Ukraine-Verhandlungen, Nato-GeneralsekretÀr

Ukraine-Verhandlungen: Nato-GeneralsekretĂ€r fĂŒrchtet Minsk 3.0

13.02.2025 - 17:29:15

Vor den von US-PrĂ€sident Donald Trump und Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin vereinbarten Verhandlungen ĂŒber die Zukunft der Ukraine hat Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte vor einem möglicherweise fragilen Nachfolger fĂŒr die von Russland gebrochenen Minsker Abkommen gewarnt.

"Wir alle wissen, dass wir jetzt die Ukraine in die bestmögliche Verhandlungsposition bringen mĂŒssen, und wir brauchen einen anhaltenden und nachhaltigen Frieden, kein Misk 3.0", sagte Rutte am Donnerstag. "Wir mĂŒssen sicherstellen, dass wir nicht noch einmal von Russland angegriffen werden." Bereits 2015/2016 habe Putin die Ergebnisse der Minsker Abkommens in Frage gestellt. Die geplanten Verhandlungen mĂŒssten nach Ansicht Ruttes nicht zwingend in einer Nato-Mitgliedschaft der Ukraine enden.

Das Ergebnis der Sicherheitsverhandlungen mĂŒsse jedoch sein, dass Putin nie mehr die Ukraine angegriffen werde. "Wir können natĂŒrlich uns fĂŒnf oder zehn verschiedene Möglichkeiten der Sicherheitsgarantie fĂŒr die Ukraine vorstellen, aber wir haben der Ukraine nie versprochen, dass die Nato-Mitgliedschaft Teil der Friedensverhandlungen sein wird", so Rutte. Man mĂŒsse immer noch mehr tun, um sicherzustellen, dass die AbschreckungsfĂ€higkeiten aufrechterhalten werden. "Da mĂŒssen wir uns in eine kriegsĂ€hnliche Einstellung versetzen", sagte der Nato-GeneralsekretĂ€r. "Die RĂŒstungsindustrie hat die ProduktionskapazitĂ€ten hochgefahren, aber da kann noch viel mehr gemacht werden."

@ dts-nachrichtenagentur.de