IDS, Scheer

Was tun bei IDS Scheer

Was tun bei IDS Scheer. IDS Scheer lÀsst Prognose noch offen

Das SaarbrĂŒcker IT- und Softwareunternehmen erzielte im Jahr 2007 ein Umsatzplus von elf Prozent auf knapp 394 Millionen Euro. Das EBITA steigerte sich um 22 Prozent auf fast 40 Millionen Euro. Die EBITA-Marge erreichte 10,1 Prozent und lag damit marginal unter den eigenen Erwartungen von 10,2 Prozent. Insgesamt lagen die Zahlen jedoch im Wesentlichen im Rahmen der Aussagen des Managements. Die Börse zeigte sich indes dennoch enttĂ€uscht. Grund war wohl, dass das Unternehmen die Erwartungen nicht ĂŒbererfĂŒllt hat, was teilweise von Marktbeobachtern erwartet wurde. Im HintergrundgesprĂ€ch erlĂ€utert uns Vorstandschef Thomas Volk, dass sich das GeschĂ€ft im Schlussquartal bezĂŒglich des Auftragsvolumens etwas eingebremst hat. „Uns haben die großen AuftrĂ€ge gefehlt. Kein Kunde hat AuftrĂ€ge von mehr als einer Million Euro abgegeben. Positiv ist jedoch, dass wir die Anzahl der Neukunden um 40 Prozent steigern konnten“, erklĂ€rt Volk. Der Firmenchef zeigt sich daher zuversichtlich, dass die Neukunden sich nach und nach fĂŒr weitere Lizenzen der SaarlĂ€nder entscheiden und somit die AuftrĂ€ge scheibchenweise erteilen. „Wir haben eine volle Pipeline. Dass die Kunden nicht gleich große AuftrĂ€ge erteilt haben ist ein Signal, dass die Kunden vorsichtiger agieren“, erklĂ€rt Volk. Nichtsdestotrotz ergĂ€nzt Volk, dass die Software-Lösungen der SaarlĂ€nder den Unternehmen Kosten einsparen und sich IDS Scheer (DE0006257009) daher von einer möglicherweise schwĂ€cheren Konjunktur abheben kann. „Daran mĂŒssen wir in diesem Jahr arbeiten. Wir schließen daher nicht aus, dass wir uns auf der Vertriebsebene auch mit einer Übernahme stĂ€rken“, so der CEO. Sehr erfreulich ist, dass IDS Scheer in 2007 einen operativen Cashflow von 30 Millionen Euro erzielt hat. Volk hat uns gegenĂŒber im November lediglich eine Zahl von circa 23 Millionen Euro genannt. Finanzvorstand Jörg Vandreier, der ebenfalls an dem GesprĂ€ch teilgenommen hat, ergĂ€nzt, dass die Firma bei der Optimierung des Working Capitals in 2007 sehr gut vorangekommen ist. Der Free Cashflow dĂŒrfte sich auf mehr als 20 Millionen Euro belaufen. In der Kasse dĂŒrften abzĂŒglich Bankschulden zum Jahresende zwischen 70 und 80 Millionen Euro Cash schlummern. Das Ergebnis je Aktie sollte sich auf circa 74 Cent belaufen. Das entspricht einem Jahresgewinn von circa 24 Millionen Euro. Da in der Regel gut 35 Prozent des Gewinns an die AktionĂ€re ausgeschĂŒttet werden, ist mit einer AusschĂŒttung von 25 Cent fĂŒr das Jahr 2007 zu rechnen. Vandreier wollte dies allerdings nicht bestĂ€tigen. Ebenfalls zurĂŒckhaltend zeigte sich das Management bezĂŒglich einer Prognose fĂŒr das Jahr 2008. „Wir werden dies Ende Februar auf unserer Bilanzpressekonferenz nachholen“, sagt Vandreier. Ein Wachstum beim Umsatz zwischen fĂŒnf bis zehn Prozent sollte machbar sein. Zudem dĂŒrfte sich die EBITA-Marge in diesem Jahr weiter verbessern. Neben der Kooperation mit SAP sollte in diesem Jahr vor allem die Partnerschaft mit Oracle und Microsoft ihre FrĂŒchte tragen. „Wir liegen bei unseren Kooperationen voll im Plan“, sagt der CFO. Viele GrĂŒĂŸe www.tradecentre.de
@ ad-hoc-news.de | 05.02.08 22:03 Uhr