Hochprozentiges, Hawesko

Hawesko AG kaufenswert!

Hochprozentiges!

Hawesko: Hochprozentiges Potenzial Die Aktie des Anbieters von hochwertigen Weinen und Champagnern befand sich in diesem Jahr bereits im Ausverkauf. Im Sog der schlechten Börsenphase im ersten Quartal war die Aktie zu Kursen von unter 19 Euro zu haben. Von ihrem Tief hat die Aktie bereits wieder um mehr als 25 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 24 Euro. Im Gegensatz zum volatilen Quartal an der Börse, hat Hawesko (DE0006042708) operativ einen glĂ€nzenden Jahresauftakt vollzogen. Die Weinhandelsgruppe erzielte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein Umsatzplus von mehr als zehn Prozent auf ĂŒber 80 Millionen Euro. Das EBIT verbesserte sich im selben Zeitraum von zwei auf 4,6 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern stieg von 0,9 auf 2,7 Millionen Euro. Wie uns Finanzvorstand Ulrich Zimmermann bei unserem Treffen auf der Close Brothers Seydler Small & Mid Cap Konferenz mitteilt, lagen die Zahlen fĂŒr das erste Quartal ĂŒber den eigenen Erwartungen. „Wir sind sehr erfreulich in das Jahr 2008 gestartet und spĂŒren nichts von einer AbkĂŒhlung in unserem GeschĂ€ft“, sagt der CFO. Die Zahlen sind vor allem vor dem Hintergrund ausgezeichnet, da im gleichen Zeitraum der Gesamtweinmarkt in Deutschland laut den Konsumforschern von GfK um 1,4 Prozent rĂŒcklĂ€ufig war. FĂŒr das Gesamtjahr stellt Zimmermann ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Im Jahr 2007 wurden knapp 334 Millionen Euro umgesetzt. Trotz starkem Auftaktquartal mit einem Umsatzplus von ĂŒber zehn Prozent, bleibt der CFO hanseatisch konservativ und will die Prognose nicht anheben. Saisonal ist das GeschĂ€ft der Hamburger in Q2 und Q3 eher schwĂ€cher. Der Löwenanteil des Umsatzes und Gewinns wird im Schlussquartal eingefahren. Das EBIT wird sich in diesem Jahr durch den Wegfall mehrerer Ergebnisbelastungen im zweistelligen Prozentbereich erhöhen. Eine EBIT-Marge von 6 bis 6,5 Prozent in 2008 hĂ€lt Zimmermann fĂŒr darstellbar. Nach einem EBIT von 18,3 Millionen Euro im Vorjahr, dĂŒrfte in diesem Jahr ein EBIT von circa 22 Millionen Euro erzielt werden. Den Gewinn je Aktie schĂ€tzen wir auf mindestens 1,50 Euro je Aktie oder auf ĂŒber 13 Millionen Euro. Ebenfalls prognostiziert der Finanzchef einen soliden Free Cashflow fĂŒr dieses Jahr. Er soll zwischen 13 und 14 Millionen Euro liegen. Hawesko operiert im Versandhandel inklusive Internet, Weinfacheinzelhandel sowie im Großhandel. Über diese Vertriebswege ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt. Reichlich Potenzial hat die Gesellschaft noch im Internet aber vor allem im Ausland. Erst elf Prozent des Umsatzes wird in auslĂ€ndischen Gefilden erzielt. „Wir arbeiten daran, dass wir unser AuslandsgeschĂ€ft ausbauen. Mittelfristig wollen wir unseren Auslandsanteil auf 25 Prozent steigern“, sagt Zimmermann. Dies kann ĂŒber eine Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern erfolgen. Oder auch ĂŒber Beteiligungen und Akquisitionen. „Der Markt in Europa ist stark fragmentiert. Wir schauen uns nach ZukĂ€ufen um. Konkret ist stand heute noch nichts“, so der diplomierte Wirtschaftsingenieur. Ziel des Unternehmens ist jĂ€hrlich schneller zu wachsen als der Weinmarkt und die EBIT-Marge mittelfristig auf sieben Prozent zu verbessern. Zur Hauptversammlung im Juni gönnt das Unternehmen seinen Anteilseignern einen guten Schluck aus der Pulle und schĂŒttet einen Euro je Aktie als Dividende aus. Die Dividendenrendite betrĂ€gt ĂŒber vier Prozent. Mit einem KGV von 13 fĂŒr 2009 und der soliden Dividende bietet die Aktie mittel- bis langfristig hochprozentiges Potenzial bei ĂŒberschaubaren Risiken. Selbst wenn die Konjunktur einbricht, sollte Hawesko gute GeschĂ€fte machen. Wein und Champagner hat man bei Erfolg und in guten Zeiten verdient. In schlechten Zeiten und bei Misserfolg trösten sich die Menschen gerne mit Wein und Champagner. Viele GrĂŒĂŸe www.tradecentre.de
@ ad-hoc-news.de | 29.05.08 09:42 Uhr