EADS - gibt sich optimistisch!
Der europĂ€ische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (WKN: 938914) sieht seine Absatzmöglichkeiten in den USA, trotz der jĂŒngsten Pleite im Tankerauftrag des amerikanischen MilitĂ€rs, weiter positiv. Der US-Senat hatte vor wenigen Tagen einer Klage des Konkurrenten Boeing stattgegeben. Der amerikanische Wettbewerber verlangte eine Wiederholung der Ausschreibung, wegen angeblicher Formfehler. Der US-Senat hat Boeing vor wenigen Tagen Recht gegeben, wodurch der fĂŒr EADS als sicher geglaubte Auftrag nun wieder in der Schwebe hĂ€ngt. John Young, Chief Operating Officer des Konzerns fĂŒr Nordamerika gibt sich dennoch optimistisch. So sieht er sehr gute Chancen, dass EADS seinen neuen MilitĂ€rtransporter A400M an die USStreitkrĂ€fte verkaufen kann, da die vorhanden C130-Flotte bereits veraltet ist und die C17-Flotte keine mittelgroĂen Fahrzeuge auf unbefestigten Pisten absetzen könne. Sollten sich die USA fĂŒr das europĂ€ische Produkt entscheiden, wĂŒrde EADS ein Auftragsvolumen zwischen 3 bis 25 Mrd. USD ins Haus stehen. Auch CEO-Louis Gallois lĂ€sst sich von den jĂŒngsten Problemen nicht beirren. Er glaubt weiterhin fest daran, dass EADS den Zuschlag in der Tankerflottenausschreibung bekommt. "Wir werden den Tankerauftrag bekommen", sagte er vor Medienvertretern in Hampshire bei London. "Wir haben das beste Flugzeug". Fraglich ist nur, inwieweit der US-Wahlkampf die Entscheidungsfindung beeinflussen könnte. PrĂ€sidentschaftskandidat Obama will sich fĂŒr die StĂ€rkung der US-Wirtschaft einsetzen, was als Vorteil fĂŒr Boeing gewertet wird.
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| 14.07.08 12:42 Uhr

