Robert Halver (Baader Bank): „Wer KI-Führung hat, hat die Weltherrschaft“
Künstliche Intelligenz ist für Robert Halver erst am Anfang. Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank sieht deshalb trotz der stark gestiegenen Kurse keine KI-Blase: „Wir haben keine Blase. Ganz eindeutig, wir haben keine Blase.“ Entscheidend seien die hohen Gewinne und die gefüllten Auftragsbücher der Unternehmen. Gleichzeitig warnt Halver vor den ethischen und gesellschaftlichen Folgen der Technologie – von Arbeitsplatzverlusten bis zur zunehmenden Abhängigkeit des Menschen von KI. „Eine gewisse Verblödung ist dann die Konsequenz, wenn man nicht selbst Dinge durchdenken muss“, sagt er. Im Wettlauf zwischen USA und China gehe es für ihn zudem um weit mehr als Technologie: „Wer KI-Führung hat, hat die Weltherrschaft.“ Auch Deutschland sieht Halver vor allem als Zulieferer der globalen KI-Infrastruktur: „Deutschland ist nicht der Goldschürfer, aber Deutschland liefert zumindest dann Bagger, Schaufeln, irgendwelche Kratzgeräte.“ Für Anleger sieht er neben den großen KI-Konzernen deshalb auch Chancen bei den Unternehmen, die Rechenzentren und deren Infrastruktur aufbauen. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de


