G7 stĂ€rken Trump fĂŒr Iran-Abkommen den RĂŒcken
16.06.2026 - 16:32:27 | dts-nachrichtenagentur.deEine feierliche Unterzeichnung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran wird nun fĂŒr kommenden Freitag erwartet - und zwar am BĂŒrgenstock in der Schweiz und nicht wie vorher gemutmaĂt in Genf.
Die europĂ€ischen Partner sollen auf dem G7-Gipfel erneut die Bereitschaft signalisiert haben, die Umsetzung eines Abkommens konkret zu unterstĂŒtzen. Diskutiert wurde dabei am Dienstag unter anderem eine Beteiligung an MinenrĂ€umaktivitĂ€ten in der strategisch wichtigen StraĂe von Hormus - auch mit militĂ€rischen Mitteln -, sofern die Rahmenbedingungen stimmen. Deutschland beispielsweise hatte schon in der Vergangenheit immer wieder klar gemacht: unter "Rahmenbedingungen" wird ein solider Friedensabschluss verstanden, der Iran darf nicht gegen eine solche MinenrĂ€umung intervenieren oder sie militĂ€risch verhindern wollen.
Weitere Idee der G7-Staaten: Die offizielle libanesische Armee soll gestĂ€rkt werden, in der Hoffnung, ein erneutes Aufflammen der Konflikte zwischen Israel und der Hisbollah im SĂŒdlibanon zu verhindern.
Allgemein sprechen Teilnehmer des G7-Gipfels in Frankreich von einer positiven Dynamik in Bezug auf die USA. Unvergessen noch der Gipfel im letzten Jahr in Kanada, als Trump vorzeitig abgereist war. Mittlerweile steige die Hoffnung, dass auch der bevorstehende Nato-Gipfel in Ankara harmonisch verlĂ€uft, heiĂt es. Ob die USA bereit sind, die unter Trump initiierten KĂŒrzungen von Nato-BeitrĂ€gen zu ĂŒberdenken, ist aber weiter offen. Dies wird nach EinschĂ€tzung von Insidern maĂgeblich davon abhĂ€ngen, wie engagiert sich die EuropĂ€er nun an den Folgekosten und Sicherheitsgarantien im Nahen Osten beteiligen - und wie schnell sie ihre eigenen Verteidigungsausgaben hochfahren.
