Trump erklĂ€rt sich zu Treffen ĂŒber Grönland in Davos bereit
20.01.2026 - 07:48:51Trump, der bislang fĂŒr seine PlĂ€ne fĂŒr eine Angliederung Grönlands an die USA militĂ€rische Gewalt nicht ausschlieĂt, verwies darauf, dass die USA "mit Abstand das mĂ€chtigste Land der Welt" seien und dass der "Wiederaufbau" des MilitĂ€rs voranschreite.
Im Anschluss teilte der US-PrĂ€sident eine Bildschirmaufnahme, die eine Nachricht von Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron zeigen soll. Er verstehe nicht, was Trump in Grönland macht, heiĂt es darin. Er könne am Donnerstagnachmittag ein Treffen organisieren, zu dem er die Ukrainer, die DĂ€nen, die Syrer und die Russen am Rande einladen könne.
Trump teilte im Anschluss zwei mit "KĂŒnstlicher Intelligenz" manipulierte beziehungsweise erstellte Bilder. Das erste zeigt im Original, wie europĂ€ische Staats- und Regierungschefs sowie die EU-KommissionsprĂ€sidentin dem US-PrĂ€sidenten im WeiĂen Haus gegenĂŒbersitzen und im Hintergrund eine Karte der Ukraine steht. In der manipulierten Version ist stattdessen eine Karte zu sehen, auf der Venezuela, Kanada und Grönland als Teil der USA dargestellt werden. Das zweite von Trump geteilte KI-Bild stellt ihn mit einer US-Fahne und mit VizeprĂ€sident JD Vance und AuĂenminister Marco Rubio in Grönland dar. Im Vordergrund heiĂt es auf einem Schild: "Grönland - US-Territorium. GegrĂŒndet 2026."
Grönland, das Kernland DĂ€nemark und die FĂ€röer sind autonome Bestandteile des Königreichs DĂ€nemark. Dennoch erhebt US-PrĂ€sident Donald Trump Anspruch auf die Insel zwischen dem Nordatlantik und dem Nordpolarmeer. Die USA, DĂ€nemark, Deutschland und 29 weitere Staaten sind Teil des VerteidigungsbĂŒndnisses Nato - und damit dazu verpflichtet, Beistand zu leisten, wenn ein Mitgliedsstaat militĂ€risch angegriffen wird. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Sonntag Grönland und DĂ€nemark zumindest diplomatischen Beistand zugesichert.
Trump hatte zuletzt gegen die TeilnehmerlĂ€nder einer Erkundungsmission in Grönland einen Strafzoll angekĂŒndigt. Ab dem 1. Februar werde fĂŒr alle Waren aus DĂ€nemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland ein Zoll von 10 Prozent erhoben. Am 1. Juni erhöhe sich der Tarif dann sogar auf 25 Prozent. Die EU berĂ€t darĂŒber, wie die Zölle vermieden werden können. @ dts-nachrichtenagentur.de
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