HelloFresh weist irrefĂŒhrende Behauptungen im Bericht von Grizzly Research zurĂŒck
10.11.2025 - 17:22:53| HelloFresh SE / Schlagwort(e): Stellungnahme 10.11.2025 / 17:22 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.   Berlin, 10. November 2025 â HelloFresh SE (âHelloFreshâ) weist die Argumente und angeblichen Erkenntnisse bezĂŒglich der aktuellen Performance, Governance und GeschĂ€ftsaussichten der HelloFresh-Gruppe im am 6. November 2025 veröffentlichten Bericht von Grizzly Research (âBerichtâ) entschieden zurĂŒck. Der Bericht enthĂ€lt eine Reihe von Behauptungen, die selektiv und inkohĂ€rent sind und so formuliert wurden, dass sie eine vorgefasste Meinung stĂŒtzen. Wichtige ZusammenhĂ€nge und öffentlich zugĂ€ngliche Fakten werden durchweg ausgelassen, was zu falschen Schlussfolgerungen fĂŒhrt, die nicht durch faktische Beweise gestĂŒtzt werden. Viele Behauptungen beruhen eher auf Spekulationen als auf ĂŒberprĂŒfbaren Informationen, und einige stehen in direktem Widerspruch zu öffentlichen Mitteilungen und Offenlegungen. Unsere Governance, Offenlegungen und Anreizstrukturen sind transparent und stehen in vollem Einklang mit dem langfristigen Shareholder Value. Der Bericht stellt die RealitĂ€t unseres GeschĂ€fts, unsere Strategie und die Art und Weise, wie wir als Unternehmen agieren, grob falsch dar. HelloFresh hat stets transparent und umsichtig gehandelt und hat nichts zu verbergen. AuĂerdem wurde das Unternehmen nie direkt von Grizzly Research kontaktiert und hatte daher keine Gelegenheit, vor der Veröffentlichung des Berichts auf die falschen und irrefĂŒhrenden Behauptungen zu reagieren. Im Folgenden geht HelloFresh auf die wichtigsten Bereiche der Fehlinterpretationen und Fehlinformationen ein und erlĂ€utert die Position im Detail: Behauptung: Die GrĂŒnder schöpfen Werte aus dem Unternehmen ab Die Behauptungen, dass Dominik Richter und Thomas Griesel sich auf Kosten der AktionĂ€re bereichern, sind unwahr und entbehren jeder faktischen Grundlage. In Bezug auf Dominik Richter behauptet der Bericht, dass AktienverpfĂ€ndungen dazu genutzt wurden, Werte von AktionĂ€ren abzuschöpfen und illiquide Immobilientransaktionen von Familienmitgliedern zu finanzieren. AktienverpfĂ€ndungen sind ein gĂ€ngiges Instrument, das von vielen FĂŒhrungskrĂ€ften und GrĂŒndern börsennotierter Unternehmen genutzt wird. Sie mĂŒssen im Rahmen von Meldungen ĂŒber EigengeschĂ€fte von FĂŒhrungskrĂ€ften offengelegt werden. Diese wurden rechtzeitig und unter vollstĂ€ndiger Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen veröffentlicht. Die Behauptungen im Bericht ĂŒber die Höhe der AktienverpfĂ€ndungen sind stark ĂŒbertrieben. Folglich basieren die implizierten Margin-Call-Risiken auf unklaren Berechnungen und sind sachlich falsch. Der Gesamtbetrag der zu einem bestimmten Zeitpunkt verpfĂ€ndeten Aktien und die ausstehenden Kredite gegen HelloFresh-Aktien können nicht direkt aus öffentlichen Angaben abgeleitet werden, da KreditrĂŒckzahlungen, die Aufhebung von VerpfĂ€ndungen oder die Verringerung der Anzahl der verpfĂ€ndeten Aktien nicht der Meldepflicht fĂŒr EigengeschĂ€fte