Trump war bei Anschlag angeblich nicht beunruhigt
27.04.2026 - 10:25:18 | dts-nachrichtenagentur.deEr selbst habe es den Sicherheitsleuten dann etwas schwer gemacht. Als er nach den SchĂŒssen von einem Sicherheitsbeamten aufgefordert wurde, sich auf den Boden zu legen, sei er zuerst oben geblieben: "Ich wollte sehen, was los war, und ich wollte es ihm nicht so einfach machen."
In dem Interview wird Trump auch mit Aussagen aus dem sogenannten "Manifest" des AttentĂ€ters konfrontiert: "Ich bin nicht lĂ€nger bereit, einem PĂ€dophilen, einem Vergewaltiger und VerrĂ€ter, zu erlauben, meine HĂ€nde mit seinen Verbrechen zu beschmutzen", hatte dieser geschrieben und den Text vorher wohl an ihm nahestehende Personen geschickt. Der US-PrĂ€sident reagierte darauf wĂŒtend: "Nun, ich habe darauf gewartet, dass Sie das lesen, weil ich wusste, dass Sie es tun wĂŒrden, weil Sie schreckliche Leute sind." Er sei kein PĂ€dophiler und habe auch niemanden vergewaltigt, er sei "vollstĂ€ndig entlastet" worden, so Trump. "Sie sollten das nicht bei `60 Minutes` vorlesen. Sie sind eine Schande. Aber bitte. Lassen Sie uns das Interview beenden."
Unterdessen meldete sich auch der frĂŒhere US-PrĂ€sident Barack Obama zu Wort: Gewalt habe in der Demokratie keinen Platz. Die Tat sei "eine ernĂŒchternde Erinnerung an den Mut und die Opferbereitschaft, die Agenten des U.S. Secret Service jeden Tag zeigen". Er sei erleichtert, dass der verletzte Agent auf dem Weg der Besserung sei, so Obama.
Am Samstagabend hatte ein bewaffneter Mann versucht, das traditionelle "White House Correspondents` Dinner" in einem Washingtoner Hotel zu stĂŒrmen. Es kam dabei zu einem Schusswechsel in einem Kontrollbereich, kurz bevor Trump das Wort ergreifen sollte. Ein Agent des Secret Service wurde dabei an seiner SchutzausrĂŒstung getroffen, blieb aber wohl weitgehend unverletzt. Der TĂ€ter wurde festgenommen. Es handelt sich um einen 31-jĂ€hrigen Lehrer, der aus Los Angeles mit dem Zug nach Washington gefahren und sich im Hotel am Anschlagsort eingemietet haben soll.
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