Gold & Co. im Sinkflug
Am Donnerstag war es mal wieder soweit â die Edelmetalle machten ihrem Ruf als volatile MĂ€rkte mal wieder alle Ehre und âschmiertenâ ab. Den Stein ins Rollen brachten erneut aufkommende ZinsĂ€ngste in den USA. Die jĂŒngsten Daten zu den LohnstĂŒckkosten lieĂen die Zinsdiskussion wieder aufkeimen. Der US-Dollar legte daraufhin wieder deutlicher an den DevisenmĂ€rkten zu. Aufgrund der negativen Korrelation gerieten die Edelmetalle unter Druck. Vor allem fĂŒr das Gold kam die Zinsdiskussion zum denkbar ungĂŒnstigen Zeitpunkt. Das Edelmetall war am Mittwoch aus einer Dreiecksformation ausgebrochen und musste diese Ausbruchsbewegung zunĂ€chst wieder abbrechen.
Nicht viel besser erging es dem Silber und dem Palladium! Auch diese beiden Edelmetalle befanden sich in einer vorzĂŒglichen charttechnischen Lage, ehe es zum Abverkauf kam. Obwohl es bei allen genannten MĂ€rkten ziemlich heftig abwĂ€rts ging, so verteidigten doch alle drei ihre jeweils wichtigsten Supportzonen. Möglicherweise haben die MĂ€rkte bereits damit ihren kurzfristigen Boden gefunden. GrundsĂ€tzlich sind wir in der Redaktion des "berlinvestor : Rohstoffbörsenbrief" weiterhin "bullish", was die weitere Entwicklung der Edelmetalle angeht. Dies hindert uns natĂŒrlich nicht daran, kurzfristig auch einmal Engagements auf der Short-Seite einzugehen, sollte dies notwendig werden. In den kommenden Tagen werden wir den Abonnenten des "berlinvestor : Rohstoffbörsenbrief" verschiedene Strategien zum erfolgreichen Handeln vorstellen.
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| 10.09.06 10:16 Uhr
