UmweltstaatssekretÀr lobt Koalition der Ausstiegs-Macher
27.04.2026 - 15:54:18 | dts-nachrichtenagentur.deFlasbarth warb fĂŒr den verstĂ€rkten Einsatz von Alternativen zu Kohle, Ăl und Gas. "Zum GlĂŒck gibt es gute Gegenmittel gegen fossile AbhĂ€ngigkeiten: der Ausbau der erneuerbaren Energien, Investitionen in Netze und Speicher und die Elektrifizierung von MobilitĂ€t und WĂ€rmeversorgung", erklĂ€rte er. "All das treiben wir national und international voran."
Der SPD-Politiker verteidigte die internationale Klima-Diplomatie. "Letztlich braucht es beides: Konferenzen fĂŒr Vorreiterallianzen wie in Santa Marta und Konferenzen, die einen globalen Konsens vorbereiten wie den Petersberger Klimadialog", so Flasbarth. "Denn um global verbindliche Entscheidungen auf der Weltklimakonferenz zu erreichen, braucht es gute Beispiele aus der Praxis und gute Diplomatie zwischen unterschiedlichen Interessengruppen, um am Ende zu einstimmigen Ergebnissen zu kommen."
Mehr als 60 Regierungen wollen am 28. und 29. April auf Einladung von Kolumbien und den Niederlanden an der Konferenz in Santa Marta, Kolumbien, teilnehmen. Mögliche Ergebnisse der Konferenz sollen in den von der brasilianischen COP30-PrĂ€sidentschaft angekĂŒndigten internationalen Fahrplan zur Abkehr fossiler Energien einflieĂen. Dieser soll vor der COP31 in Antalya im November 2026 veröffentlicht werden.
Bei der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien im vergangenen Jahr hatten die Regierungen Kolumbiens und der Niederlande angekĂŒndigt, die internationale Konferenz zur Abkehr von fossilen Energien auszurichten. Die Abkehr von fossilen Brennstoffen ist ein zentrales Ziel, das alle Vertragsstaaten des Paris-Abkommens gemeinsam auf der Weltklimakonferenz COP28 in Dubai im Jahr 2023 beschlossen haben.
Deutschland hat sich mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz rechtlich dazu verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu sein. Dies setzt nach Angaben des Bundesumweltministeriums einen weitestgehenden Ausstieg aus den fossilen Energien schon zum Ende der 2030er Jahre voraus.
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