von FĂŒhrungskrĂ€ften unterliegen. Dominik Richter hĂ€lt verschiedene Vermögenswerte in seiner Investmentgesellschaft DSR Ventures GmbH. Dazu gehören unter anderem Dutzende von Direktinvestitionen in Start-ups, Investitionen in Venture Capital Fonds, börsennotierte Aktien oder Immobilienfonds. Eine schnelle Google-Suche hĂ€tte mehrere Ergebnisse geliefert. Es ist absurd, eine von Dutzenden Investitionen herauszugreifen und zu unterstellen, dass gerade diese Investition durch AktienverpfĂ€ndungen finanziert wurde, die in irgendeiner Form von den AktionĂ€ren âWerte abgeschöpftâ hĂ€tten. Im besten Fall offenbart dies ein erschreckendes UnverstĂ€ndnis der Mechanismen von AktienverpfĂ€ndungen, im schlimmsten Fall verbreitet diese sogenannte Recherche bewusst Fehlinformationen mit dem Ziel, Angst unter den AktionĂ€ren zu schĂŒren, um von einem fallenden Aktienkurs zu profitieren. Was das Argument noch beleidigender macht, ist, dass der Bericht eine Bilanz aus dem Jahr 2023 und AktienverpfĂ€ndungen aus den Jahren 2024 und 2025 verwendet, um eine Verbindung zwischen den beiden zu unterstellen oder, schlimmer noch, die verfĂŒgbare LiquiditĂ€t zu bestimmen. Dominik Richter hat sich stets als langfristig mit den AktionĂ€ren verbunden gezeigt. Seine persönliche finanzielle Situation ist durch seinen aktuellen Aktienbesitz weiterhin direkt an die langfristige Performance des Unternehmens gekoppelt, und ca. 73 % seines jĂ€hrlichen VergĂŒtungspakets sind an die mehrjĂ€hrige Aktienkursentwicklung gebunden. Allein in den letzten 18 Monaten hat er wiederholt Aktien im Wert von mehreren Millionen Euro gekauft. Die jĂŒngsten AktienverpfĂ€ndungen dienten ausschlieĂlich der Finanzierung solcher AktienkĂ€ufe, wodurch seine Interessen maximal mit denen aller anderen AktionĂ€re im Einklang stehen. In den letzten fĂŒnf Jahren hat er keine HelloFresh-Aktien verĂ€uĂert. TatsĂ€chlich hĂ€lt er derzeit mehr HelloFresh-Aktien als jemals zuvor in den letzten zehn Jahren. Zwischen Ende 2021 und Anfang 2023 verfolgte das Investmentvehikel von Thomas Griesel eine optionsbasierte Strategie eines relativ kurzfristigen Put-Call-Collars, d. h. es wurde im Wesentlichen versucht, eine positive Rendite zu erzielen, wenn der Aktienkurs von HelloFresh weitgehend unverĂ€ndert bleiben sollte. Put-Call-Collar-Strategien werden zur Absicherung von Aktienpositionen in einem Portfolio eingesetzt. Zu keinem Zeitpunkt war diese Strategie Ausdruck eines mangelnden Vertrauens in das Unternehmen, zumal keine Call-Optionsposition jemals 7 % der direkten und indirekten Beteiligung von Thomas Griesel an HelloFresh ĂŒberstieg. Daher ist die Behauptung, es wĂ€re fĂŒr ihn vorteilhaft gewesen, dafĂŒr zu sorgen, dass der Aktienkurs von HelloFresh nicht ĂŒber den AusĂŒbungspreis dieser Call-Optionen steigt, sachlich falsch. Thomas Griesel hat in den letzten zweieinhalb Jahren keine Call-Optionen verkauft und in diesem Zeitraum HelloFresh-Aktien im Wert von mehr als EUR 1,25 Millionen gekauft, was sein Vertrauen in die langfristigen Aussichten von HelloFresh unterstreicht. Trotz seiner Entscheidung, nach mehr als 14 Jahren Ende April 2026 aus dem Vorstand auszuscheiden, wird Thomas Griesel weiterhin ein engagierter Investor von HelloFresh bleiben. Die Behauptung, Thomas Griesel wĂŒrde mit dieser optionsbasierten Strategie Werte abschöpfen, ist falsch und irrefĂŒhrend und zeigt, dass es dem Verfasser an grundlegendem VerstĂ€ndnis der Mechanismen von Wertpapier- und Derivatstrategien mangelt. Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass beide GrĂŒnder stark am Erfolg des Unternehmens interessiert sind und dies durch ihre Handlungen, ihre langfristigen Beteiligungen und wiederholte zusĂ€tzliche AktienkĂ€ufe immer wieder unter Beweis gestellt haben. Jede Andeutung, dass sie sich in einer Weise verhalten wĂŒrden, die den Interessen der AktionĂ€re zuwiderlĂ€uft, ist falsch und unbegrĂŒndet. Behauptung: Ein AktienrĂŒckkaufprogramm zur Abwehr von Margin Calls AktienrĂŒckkaufprogramme sind ein hĂ€ufig genutztes Instrument fĂŒr börsennotierte Unternehmen, um Kapital an die AktionĂ€re zurĂŒckzufĂŒhren. Behauptungen, dass AktienrĂŒckkaufprogramme zum Schutz vor Margin Calls genutzt wurden, sind unbegrĂŒndet und entbehren jeder Grundlage. Im Gegenteil, AktienrĂŒckkĂ€ufe stehen in vollem Einklang mit den Interessen aller AktionĂ€re und kommen ihnen in vollem Umfang zugute. Sie reduzieren die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien und erhöhen den auf jeden AktionĂ€r entfallenden Gewinn pro Aktie. Da sich das Unternehmen dem Ende seines mehrjĂ€hrigen Investitionszyklus nĂ€hert, hat es den Schwerpunkt seiner Kapitalallokation auf den RĂŒckkauf von Aktien zu attraktiven Bewertungen von ca. 3x AEBITDA verlagert, was deutlich unter den durchschnittlichen Multiplikatoren von Vergleichsunternehmen aus den Bereichen Lebensmittel, E-Commerce oder Direct-to-Consumer liegt. Behauptung: Das GeschĂ€ftsmodell ist âstrukturell kaputtâ Die Behauptungen in dem Bericht, dass das GeschĂ€ftsmodell von HelloFresh âstrukturell kaputtâ sei, basieren auf einem oberflĂ€chlichen und unvollstĂ€ndigen VerstĂ€ndnis des GeschĂ€ftsmodells. Wir haben kontinuierlich viel Zeit und MĂŒhe investiert, um unsere GeschĂ€ftsdynamik in Quartalsupdates zu den GeschĂ€ftsergebnissen, PrĂ€sentationen am Capital Markets Day und unserer laufenden Kommunikation mit den AktionĂ€ren transparent zu erlĂ€utern. Jeder, der sich ernsthaft bemĂŒht, unser GeschĂ€ftsmodell und unsere Leistung zu verstehen, hat umfassenden Zugang zu diesen Informationen. Der Bericht spiegelt solche BemĂŒhungen nicht wider, was nicht verwunderlich ist, da Grizzly Research uns vor der Veröffentlichung des Berichts nicht kontaktiert hat. HelloFresh ist das weltweit gröĂte Unternehmen fĂŒr Kochboxen. Unser Produktangebot findet Anklang bei Millionen von Kunden, die den Geschmack, die Vielfalt, die Erschwinglichkeit und die Bequemlichkeit schĂ€tzen. Diese Vorteile zeigen sich in einer starken und sich verbessernden Kundenbindung, einer hohen BestellhĂ€ufigkeit in den Kernkundengruppen und einer anhaltenden MarkenstĂ€rke in den wichtigsten MĂ€rkten. HelloFresh befindet sich derzeit in einer Phase der Effizienzsteigerung. Wir haben wiederholt