Frankreich, Deutschland

Macron: Kampfjet-Projekt FCAS nicht gescheitert

24.04.2026 - 09:33:02 | dpa.de

Zuletzt sah es so aus, als könnte das Rüstungsvorhaben FCAS scheitern. Macron meint nun aber, die Arbeit gehe in den Verteidigungsministerien in Berlin und Paris weiter.

  • Das Ringen um das deutsch-französische Luftkampfprojekt FCAS geht erst einmal weiter. (Archivbild) - Foto: Benoit Tessier/POOL Reuters/AP/dpa
    Das Ringen um das deutsch-französische Luftkampfprojekt FCAS geht erst einmal weiter. (Archivbild) - Foto: Benoit Tessier/POOL Reuters/AP/dpa
  • Aus Sicht von Macron ist das Rüstungsprojekt FCAS nicht am Ende. - Foto: Yves Herman/Reuters Pool via AP/dpa
    Aus Sicht von Macron ist das Rüstungsprojekt FCAS nicht am Ende. - Foto: Yves Herman/Reuters Pool via AP/dpa
Das Ringen um das deutsch-französische Luftkampfprojekt FCAS geht erst einmal weiter. (Archivbild) - Foto: Benoit Tessier/POOL Reuters/AP/dpa Aus Sicht von Macron ist das Rüstungsprojekt FCAS nicht am Ende. - Foto: Yves Herman/Reuters Pool via AP/dpa

Deutschland und Frankreich ringen weiter um die Umsetzung des milliardenschweren Luftkampfprojekts FCAS. Auf die Frage, ob das gemeinsame Vorhaben gescheitert sei, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Nikosia: «Nein, überhaupt nicht.» Er habe ein gutes Gespräch dazu mit Bundeskanzler Friedrich Merz gehabt. 

Man habe die Verteidigungsministerien beauftragt, in den kommenden Wochen an verschiedenen Achsen und unterschiedlichen Themen zu arbeiten. Dabei gehe es nicht nur um das Kampfjet-Projekt. Macron betonte: «Europa hat Einigkeit, mehr Unabhängigkeit und mehr Souveränität nie so sehr gebraucht wie jetzt.»

FCAS steht für «Future Combat Air System» und wäre bei einer Realisierung das größte und teuerste europäische Rüstungsprojekt. Das Luftkampfsystem soll im Verbund mit unbewaffneten und bewaffneten Drohnen fliegen und ist insofern mehr als ein Kampfflugzeug. Der Plan ist, dass es den von der Bundeswehr genutzten Eurofighter und auch die französische Rafale ab 2040 ablöst.

Die beteiligten Unternehmen Dassault (Frankreich), Airbus Deutschland und Indra (Spanien) sind sich über den Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeugs bisher nicht einig geworden. Die Gespräche zweier Vermittler haben zuletzt kein einvernehmliches Ergebnis gebracht. Für die europäische Rüstungszusammenarbeit und das deutsch-französische Verhältnis wäre ein Scheitern ein herber Rückschlag.

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