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Trump belegt TeilnehmerlÀnder von Grönland-Mission mit Strafzoll

17.01.2026 - 17:43:36

US-PrÀsident Donald Trump will gegen die TeilnehmerlÀnder an der aktuellen Grönland-Mission einen Strafzoll verhÀngen.

Ab dem 1. Februar werde fĂŒr alle Waren aus DĂ€nemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland ein Zoll von 10 Prozent erhoben, teilte Trump am Samstag auf seiner eigenen Plattform "Truth Social" mit.

Am 1. Juni erhöhe sich der Tarif dann sogar auf 25 Prozent. "Dieser Zoll ist so lange fĂ€llig und zu entrichten, bis ein Abkommen ĂŒber den vollstĂ€ndigen Kauf Grönlands erzielt ist."

Die Vereinigten Staaten bemĂŒhten sich seit ĂŒber 150 Jahren um diese Transaktion, so Trump weiter. "Viele PrĂ€sidenten haben es versucht, und das aus gutem Grund, doch DĂ€nemark hat sich stets geweigert." Angesichts moderner Waffensysteme sei der Erwerb Grönlands nun aber besonders dringlich.

Trump schreibt: "Hunderte Milliarden Dollar werden derzeit fĂŒr Sicherheitsprogramme im Zusammenhang mit `The Dome` ausgegeben, unter anderem zum möglichen Schutz Kanadas. Dieses hochentwickelte, aber Ă€ußerst komplexe System kann sein volles Potenzial und seine maximale Effizienz nur dann entfalten, wenn dieses Land einbezogen wird. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind sofort bereit, mit DĂ€nemark und/oder jedem dieser LĂ€nder, die trotz all unserer jahrzehntelangen BemĂŒhungen um ihren Schutz so viel aufs Spiel gesetzt haben, Verhandlungen aufzunehmen."

Man habe DĂ€nemark und alle LĂ€nder der EuropĂ€ischen Union sowie andere Staaten jahrelang subventioniert, indem man keine Zölle oder sonstige VergĂŒtungen erhoben habe. "Nach Jahrhunderten ist es nun an der Zeit, dass DĂ€nemark etwas zurĂŒckgibt - der Weltfrieden steht auf dem Spiel", so der US-PrĂ€sident. China und Russland beanspruchten Grönland fĂŒr sich, und DĂ€nemark könne nichts dagegen tun. "Sie haben derzeit zwei Hundeschlitten zu ihrem Schutz, einer davon wurde kĂŒrzlich hinzugefĂŒgt." Nur die Vereinigten Staaten von Amerika unter PrĂ€sident Donald J. Trump könnten in diesem Spiel mitmischen - schreibt Trump.

Die aktuelle Grönland-Mission, an der auch Deutschland beteiligt ist, bezeichnet Trump als "gefĂ€hrliches Spiel". Es sei "unerlĂ€sslich, zum Schutz des Weltfriedens und der globalen Sicherheit entschiedene Maßnahmen zu ergreifen, um diese potenziell gefĂ€hrliche Situation schnell und unmissverstĂ€ndlich zu beenden", so Trump.

@ dts-nachrichtenagentur.de