Gold als Welt-WĂ€hrung
Die Welt in der Schuldenfalle. WĂ€hrungen und Wirtschaft auf Talfahrt All das wiederholt sich immer wieder in der Geschichte. Und auch dieses Mal scheint es wieder so weit zu sein.
Seit GrĂŒndung der Federal Reserve im Jahre 1913 hat der Dollar 95 % an Wert verloren wĂ€hrend Gold von USD 20,67 auf ĂŒber 1.000 - um den Faktor 50 gestiegen ist.
Dass Gold eine gute Absicherung gegen Inflation darstellt ist spÀtestens seit den 1970er Jahren bekannt. Jedoch bestÀtigen auch wesentlich lÀngere BetrachtungszeitrÀume die stabile Kaufkraft des gelben Edelmetalls.
Einer Stelle im Alten Testament zufolge konnte man zur Zeit von Nebukadnezar, der im sechsten Jahrhundert vor Christus in Babylonien regierte, fĂŒr eine Unze Gold 350 Laib Brot kaufen. Auch heute noch erhĂ€lt man fĂŒr eine Unze in etwa den gleichen Gegenwert. Ein weiteres beliebtes Sprichwort besagt dass man mit einer Unze Gold genauso im 18. Jahrhundert wie 1930 oder heute einen guten Herrenanzug kaufen kann.
Das extremste Beispiel des letzten Jahrhunderts dĂŒrfte jedoch die deutsche Hyperinflation 1923 darstellen. 1871 hatte das Deutsche Reich die Goldmark zum allgemein gĂŒltigen gesetzlichen Zahlungsmittel erklĂ€rt. Das System bewĂ€hrte sich bis zum Jahre 1918, als die hohen Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg nicht mehr in Goldmark beglichen werden konnten.
Im Zuge der Umstellung auf eine nicht-goldgedeckte Fiat-WĂ€hrung kam es schlieĂlich zur Hyperinflation der 1920er Jahre. In der Weimarer Republik mit 500 Gramm Gold ganze HĂ€userblöcke erwerben.
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| 22.07.08 15:16 Uhr