kommuniziert, dass wir derzeit den Fokus auf die positive Entwicklung der Unit Economics und die langfristige Wertschöpfung legen und nicht auf kurzfristiges Umsatzwachstum. Eine allein auf den Web- oder App-Zugriffszahlen basierende Unterstellung eines endgĂŒltigen Niedergangs ist bestenfalls unehrlich, schlimmstenfalls sogar offensichtlich irrefĂŒhrend. Obwohl der Umsatz aufgrund einer signifikanten Reduzierung der Marketingausgaben und der damit verbundenen geringeren Neukundenzahl derzeit sinkt, steigt der Anteil der langfristigen Kunden. Der von uns erzielte Umsatz ist daher qualitativ hochwertiger, was zu besseren Margen und höherer ProfitabilitĂ€t fĂŒhrt. Dies ist in unseren Zahlen seit Jahresbeginn sichtbar, zum Beispiel in unserem Kochboxensegment, wo die bereinigte EBITDA-Marge (âAEBITDAâ) bei ĂŒber 12 % liegt. Unser Plan folgt einer klaren zweistufigen Strategie: i) die erfolgreiche Umsetzung unseres Effizienzprogramms in Höhe von EUR 300 Millionen und ii) die Reinvestition eines Teils dieser Mittel in ein deutlich verbessertes Produktangebot, wodurch sich der von uns angesprochene Gesamtmarkt vergröĂert und das Kochboxensegment schlieĂlich wieder auf Wachstumskurs gebracht werden kann. Wir sind mit dieser Strategie auf einem guten Weg und haben bedeutende Fortschritte erzielt: 70 % des EUR 300-Millionen-Effizienzprogramms wurden bis zum 3. Quartal 2025 umgesetzt Das Umsatzwachstum hat sich in drei aufeinanderfolgenden Quartalen verbessert, wobei fĂŒr das vierte Quartal 2025 eine weitere starke prozentuale Verbesserung gegenĂŒber dem letzten Quartal erwartet wird Verbesserung der Deckungsbeitragsmargen trotz VolumenrĂŒckgang, ungĂŒnstigem US-/International Mix und Wechselkurseffekten Start des ReFresh-Produktreinvestitionsprogramms in den USA, was zu einer starken Verbesserung der wichtigsten Kunden-KPIs fĂŒhrt > 12 % AEBITDA-Marge seit Jahresbeginn fĂŒr die Produktgruppe Kochboxen, wobei fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2025 eine noch höhere AEBITDA-Marge erwartet wird DarĂŒber hinaus ist die Darstellung von Factor und anderen angrenzenden GeschĂ€ftsbereichen als âungĂŒnstige Ergebnisse lieferndâ in dem Bericht nicht belegt. Factor ist von einem Umsatz von ~USD 100 Millionen zum Zeitpunkt der Ăbernahme auf ~USD 2 Milliarden im Jahr 2024 gewachsen und hat vor den vorĂŒbergehenden operativen Problemen, die derzeit behoben werden, eine starke Gewinnentwicklung gezeigt. Factor ist eines der wenigen Direct-to-Consumer-Unternehmen, das jemals eine solche Wachstumskurve erreicht und bewĂ€ltigt hat. Die Produktkategorie âSonstigeâ, zu der neue GeschĂ€ftsbereiche wie Tiernahrung gehören, wuchs von EUR 7,2 Millionen im ersten Quartal 2023 auf EUR 35,3 Millionen im dritten Quartal 2025. Gleichzeitig verbesserten sich die AEBITDA-Margen deutlich, was den Behauptungen einer gescheiterten Kategorieexpansion widerspricht. Insgesamt sind die Schlussfolgerungen des Berichts zur GeschĂ€ftsentwicklung von HelloFresh falsch und basieren auf selektiven oder aus dem Zusammenhang gerissenen Informationen. Wie in unseren AktionĂ€rsbriefen, Ergebnisberichten