Manuel Koch (Inside Wirtschaft): âDas wichtigste Risiko ist die fehlende LiquiditĂ€tâ
Die Deutsche Bank öffnet PrivatmĂ€rkte fĂŒr eine breitere Kundenschicht. Die genauen HintergrĂŒnde? âDie Bank reagiert auf einen klaren Trend. Immer mehr Investoren suchen nach Möglichkeiten, ĂŒber die klassischen Aktien- und AnleihemĂ€rkte hinaus zu investiere. Mit dem neuen Fonds will die Deutsche Bank vor allem wohlhabendere Privatkunden ansprechen. Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital bieten den Einstieg teilweise schon ab einem Euro an. Die Deutsche Bank setzt dagegen eine Mindestanlagesumme von 10.000 Euro. Dahinter steckt die Ăberzeugung, dass nur Anleger mit einem gewissen Vermögen und einem lĂ€ngerfristigen Anlagehorizont diese Produkte sinnvoll nutzen könnenâ, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: âDas wichtigste Risiko ist die fehlende LiquiditĂ€t. Anteile an diesen Fonds können nicht wie Aktien tĂ€glich an der Börse gehandelt werden. RĂŒckgaben sind meist nur quartalsweise möglich und oft begrenzt. Zudem gibt es Sperrfristen, in denen ein Ausstieg gar nicht möglich ist. Wer investiert, sollte sich also darauf einstellen, sein Geld mindestens drei Jahre oder lĂ€nger gebunden zu haben." Alle Details im Interview mit BWL-Influencer David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de


