InVision, IPO

InVision IPO ist zu teuer

InVision IPO ist zu teuer. FĂŒr den 18. Juni plant das Software-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen seine Erstnotiz im Prime Standard der Börse Frankfurt.

Seit1995 entwickelt und vertreibt InVision (WKN 585969) Software zur Personalplanung. Die Kundenliste der Gesellschaft kann sich sehen lassen, so zĂ€hlen unter anderem die Deutschen Telekom, IKEA und der niederlĂ€ndischen Bank ABN Amro zu den Nutzern. Weniger attraktiv prĂ€sentiert sich die Bewertung des Börsennovizen. Die ambitionierte Preisspanne fĂŒr die aus einer Kapitalerhöhung stammenden Aktien der Gesellschaft lag zwischen 32 und 38 Euro. Dass nun heute mit 32 Euro der Wert am unteren Ende der Spanne festgelegt wurde ĂŒberrascht nicht. Denn am oberen Ende der Spanne hĂ€tte der Börsenwert bei satten 85 Mio. Euro gelegen. Bei einen Umsatz von 10,7 Mio. Euro im vergangenen Jahr und einem Gewinn in Höhe von 1,4 Mio. Euro (2005 wurde noch ein Verlust von einer Mio. Euro geschrieben) kann man da schon nicht einmal mehr von „sportlich“ sprechen. Kein Wunder, dass das ursprĂŒnglich geplante Emissionsvolumen nicht mehr realisierbar ist. Mit nun 34,5 Mio. Euro werden rund sechs Mio. weniger in die Kasse von InVision fließen als ursprĂŒnglich geplant. Brutto fließen der Gesellschaft sogar nur 22,9 Mio. Euro zu. Damit soll der Vertrieb ausgebaut werden. Erneut scheint sich der KonsortialfĂŒhrer WestLB nicht mit Ruhm zu bekleckern. Bei einem KGV 2006von satten 50 und einem VerhĂ€ltnis von Marktkapitalisierung zum Umsatz von ĂŒber fĂŒnf ist die Aktie einfach teuer. Gerne halte ich Sie ĂŒber unsere aktuellen Empfehlungen mit unserem kostenlosen Infoletter auf dem Laufenden. Senden Sie mir einfach völlig unverbindlich Ihre e-mail-Adresse an: [email protected] Stichwort: INFOLETTER Autor: derAktieninvestor, 12:19 15.06.07
@ ad-hoc-news.de | 15.06.07 12:19 Uhr