Trump, First

Trump will mit First Lady zur Papst-Bestattung reisen

21.04.2025 - 22:21:12

US-PrÀsident Trump wollte auf seiner ersten Auslandsreise Saudi-Arabien besuchen. Doch nun hat er nach dem Tod des Papstes seine PlÀne geÀndert.

US-PrĂ€sident Donald Trump will zur Bestattung von Papst Franziskus nach Italien reisen. Das kĂŒndigte er auf der Online-Plattform Truth Social an. Es ist die erste angekĂŒndigte Auslandsreise in der neuen Amtszeit. Er werde von seiner Ehefrau Melania begleitet, schrieb Trump. 

Der Papst wird in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore seine letzte Ruhe finden, so hat er es im Testament festgehalten. Zu der Bestattung werden StaatsgÀste aus aller Welt erwartet. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb am Ostermontag im Alter von 88 Jahren. 

Unklar ist nun, ob Trump im Zuge seiner Reise zur Bestattung des Papstes noch weitere Orte besuchen wird. Erst vergangene Woche hatte ihn Italiens MinisterprĂ€sidentin Giorgia Meloni zu einem offiziellen Besuch eingeladen. Trump habe dies angenommen, sagte sie bei einem gemeinsamen Treffen im Weißen Haus. Es ist möglich, dass Trump die Einladung Melonis direkt mit seiner Reise zu den Trauerfeierlichkeiten verknĂŒpft. 

Erster Auslandstrip war eigentlich nach Saudi-Arabien geplant

ZunĂ€chst hatte Trump vorgehabt, als erstes Saudi-Arabien zu besuchen. Normalerweise wĂŒrden amerikanische PrĂ€sidenten nach ihrem Amtsantritt London besuchen, sagte er Anfang MĂ€rz. Aber er habe den Saudis erklĂ€rt, wenn sie bereit seien, eine Billion US-Dollar in den USA zu investieren, dann wĂŒrde er zu ihnen kommen. 

Saudi-Arabien ist ein langjÀhriger Partner der USA, das VerhÀltnis war wÀhrend der Amtszeit von Trumps VorgÀnger Joe Biden erkaltet. Der Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul im Jahr 2018 belastete die Beziehungen lange.

Kurz nach seiner Wiederwahl - aber noch vor der AmtseinfĂŒhrung im Januar - reiste der Republikaner im Dezember zur Wiedereröffnung der bei einem Brand schwer beschĂ€digten Pariser Kathedrale Notre-Dame. Dort traf er auf viele internationale Amtskollegen. Der Termin war so etwas wie seine inoffizielle RĂŒckkehr auf die internationale BĂŒhne.

@ dpa.de