Ukraine, Russland

Ukraine: Tote und Verletzte vor Osterwaffenruhe

11.04.2026 - 07:48:48 | dpa.de

Von diesem Nachmittag an sollen in der Ukraine und in Russland die Waffen kurzzeitig schweigen. Vor der geplanten Osterwaffenruhe gibt es allerdings Drohnenangriffe auf beiden Seiten.

Anlässlich des orthodoxen Osterfests sollen im Ukraine-Krieg die Waffen für eine begrenzte Zeit schweigen. (Archivbild) - Foto: Oleg Grekov/AP/dpa

Vor der angekündigten Waffenruhe für das orthodoxe Osterfest haben Russland und die Ukraine ihre Drohnenangriffe fortgesetzt. In Odessa am Schwarzen Meer wurden ukrainischen Behörden zufolge mindestens zwei Menschen getötet. Bei den Toten handele es sich um eine 38 Jahre alte Frau und einen 32 Jahre alten Mann, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Es habe auch Verletzte, Schäden an zahlreichen Wohnhäusern und an einem Kindergarten gegeben, teilte die Verwaltung der Stadt mit.

Die Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine meldete nach russischen Angriffen mindestens 17 Verletzte sowie ebenfalls Schäden an Wohnhäusern, einem Kindergarten und zahlreichen Autos. Die ukrainische Flugabwehr meldete insgesamt 160 russische Drohnenangriffe.

Schäden nach ukrainischen Angriffen in Russland

Das russische Verteidigungsministerium sprach am Morgen von 99 abgeschossenen ukrainischen Drohnen. Zu Treffern oder Schäden machte das Ministerium keine Angaben. 

Die Behörden in der südrussischen Region Krasnodar teilten mit, dass Trümmer einer abgeschossenen Drohne einen Brand auf dem Gelände einer Anlage der Ölindustrie in der Stadt Krymsk ausgelöst hätten. Das Feuer sei gelöscht worden, hieß es. Die Ukraine will mit diesen Gegenangriffen auf die russischen Energieanlagen Moskaus Kriegswirtschaft schaden.

Waffenruhe für 32 Stunden geplant

An diesem Nachmittag soll um 16.00 Uhr (15.00 Uhr MESZ) in der Ukraine und Russland eine 32-stündige Waffenruhe beginnen. Der russische Präsident Wladimir Putin führt im fünften Jahr seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Er setzte die Feuerpause nach eigenen Angaben bis Mitternacht am Sonntag an, damit Ukrainer und Russen das orthodoxe Osterfest in Ruhe feiern können. Der Kreml sprach von einer humanitären Geste.

Die Ukraine, die seit langem eine Osterwaffenruhe gefordert hat, stimmte zu. Bei einer ebenfalls von Putin verfügten Feuerpause zu Ostern voriges Jahr meldeten beide Kriegsparteien zahlreiche Verstöße. Auch diesmal haben Moskau und Kiew angekündigt, auf Angriffe des Gegners zu reagieren.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 69122941 |

Weitere Meldungen

Vor Osterwaffenruhe: Kiew und Moskau tauschen Gefangene aus. Die Aktion läuft unmittelbar vor Beginn einer geplanten Osterwaffenruhe. Hunderte Kriegsgefangene kommen bei einem neuen Austausch zwischen Russland und der Ukraine in Freiheit. (Ausland, 11.04.2026 - 13:12) weiterlesen...

Ukraine: Tote und Verletzte vor Osterwaffenruhe Vor der angekündigten Waffenruhe für das orthodoxe Osterfest haben Russland und die Ukraine ihre Drohnenangriffe fortgesetzt. (Boerse, 11.04.2026 - 08:20) weiterlesen...

Oster-Waffenruhe im Ukraine-Krieg für 32 Stunden geplant Russland und die Ukraine wollen zum orthodoxen Osterfest an diesem Wochenende in ihrem Krieg die Waffen schweigen lassen. (Boerse, 11.04.2026 - 08:05) weiterlesen...

Oster-Waffenruhe im Ukraine-Krieg für 32 Stunden geplant. Dafür sollen im Angriffskrieg des Kreml die Waffen schweigen. Kiew hätte gern einen dauerhaften Waffenstillstand. Moskau nennt Bedingungen. Ukrainer und Russen feiern das orthodoxe Osterfest. (Ausland, 11.04.2026 - 04:50) weiterlesen...

Bundesregierung vor angekündigter Ukraine-Feuerpause skeptisch Die Bundesregierung hat mit Zurückhaltung auf die durch Russland angekündigte 32-stündige Feuerpause reagiert. (Politik, 10.04.2026 - 14:18) weiterlesen...

Vor Ungarn-Wahl: Orban unterstellt Opposition Umsturzpläne. Orbans Verschwörungserzählung dürfte aus russischen Desinformations-Kanälen stammen, meint ein Experte. Zusammen mit ausländischen Geheimdiensten würde Herausforderer Magyar Unruhen und Chaos planen. (Ausland, 10.04.2026 - 12:28) weiterlesen...