EUR/USD Analyse: Zinsspekulationen befeuern Euro
wegen dem immensen Inflationsdruck scheint sich jetzt endlich auch die EZB-PrÀsidentin Christine Lagarde zu bewegen und stellt eine mögliche Zinsanhebung im Euroraum im Juli in Aussicht.
Liebe Trader,
Zeitgleich bemerkte sie am Rande, dass die derzeitigen Negativzinsen fĂŒr Einlagen im September endgĂŒltig der Geschichte angehören könnten, dies setzt allerdings ein Ende der NettoanleihekĂ€ufe im Rahmen des Programms APP voraus. Beide Vorhaben sind fĂŒr das dritte Quartal anvisiert.
Ein Blick auf den Kursverlauf des Euros (EUR) zum US-Dollar (USD) zeigt einen dynamischen Kursanstieg direkt in den Bereich von 1,07 US-Dollar, womit das Paar einen tragfĂ€higen Boden im Bereich der Supports aus den Jahren zwischen 2015 und 2020 um 1,0349 US-Dollar gefunden haben dĂŒrften.
Long-Chance:
Ausgehend vom aktuellen Kursniveau aus ist zunĂ€chst ein Anstieg an den 50-Tage-Durchschnitt verlaufend bei derzeit 1,0739 US-Dollar ermöglicht worden, darĂŒber könnte es im Rahmen einer Ausweitung der laufenden Erholung an die HĂŒrde aus Anfang MĂ€rz dieses Jahres bei 1,0805 Dollar weiter raufgehen gehen. Dort könnte der kurzfristige Aufschwung auch schon enden und das Paar anschlieĂend in eine volatile Bodenbildungsphase ĂŒbergehen. Kurzzeitige AusreiĂer bis auf ein Niveau um 1,0936 US-Dollar kĂ€men nicht ĂŒberraschend. Ein eindeutig negatives Signalbild wĂŒrde sich dagegen erst unterhalb von 1,0349 US-Dollar ergeben, in diesem Fall mĂŒssten direkte Verluste auf 1,0301 US-Dollar und darunter sogar 1,0267 Dollar zwingend einkalkuliert werden.
Wochenchart:

EUR/USD; Wöchentlich, Ărtliche Zeit (GMT+1); Kurs des WĂ€hrungspaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 1,0723 US-Dollar; Handelsplatz: Spot-Market; 09:30 Uhr

