Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: âDie Argumente fĂŒr Gold halten weiter an - bald bei 5.000?
Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten - eine gute Nachricht. Was könnte das fĂŒr die RohstoffmĂ€rkte bedeuten? âWirklich schön, dass es mal gute Nachrichten aus dem Nahen Osten gibt. Was bedeutet das fĂŒr die RohstoffmĂ€rkte? In erster Linie betrifft das Ăl natĂŒrlich. Es war immer eine gewisse RisikoprĂ€mie in den Ălpreis in den letzten Monaten und Jahren eingepreist. Jetzt haben wir eine starke Reaktion der Ălpreise gesehen: Sie sind tatsĂ€chlich auf ein FĂŒnf-Monats-Tief zurĂŒckgefallen", erklĂ€rt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: âHĂ€tte ich vor Jahresbeginn auch nicht erwartet - also nicht in dem AusmaĂ. Es spielen drei, vier Faktoren eine groĂe Rolle. Vielleicht die GröĂte: Wir haben Unsicherheiten in der Politik. Der US-Dollar war auf Talfahrt - zum Euro hat er jetzt seit Jahresbeginn ungefĂ€hr 13 Prozent verloren. Das bedeutet, dass Gold in der Eurozone vom WĂ€hrungseffekt etwas gĂŒnstiger geworden ist. Wir haben die Staatsverschuldung der groĂen IndustrielĂ€nder. Deutschland gönnt sich jetzt auch einen krĂ€ftigen Schluck aus der Pulle. Und die Fed will die Zinsen senken, das wird sehr positiv aufgenommen. Wer kauft das meiste? Notenbanken kaufen weiterhin. Gerade China. Privatanleger sind auch dabei. Gerade bei den ETF-KĂ€ufen in den USA. Da haben wir gerade die stĂ€rkste Nachfrage seit EinfĂŒhrung solcher Produkte gesehen. Man kann es nicht ausschlieĂen, dass wir die Marke von 5.000 Dollar innerhalb der nĂ€chsten Monate schnell sehen werden. Die Argumente fĂŒr Gold halten weiter an. Ich wĂŒrde immer in ETFs/ETCs investieren. Man muss sich um nichts kĂŒmmern. Wir empfehlen immer 5-10 Prozent." Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com



