XING, Wachstum

XING kaufen!

XING kaufen!. XING glÀnzt mit rasantem Wachstum

Der Betreiber des Business-Netzwerkes XING ĂŒberzeugt die Börse mit strammen Wachstumsschritten und einer hohen ProfitabilitĂ€t. Die Zahlen fĂŒr das dritte Quartal sind sehr gut ausgefallen. Zudem war es das beste Quartal in der Firmengeschichte. Der Umsatz erreichte in der Zeit von Juli bis September einen Rekordwert von knapp fĂŒnf Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag der Umsatz lediglich bei 2,67 Millionen Euro. Viel beeindruckender ist jedoch, dass die Hamburger die Gewinne massiv steigern und super Margen abliefern. Das EBITDA lag in Q3 bei mehr als zwei Millionen Euro und konnte sich gegenĂŒber Q3/2006 mehr als verdreifachen. Die EBITDA-Marge erreichte sensationelle 42 Prozent! Addieren wir die ersten drei Quartale des Jahres 2007 zusammen, errechnet sich ein Umsatz von ĂŒber 13 Millionen Euro. Das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr betrĂ€gt ĂŒber 100 Prozent. Das EBITDA hat sich gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum auf nunmehr ĂŒber vier Millionen Euro fast verzehnfacht! Die EBITDA-Marge betrug im Neunmonatszeitraum 31 Prozent. Auch der operative Cashflow ist nach neun Monaten mit knapp fĂŒnf Millionen Euro sehr erfreulich ausgefallen. In der Kasse schlummern per Ende September rund 37 Millionen Euro Cash. Zum Börsengang vor rund einem Jahr verbuchte XING (DE000XNG8888) Bruttoeinnahmen von rund 40 Millionen Euro. Somit hat das Management sogar Cash angehĂ€uft anstatt zu verbrennen. Bei unserem Treffen in Frankfurt kĂŒndigt Firmenchef Lars Hinrichs fĂŒr das Gesamtjahr gegenĂŒber 2006 in etwa eine Umsatzverdopplung auf circa 20 Millionen Euro an. Die EBITDA-Marge beziffert Hinrichs fĂŒr 2007 auf 30 bis 35 Prozent. Das entspricht einem EBITDA von sechs bis sieben Millionen Euro. Entsprechend rechnet der Firmenlenker mit einem starken Schlussspurt im vierten Quartal. Finanzvorstand Eoghan Jennings, der ebenfalls an dem GesprĂ€ch teilgenommen hat, beziffert die Abschreibungen auf ungefĂ€hr 2 bis 2,5 Millionen Euro. Das EBIT dĂŒrfte sich sodann in 2007 auf circa vier Millionen Euro belaufen. Das Finanzergebnis dĂŒrfte aufgrund der starken Cashposition mit deutlich mehr als einer Million Euro positiv ausfallen. Pro Aktie könnten am Jahresende circa 90 Cent in der Kasse klingeln. FĂŒr das kommende GeschĂ€ftsjahr wollte sich das Management zu keiner Prognose hinreißen lassen. Analysten rechnen in 2008 mit einem Umsatzanstieg auf fast 38 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge lag bereits in Q3 bei mehr als 40 Prozent und könnte im nĂ€chsten Jahr auch im gesamten Turnus bei mehr als 40 Prozent liegen. Unterm Strich könnten circa acht Millionen Euro in der Kasse klingeln oder 1,53 Euro je Aktie. FirmengrĂŒnder und GroßaktionĂ€r Hinrichs will kĂŒnftig aber nicht nur ĂŒber Abo-Einnahmen UmsĂ€tze fakturieren. Ziel ist, die Gesellschaft breiter aufzustellen. Ab sofort will der CEO die Plattform XING fĂŒr Werbevermarkter öffnen. Neben dieser zusĂ€tzlichen Einnahmequelle und ErtrĂ€gen aus dem Job-AnzeigengeschĂ€ft Marketplace ergĂ€nzt Hinrichs das GeschĂ€ft optimal. Zudem schloss der Firmenchef weitere ZukĂ€ufe nicht aus. „Wir schauen uns um und prĂŒfen stets weitere Optionen im Ausland“. XING ist ein stark wachsendes Unternehmen mit erstklassigen Skaleneffekten, die zu sehr hohen Margen fĂŒhren. EBITDA-Margen von mehr als 40 Prozent könnten durchaus nachhaltig sein. Das weckt sicherlich Begehrlichkeiten. Auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt, hörten wir das GerĂŒcht, dass Axel Springer an XING Interesse hat. Hinrichs wollte dies allerdings nicht kommentieren. Mit seinen rund 30 Jahren machte er auf uns allerdings auch nicht den Eindruck, dass er seine Firma verkaufen will. Gegen eine Übernahme spricht auch, dass Springer-Chef Döpfner nun erst einmal seine bisherigen ZukĂ€ufe vernĂŒnftig integrieren muss. An der Börse wird XING mit rund 200 Millionen Euro kapitalisiert. Allerdings ist ein FĂŒnftel des Unternehmens mit Cash hinterlegt. Auf den ersten Blick dennoch viel Holz! Das KGV von 25 fĂŒr 2008 ist angesichts der WachstumssprĂŒnge aber nicht einmal zu teuer. Im Vergleich zu französischen Portalen wie dem Immobilienportal SeLoger oder dem Frauenportal auFeminin ist die Aktie sogar preiswert. Hinsichtlich eines Vergleichs mit Social-Network Portalen sogar fast schon ein SchnĂ€ppchen. Spekulativ kaufenswert! Viele GrĂŒĂŸe www.tradecentre.de
@ ad-hoc-news.de | 07.12.07 16:33 Uhr