Helmholtz-Zentren wollen 350 Talente aus dem Ausland gewinnen
24.04.2025 - 16:29:55
Er könne sich "vorstellen, dass in nÀchster Zeit 200 Doktoranden und 150 Postdoktoranden in den Helmholtz-Zentren andocken", sagte Helmholtz-PrÀsident Otmar Wiestler der neuen Ausgabe des "Focus". Es könne sich dabei um "Wissenschaftler aus den USA" handeln, aber auch um "Talente, die unter anderen Bedingungen in die USA gegangen wÀren", so Wiestler.
Unter PrÀsident Donald Trump geht die US-Regierung seit Wochen gegen UniversitÀten und Forschungsinstitutionen vor. So wurde beispielsweise die Finanzierung langjÀhriger Forschungsvorhaben plötzlich eingestellt und versucht, die Columbia-UniversitÀt unter richterliche Aufsicht zu stellen.
Internationale wissenschaftliche Tagungen in den USA werden derzeit zum Teil aus Angst um die Sicherheit internationaler Teilnehmer abgesagt oder in andere LĂ€nder bzw. in den digitalen Raum verlegt. Die Trump-Administration drohte zudem der Harvard-UniversitĂ€t mit dem Verlust von mehreren Milliarden Dollar ZuschĂŒsse und der Steuerbefreiung. In Deutschland wĂ€chst daher die Hoffnung, interessante Forscher aller Altersstufen fĂŒr einen TĂ€tigkeit hierzulande gewinnen zu können.


