Der Euro
Der Euro. Misserfolg von Anfang an
Es ist unfassbar, wie die Mainstream Medien den Euro als Erfolg feiern. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Am Anfang sank der Euro gegen Dollar ins Bodenlose. In den letzten Jahren steigt er zwar, aber der Vergleich hinkt! Nur weil andere schlechter sind ist der Euro nicht besser!
Ganz auĂer Acht wird bei dieser Rechnung gelassen, dass alle WĂ€hrungen gegen Dollar steigen. Selbst der irakische Dinar hat zum Dollar 70% aufgewertet. Ist die WĂ€hrung deshalb ein Erfolgsmodell?
Des Weiteren loben die Gazetten die PreisstabilitĂ€t. Der Euro wird als Inflationsschutz verkauft. So berichtet âDie Zeitâ von einer durchschnittlichen Inflationsrate âdank Euroâ in Deutschland von 1,6% in den Jahren 2002 bis 2006. Typisch EZB Hofberichterstattung. Motto: immer brav drucken, was die Statistiker vorgaukeln. Die Statistiken mögen zwar richtig sein, mit der RealitĂ€t haben sie nichts zu tun!
Die dauernde GehirnwĂ€sche nervt mehr denn je. Wenn trotzdem mal einer aufmuckt, dann heiĂt es beschwichtigend, das sei ja ânurâ die âgefĂŒhlte Inflationâ. Motto: Gehen Sie mal zum Psychiater, sie fĂŒhlen die Preissteigerung nur. Aber tatsĂ€chlich ist sie nicht existent!
Eine WÀhrung ist nur dann erfolgreich, wenn sie ihre Kaufkraft erhÀlt. Und das kann man vom Euro nun wahrlich nicht behaupten. Im Gegenteil: Die Menschen wurden um Ihr Erspartes betrogen. Ihr Geld hat seine Kaufkraft in den letzten 10 Jahren halbiert. Dank Euro!
Vieles ist allein in den letzten sieben Jahren 50% teurer geworden, manches hat sich Preis verdoppelt, einiges sogar vermehrfacht. Da nutzt es wenig, dass z.B. ein Ikea Regal billiger wurde. Fakt ist, dass die Dinge, welche Menschen am nötigsten brauchen, sich im Laufe der letzten Jahre im Preis verdoppelt haben. Eine Pizza in meinem Stammrestaurant hat frĂŒher 8 Mark gekostet - heute 10 Euro. Ein Kaffee fĂŒr 2 Mark war frĂŒher teuer. Heute sind 2,50 Euro normal. Eine Busfahrt frĂŒher 80Pfennig. Heute 2,10 Euro in Berlin. Diese Liste kann endlos fortgesetzt werden.
Die einzige Richtschnur fĂŒr eine ErfolgswĂ€hrung ist neben der Kaufkraft das VerhĂ€ltnis zum Gold. Mitte 1999 kauften 240 Euro eine Unze Gold. Im Jahr 2008 musste man fĂŒr die gleiche Menge Gold in der Spitze 640 Euro zahlen. Entspricht einer Preissteigerung von fast 200%! Das bedeutet umgerechnet eine Inflationsrate von fast 20% pro Jahr. Bei dieser Rechnung kommen wir der RealitĂ€t sicherlich etwas nĂ€her als durch offizielle Statistiken, welche dem geschundenen Verbraucher weiĂ machen wollen, dass die Inflation bei 2% liegt.
Michael Mross
Börsenausblick: Die kommende Woche steht unter einem positiven Vorzeichen. Wir marschieren jetzt wieder in Richtung 7400. Erstes Etappenziel dorthin ist die Marke von 7250, welche fĂŒr kommende Woche realistisch erscheint.
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| 01.06.08 14:58 Uhr


