Trump sieht goldenes Zeitalter fĂŒr den Nahen Osten
13.10.2025 - 13:25:41Der PrĂ€sident dankte dabei nicht nur Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, sondern auch den Nationen der arabischen und muslimischen Welt, "die sich zusammengeschlossen haben, um die Hamas dazu zu drĂ€ngen, die Geiseln freizulassen und sie nach Hause zu schicken". "Wir hatten viel Hilfe", so Trump. Vor dem US-PrĂ€sidenten sprach bereits Netanjahu. Dieser lobt Trump in höchsten Tönen: Es sei ein "bewegender Tag, der definitiv in die Annalen unserer Geschichte eingehen wird". Trumps Name werde in die Geschichte Israels "und in die Annalen der Menschheit" eingehen. In Bezug auf Trumps Friedensplan sagte er, es handele sich um einen Vorschlag, "der die TĂŒr zu einer historischen Ausweitung des Friedens in unserer Region öffnet". Er sei "diesem Frieden verpflichtet", so der Premierminister. Auch OppositionsfĂŒhrer Jair Lapid kam vor Trump zu Wort. Er sagte, dass es ein Fehler des norwegischen Nobelkomitees gewesen sei, Trump nicht den Friedensnobelpreis zu verleihen. Im nĂ€chsten Jahr werde es keine andere Wahl haben, als Trump auszuzeichnen, so Lapid. Trump hĂ€lt sich nur wenige Stunden in Israel auf, bevor es fĂŒr ihn weiter nach Scharm el-Scheich in Ăgypten geht, wo eine "Nahost-Friedenszeremonie" stattfinden soll. In Israel wurde er von feiernden Menschenmengen empfangen. Auch in der Knesset wurde Trump geehrt - vor seiner Rede wurden rote Baseballcaps mit der Aufschrift "Trump the peace president" unter den Abgeordneten verteilt. Vor seiner Rede erhielt er mehrere Minuten lang Standing Ovations. Der US-PrĂ€sident wurde dabei als "der beste Freund, den Israel jemals im WeiĂen Haus hatte", vorgestellt. Trumps Rede wurde allerdings auch kurz von einem linken Mitglied der Knesset unterbrochen - der Politiker wurde schnell von SicherheitskrĂ€ften aus dem Saal geworfen. Trump lobte das Vorgehen im Anschluss als "sehr effizient".


