie geplant an diesem Freitag (10. Januar) stattfindet - zehn Tage vor der erneuten AmtseinfĂŒhrung des Republikaners.

Laut Medienberichten hatten die AnwĂ€lte in der Berufungsverhandlung argumentiert, dass fĂŒr US-PrĂ€sidenten ImmunitĂ€t gelte. Gesmer habe geantwortet, dass dies designierte PrĂ€sidenten nicht umfasse, schrieb die «New York Times».

In dem Prozess ging es um die illegale Verschleierung von 130.000 Dollar Schweigegeld, die Trump an die Pornodarstellerin Stormy Daniels zahlen ließ - nach Überzeugung des Gerichts mit dem Ziel, sich Vorteile im Wahlkampf 2016 zu verschaffen. Geschworene in New York befanden Trump Ende Mai in 34 Anklagepunkten fĂŒr schuldig. 

Unmittelbare Auswirkungen auf Trumps PrĂ€sidentschaft dĂŒrfte die Strafe indes nicht haben. Richter Merchan hatte bereits angedeutet, dass er nicht dazu tendiere, eine Haftstrafe gegen ihn zu verhĂ€ngen. UrsprĂŒnglich hĂ€tte das Strafmaß schon Mitte September verkĂŒndet werden sollen. Dann aber hatte Merchan einem Antrag Trumps stattgegeben, die Strafe erst nach der PrĂ€sidentenwahl bekanntzugeben. Eine StrafmaßverkĂŒndung fĂŒr einen designierten PrĂ€sidenten hat es in der Geschichte der USA noch nie gegeben.

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