US-Sondergesandter, Witkoff

US-Sondergesandter Witkoff trifft Putin - Trump macht Druck

11.04.2025 - 17:29:04

US-PrĂ€sident Trump will ein Ende des Ukraine-Kriegs erreichen. WĂ€hrend sein Sondergesandter fĂŒr ein besonderes Treffen in Russland ist, setzt er Moskau noch einmal unter Druck.

  • Steve Witkoff fĂŒhrt fĂŒr US-PrĂ€sident Donald Trump GesprĂ€che mit Russland ĂŒber den Ukraine-Krieg. (Archivbild) - Foto: Alex Brandon/AP/dpa

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  • Steve Witkoff fĂŒhrt im Auftrag von US-PrĂ€sident Donald Trump GesprĂ€che mit Kremlchef Wladimir Putin. - Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

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Steve Witkoff fĂŒhrt fĂŒr US-PrĂ€sident Donald Trump GesprĂ€che mit Russland ĂŒber den Ukraine-Krieg. (Archivbild) - Foto: Alex Brandon/AP/dpaSteve Witkoff fĂŒhrt im Auftrag von US-PrĂ€sident Donald Trump GesprĂ€che mit Kremlchef Wladimir Putin. - Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat in St. Petersburg mehr als vier Stunden lang mit Kremlchef Wladimir Putin unter anderem ĂŒber den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gesprochen. Das Treffen sei beendet, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax. Konkrete Ergebnisse wurden zunĂ€chst nicht bekannt.

Kremlsprecher Dmitri Peskow schloss Interfax zufolge nicht aus, dass es nach den Unterredungen auch ein weiteres Telefonat Putins mit US-PrĂ€sident Donald Trump geben könnte. Witkoff habe eine Nachricht Trumps mitgebracht, die sich Putin anhöre, hatte Peskow gesagt. Die GesprĂ€che zu den verschiedenen Aspekten einer Lösung des Konflikts um die Ukraine gingen weiter. Es gehe um schwierige Fragen. Das Treffen sei eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Elemente der Position und die Beunruhigung Russlands darzulegen und sie ĂŒber Witkoff Trump zu ĂŒbermitteln, sagte Peskow.

US-PrÀsident Donald Trump setzte Moskau nach der Ankunft Witkoffs noch einmal unter Druck. Er schrieb auf der Plattform Truth Social: «Russland muss sich bewegen. Zu viele Menschen sterben, Tausende pro Woche, in einem schrecklichen und sinnlosen Krieg.»

Vor dem Empfang bei Putin hatte Witkoff bereits Kreml-UnterhĂ€ndler Kirill Dmitrijew getroffen. Dmitrijew war Anfang des Monats zu GesprĂ€chen in Washington. Witkoff war bereits im MĂ€rz und im Februar nach Russland gereist, auch dabei sprach er mit Putin. An den GesprĂ€chen in St. Petersburg nahm erneut auch Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow teil.

Trump drÀngt auf Beendigung des Ukraine-Kriegs 

Der US-PrĂ€sident hatte sich nach Medienberichten Ende MĂ€rz ĂŒber Putin geĂ€rgert und gesagt, er sei «stinksauer». Beim Nato-Außenministertreffen kĂŒrzlich machte US-Außenminister Marco Rubio deutlich, dass Trump die Hinhaltetaktik des russischen PrĂ€sidenten nicht mehr lange akzeptieren werde. 

Sollte bis Ende des Monats keine Feuerpause erreicht sein, könnte Trump zusÀtzliche Sanktionen gegen Russland verhÀngen, berichtete die US-Nachrichtenseite «Axios» mit Verweis auf eine anonyme Quelle. 

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion. Zuletzt haben die USA versucht, bei Verhandlungen eine 30-tĂ€gige Waffenruhe zu vermitteln. WĂ€hrend Kiew dem Vorschlag zustimmte, stellte Putin Vorbedingungen fĂŒr eine solche Feuerpause.

@ dpa.de