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Vereinte Nationen in Genf mĂŒssen wegen Geldnot sparen

Veröffentlicht am: 26.03.2024 um 14:22 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Licht aus in Genf: Die schlechte Zahlungsmoral einiger LĂ€nder zwingt die Vereinten Nationen dazu, Kosten drastisch zu reduzieren.

Der europÀische Sitz der Vereinten Nationen in Genf. - Bild: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa
Der europÀische Sitz der Vereinten Nationen in Genf. - Bild: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa

Bei den Vereinten Nationen herrscht akuter Geldmangel. Nur 142 der 193 LĂ€nder hĂ€tten ihre MitgliedsbeitrĂ€ge bezahlt, berichtete die Direktorin der Verwaltung am europĂ€ischen Sitz der Vereinten Nationen in Genf, Kira Kruglikova. Um wenigstens die Ausrichtung von Konferenzen weitgehend aufrechtzuerhalten, mĂŒssten die Kosten, die nichts mit GehĂ€ltern zu tun haben, nun um 42 Prozent reduziert werden.

Einige BĂŒrogebĂ€ude wĂŒrden deshalb vorĂŒbergehend geschlossen, um Kosten fĂŒr Reinigung und Heizung oder KĂŒhlung zu sparen. Ebenso wĂŒrden die Öffnungszeiten reduziert, um Energie und Ausgaben fĂŒr SicherheitskrĂ€fte zu sparen. Wie schon seit einigen Monaten werde das GelĂ€nde weiterhin weniger beleuchtet und Rolltreppen und AufzĂŒge stĂŒnden teils still.

Parallel finden auf dem GelĂ€nde seit 2017 aber umfangreiche Bauarbeiten statt. Die zumeist in den 1930er Jahren gebauten GebĂ€ude mĂŒssen teils grundlegend renoviert werden. Die UN-Vollversammlung hatte die Kosten im Umfang von rund 850 Millionen Euro 2015 gebilligt.

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