Ăberdurchschnittliche Naturkatastrophen-SchĂ€den im ersten Halbjahr
29.07.2025 - 09:58:12Wetterkatastrophen verursachten 88 Prozent der GesamtschĂ€den und 98 Prozent der versicherten SchĂ€den, auf Erdbeben entfielen zwölf Prozent und zwei Prozent. Die BuschbrĂ€nde im GroĂraum von Los Angeles nach langer Trockenheit waren die teuerste Naturkatastrophe des ersten Halbjahres - und das im Winter wĂ€hrend der sonst ĂŒblichen Regenperiode. Der Gesamtschaden wird auf 53 Milliarden US-Dollar geschĂ€tzt, etwa 40 Milliarden US-Dollar davon waren versichert. Noch nie haben WaldbrĂ€nde höhere SchĂ€den angerichtet. Die Gesamt- wie auch die versicherten SchĂ€den dieses Ereignisses sind beinahe doppelt so hoch wie die weltweiten SchĂ€den im Jahr 2018, dem bisher teuersten Waldbrandjahr. 29 Menschen kamen ums Leben. Ein Erdbeben der StĂ€rke 7,7 am 28. MĂ€rz in Myanmar war vor allem eine menschliche Katastrophe, schĂ€tzungsweise 4.500 Menschen kamen ums Leben. Das Erdbebenzentrum lag nahe der StĂ€dte Sagaing und Mandalay mit mehr als einer Million Einwohner. Insgesamt war das Beben mit gesamtwirtschaftlichen SchĂ€den von etwa 12 Milliarden US$ die zweitteuerste Katastrophe des ersten Halbjahres, der versicherte Anteil war sehr klein. "Der Klimawandel ist ein Fakt und verĂ€ndert das Leben auf der Erde", sagte Thomas Blunck von der MĂŒnchener RĂŒck. "Katastrophen wie in Los Angeles sind durch die globale ErwĂ€rmung wahrscheinlicher geworden, und sie lehren: Menschen, Behörden und Unternehmen mĂŒssen sich an die neuen Gegebenheiten anpassen." Der beste Weg, SchĂ€den so weit wie möglich zu vermeiden, sei PrĂ€vention, etwa durch widerstandsfĂ€higere Bauweisen.


