Stops, Initial

Stops setzen

Stops setzen. Das Initial Stop bestimmt das Risiko des Trades

Hat man eine viel versprechende Aktie am Weg zu einem neuen All Time High gefunden, platziert man am historischen Hoch eine Buy Stop Order. Ich arbeite meist mit Wochendaten, scanne also am Wochenende die MĂ€rkte nach Titeln am Weg zu neuen Hochs und platziere die Kauf Order mit GĂŒltigkeit fĂŒr die kommende Woche. So muss ich nicht stĂ€ndig den Markt ĂŒberwachen, sondern warte einfach eine Woche ob ein neues Hoch gebildet wird. Kommt es zu neuen Hochs bin ich automatisch in Position. Entscheidend fĂŒr den Erfolg des Trades ist jedoch nicht der Einstieg, sondern der Ausstieg aus der Position. Gleichzeitig mit dem Entry wird auch gleich die Exit Order gesetzt, es wird dadurch der maximale Verlust pro Aktie festgeschrieben. An dieser Stelle macht es wenig Sinn sich ein fixes Stop zu geben wie z.B. 5% oder 100 Punkte. Wo das Stop liegt, muss der Chart bestimmen. Der Einstieg war dann falsch, wenn der Markt nicht mehr zu weiteren Hochs tendiert. Allgemein gilt, dass der Trend zu Ende ist, sobald das vorhergehende Bewegungstief des AufwĂ€rtstrends unterboten wird. Bei Handelssystemen definiere ich das Bewegungstief am Wochenchart meist als jenes Wochentief, welches von zwei höheren Wochentiefs umgeben ist. Klar wird dies am Chart von K+S.
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Der Entry erfolgte bei K+S bei Überschreiten des alten Hochs von 132.50. Das erste Stop fĂŒr die Position liegt beim letzen Wochentief, welches rechts und links von einem höheren Wochentiefs umgeben ist. Dies war das Tief bei 98. Sollte das Tief der aktuellen Woche ĂŒber dem Tief der Vorwoche bleiben, wird kommenden Montag das Stop auf das Tief der Vorwoche bei 124.20 nachgezogen. Über die Wahl der richtigen PositionsgrĂ¶ĂŸe und möchte ich kommende Woche schreiben. In diesem Sinne, erfolgreiche Trades, Philipp Kahler Besuchen Sie mich auf der Tradersworld 2007!
@ ad-hoc-news.de | 30.10.07 09:00 Uhr