Krisenherde, Auge

Krisenherde wohin das Auge reicht!

Die Kreditkrise lĂ€uft momentan vollends aus dem Ruder. Niemand kann sich mehr sicher sein, welche Hiobsbotschaften als nĂ€chstes vermeldet werden. Eine ganze Reihe von europĂ€ischen Regierungen, darunter auch Deutschland, hat GeneralbĂŒrgschaften auf alle privaten Einlagen abgegeben. Diese Reaktionen sollen zumindest eines vermitteln: Niemand braucht Angst um sein Geld zu haben. Wenn alle Anleger einen kĂŒhlen Kopf bewahren und ihre Spareinlagen dort lassen, wo sie hingehören, bei der Bank, trifft dies auch zu. Oberste Aufgabe der Aufsichtsbehörden und der Politik ist es momentan, Ruhe in die MĂ€rkte zu bringen. Auch von Seiten der Medien kann besonnenes Handeln in diesen schweren Zeiten erwartet werden. Panikmache und Hetze verschlimmern die Verunsicherung nur noch und wirken ganz eindeutig gegen eine Stabilisierung des weltweiten Finanzsystems. Fakt ist, dass die Regierungen endlich aufgewacht sind und zu drastischen Maßnahmen greifen. Die vorĂŒbergehende Schließung der russischen Börse, ein Notstandsgesetz in Irland und ein Gesetzesentwurf fĂŒr umfassende Eingriffe in das Finanzsystem in Island sind nur einige Beispiele fĂŒr konkrete Maßnahmen. Auch wenn die Lage momentan mehr als ĂŒbel ist, sollte niemand in Weltuntergangsstimmung verfallen. Die MĂ€rkte werden sich selbst heilen, ganz egal, ob Regierungen dabei helfen oder nicht. Unsicher ist nur, wie schmerzvoll das Ganze ablaufen wird und wie lange es dauert.
@ ad-hoc-news.de | 07.10.08 13:15 Uhr