Sanierungskonzept, Staatsschulden

Es scheint so, dass die Lage außer Kontrolle gerät, da an zu vielen Stellen der Weltpolitik nur noch repariert und nicht agiert wird.

Union für Soziale Sicherheit: Steigende Zinsen – Minicrash am Anleihemarkt

[caption id="attachment_1584" align="alignleft" width="188" caption="Bild: Agenda 2011-2012"]Bild: Agenda 2011-2012[/caption]Lehrte, 18.05.2015 Noch ist die Reaktion der Medien, Politiker und Ă–konomen ĂĽber steigende Zinsen eher verhalten und kleinlaut als reiĂźerisch. Heimlich, still und leise sind die Zinsen gestiegen. Von einer Euphorie ist bei Politikern, Ă–konomen, Wissenschaftlern und Unternehmer-Verbänden nichts zu spĂĽren. Das liegt daran, dass sie die neue Entwicklung noch nicht richtig einschätzen können. Ein falsches Wort oder Kommentar könnte die Zinsblase platzen lassen. Staats- und Regierungschefs haben darauf keine Antwort, auch nicht auf die Schulden-, Wirtschafts-, Banken-, Finanz- und Vertrauenskrise. Genau so wenig wie auf die Ukraine-Krise, den Konflikt mit Russland, Israel-Hamas-Iran, dem Islamischen Staat, die Entwicklung in Nord-/SĂĽdkorea und die MachtansprĂĽche der Chinesen im Pazifik-Raum. Es geht um einen neuen Unruheherd, Zinssteigerung und deren Folgen. Wurden Politiker, Medien, Lobbys und der Ethikrat der Bundesregierung nicht mĂĽde zu verbreiten, dass es den Deutschen relativ gut geht, mĂĽssen sie nun eine neue Formel finden, um diese Entwicklung positiv verkaufen zu können. Das dĂĽrfte ihnen bei schwächelnder Wirtschaft, hoher Arbeitslosigkeit, steigender Rezession und steigenden Schulden in Europa schwer fallen. Die Zinsen fĂĽr deutsche Staatsanleihen sind in den letzten 3 Wochen stark gestiegen. Am Markt fĂĽr Staatsanleihen stĂĽrzten die Kurse innerhalb weniger Wochen dramatisch ab. Von Mitte April bis Mitte Mai kauften Anleger zehnjährige Bundesanleihen praktisch zum Nullzins (maximal 0.05 Prozent Rendite). Sie lagen in dieser Woche bei 0,7 Prozent, was eine 15-fache Rendite bedeutet. Bei der Versteigerung einer 10-jährigen Anleihe wurden bereit 0,65% Rendite erreicht. Das bedeutet fĂĽr Schäuble mehrere Millionen Euro höhere Kosten. Die Auswirkungen werden Sparer und Versicherer spĂĽren, da sich die Zinsen am Anlagemarkt entwickeln. WorĂĽber nicht gesprochen wird sind die Auswirkungen fĂĽr Immobilien, da Darlehenszinsen automatisch steigen. Ein enormes Risiko liegt im Aktienmarkt, weil Anleger fĂĽr ihre Nullzins-Darlehen nun Zinsen zahlen mĂĽssen. Steigen die Zinsen weiter werden viele Anleger verkaufen mĂĽssen. Ein Börsencrash ist nicht ausgeschlossen. Spekulanten hatten daraus ihre SchlĂĽsse gezogen, auf sinkende Zinsen gewettet und Milliarden verdient. Werden sie nun auf steigende Zinsen setzen und wieder Milliarden einstecken? Rächt sich nun die Draghi Nullzinspolitik? Was wird aus der Börsen- und Immobilienblase? Anlegern kann nur zu Gewinnmitnahmen und äuĂźerster Vorsicht bei Neugeschäften geraten werden, ohne in Panik zu verfallen. Es scheint so, dass die Lage auĂźer Kontrolle gerät, da an zu vielen Stellen der Weltpolitik nur noch repariert und nicht agiert wird. Das liegt daran, dass die Staatskassen leer sind, die Schulden steigen und sich die Finanzelite nicht angemessen an den Kosten des Staates beteiligt. Dem stellen Agenda News und die UfSS ein Sanierungskonzept entgegen, das mit einem Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro fĂĽr ausgeglichene Haushalte und RĂĽckfĂĽhrung der Staatsschulden steht. Beide stehen fĂĽr soziale Kompetenz, stimmen fĂĽr stärkere sozialen Bindungen, einen besseren sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und eine Verbesserung des Gemeinwohls. Dieter Neumann Agenda News Agenda2011-2012 Union fĂĽr Soziale Sicherheit Dieter Neumann Wintershall Allee 7 31275 Lehrte [email protected] http://www.ufss.de Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der Ă–ffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das fĂĽr ausgeglichene Haushalte und RĂĽckfĂĽhrung der Staatsschulden steht. Nach erfolgreichem Start, einer Testphase von 5 Jahren und ĂĽber 5 Millionen Seitenaufrufen, wird das Programm und das Managementsystem von der Union fĂĽr Soziale Sicherheit ĂĽbernommen.
@ ad-hoc-news.de | 18.05.15 00:09 Uhr