Biogas-Aktie, Schmack

Ist Schmack Biogas weiter kaufenswert?

Biogas-Aktie!

Schmack Biogas setzt auf Italien und USA Bereits Ende Januar haben wir Sie sensibilisiert, dass der Anbieter von Biogas-Anlagen vor einer grĂ¶ĂŸeren Umplatzierung des Aktienkapitals steht. Wie von uns richtig vermutet, haben sich verschiedene VC-Investoren, die Umweltbank und auch die Abel Beteiligung von ihren Aktien getrennt. Somit hat sich der Freefloat wie erwartet von 46 auf nunmehr rund 85 Prozent erhöht. Die restlichen StĂŒcke liegen in den HĂ€nden des Vorstandes, die noch einer Verkaufssperre unterliegen. Im Zuge dieser Transaktion hat das Unternehmen zudem eine Kapitalerhöhung durchgefĂŒhrt. Insgesamt wurden knapp 500.000 StĂŒcke zu 55 Euro platziert. In die Kasse des Unternehmens flossen rund 25 Millionen Euro an frischen Mitteln. Die Aktienanzahl hat sich nunmehr auf rund 5,4 Millionen StĂŒcke erhöht. Der Börsenwert betrĂ€gt derzeit etwa 335 Millionen Euro. Schmack Biogas (DE000SBGS111) hat sodann sehr gute Chancen frĂŒhestens gegen Ende diesen Jahres oder spĂ€testens im September des kommenden Jahres in den TecDAX aufzusteigen. Wie uns Finanzvorstand Alexander Götz auf Nachfrage mitteilt, werden die frischen Gelder in erster Linie zur Finanzierung des weiteren Wachstums verwendet. In Concreto ist geplant, den Ausbau des Eigenbetriebs von Biogasanlagen massiv voranzutreiben. Auch könnten weitere Anteile aus Call-Optionen an verschiedenen Beteiligungen aufgekauft werden. Zudem wird mit dem Geld aus der Kapitalerhöhung die Übernahme des GeschĂ€ftsbereichs Biogas aus der insolventen Hese Umwelt GmbH bezahlt. „Mit der Übernahme der Assets und des Humankapitals von Hese sichern wir uns weitere Marktanteile und zusĂ€tzliches technologisches Know-how“, so Götz. FĂŒr den GeschĂ€ftsbereich wurde ein hoher, einstelliger Millionenbetrag bezahlt. Die Firma musste Insolvenz anmelden, da sich die Gruppe mit zwei Projekten verhoben hatte. „Der GeschĂ€ftsbetrieb ist völlig unbelastet von der Vergangenheit. Wir haben keine Risiken aus Altlasten zu befĂŒrchten“, erlĂ€utert der Finanzchef. Hese soll in diesem Jahr zwischen 20 und 30 Millionen Euro zum Umsatz beisteuern, wird aber keinen Ergebnisbeitrag in 2007 leisten, ergĂ€nzt Götz. Aufgrund des Zukaufs erhöht Schmack Biogas auch die Umsatzprognose fĂŒr 2007 von 130 bis 150 Millionen Euro auf nunmehr 150 bis 170 Millionen Euro. „Beim EBIT erwarten wir unverĂ€ndert einen zweistelligen Millionengewinn“, ergĂ€nzt Götz. Analysten rechnen in 2007 mit einem EBIT von 13 Millionen Euro. Der schlussendliche Gewinn in diesem Jahr ist aber ausnahmsweise nicht von hoher Bedeutung. Das Management muss Investitionen vorantreiben und sich im Markt fĂŒr Biogasanlagen optimal positionieren, um vom mittel- bis langfristigen Wachstum des Biogas-Marktes zu profitieren. Laut Götz erfolgt zunĂ€chst die Expansion nach Italien. „Wir wollen zudem weitere LĂ€nder erschließen. Ganz oben auf unserer Liste steht die USA. Wir sehen dort erhebliches Potenzial und wollen prĂ€pariert sein, wenn der Markt dort reif ist. Das kann in 2008 oder auch erst in 2009 sein“, erklĂ€rt Götz. Schmack Biogas hĂ€lt bereits eine Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent an einer US-Gesellschaft mit einer Option, diese auf ĂŒber 50 Prozent auszubauen. Neben der Expansion sollen weitere Projekte bezĂŒglich des Eigenbetriebes umgesetzt werden. „Wir befinden uns an dieser Stelle in GesprĂ€chen und sind zuversichtlich, dass wir in 2007 noch weitere Partnerschaften grĂŒnden werden“. GrĂ¶ĂŸere ZukĂ€ufe sind aktuell nicht geplant. „Technologisch fehlt uns noch ein kleiner Baustein, den wir schließen wollen. Ansonsten verhalten wir uns bei ZukĂ€ufen opportunistisch“, sagt Götz. Musterdepot-Wert Schmack Biogas ist mittel- bis langfristig ein extrem aussichtsreiches Investment.
@ ad-hoc-news.de | 10.03.07 20:33 Uhr