und wĂ€hrend unserer Capital Markets Days dargelegt, befinden wir uns derzeit mitten in einer Phase der Effizienzsteigerung. Unser GeschĂ€ft bleibt widerstandsfĂ€hig, der Kundennutzen ist weiterhin hoch und unsere langfristige Strategie sorgt weiterhin fĂŒr wiederkehrende UmsĂ€tze, ein positives AEBITDA und einen positiven Cashflow. Wir empfehlen AktionĂ€ren, die sich ein genaues Bild machen möchten, unsere öffentlich zugĂ€nglichen Finanzinformationen sowie die Unterlagen zu den Capital Markets Days zu konsultieren oder sich direkt an Investor Relations zu wenden. Behauptung: HelloFresh âverschleiert Details sensibler GeschĂ€fteâ und wendet andere nicht konforme Praktiken an Die im Bericht gemachten Behauptungen bezĂŒglich der UnternehmensfĂŒhrung und der angeblichen Verschleierung von Informationen sind falsch und geben ein falsches Bild von den Kontroll- und Offenlegungspraktiken des Unternehmens wieder. HelloFresh operiert unter einem robusten Governance-Rahmenwerk, der allen regulatorischen Anforderungen fĂŒr börsennotierte Unternehmen in Deutschland entspricht. Der Aufsichtsrat und der Vorstand haben klar definierte ZustĂ€ndigkeiten und Kontrollprozesse, die durch unabhĂ€ngige AusschĂŒsse, interne Kontrollen, hĂ€ufige externe Audits und erstklassige Berater (z. B. in den Bereichen VergĂŒtung, Kapitalmarktrecht usw.) unterstĂŒtzt werden. Die Behauptung, HelloFresh habe versucht, Informationen zu verschleiern, indem es den Zugang zu Offenlegungen eingeschrĂ€nkt habe, ist ebenfalls falsch. Das im Bericht erwĂ€hnte kurzfristige Problem beim Zugriff auf die Website wurde durch einen vorĂŒbergehenden technischen Fehler bei einem renommierten externen Dienstleister verursacht, der unsere Investor-Relations-Webseite verwaltet. Das Problem wurde schnell erkannt und behoben und stand in keinem Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Berichts oder einer MaĂnahme des Unternehmens. Zu keinem Zeitpunkt bestand die Absicht, Informationen zurĂŒckzuhalten. Alle Offenlegungen blieben wĂ€hrend dieser Zeit ĂŒber die ĂŒblichen regulatorischen KanĂ€le öffentlich zugĂ€nglich. SchlieĂlich â und wir glauben, dass dies selbstverstĂ€ndlich ist â ist die Behauptung, HelloFresh habe âKennzahlen entfernt, um Performance Trends zu verschleiernâ, falsch. Mit zunehmender Reife eines Unternehmens entwickeln sich auch die KPIs weiter. Der genannte KPI fĂŒr aktive Kunden reagierte empfindlich auf kurzfristige taktische MaĂnahmen (z. B. Anreizstrategien) und hatte fĂŒr das VerstĂ€ndnis der GeschĂ€ftslage nur einen geringen Mehrwert. Mit zunehmender Reife des Unternehmens wurden bestimmte KPIs im Einklang mit Best Practices und ihrer Relevanz verfeinert oder eingestellt, was eine ĂŒbliche Entwicklung in der Berichterstattung vieler börsennotierter Unternehmen ist und keinen Versuch darstellt, die Performance zu verschleiern. TatsĂ€chlich hat das Unternehmen in den letzten Jahren zusĂ€tzliche Angaben zur Performance seiner Produktgruppen (Kochboxen, Fertiggerichte, Sonstiges, einschlieĂlich neuer Unternehmungen) hinzugefĂŒgt, um dem Wunsch der Anleger nach zusĂ€tzlichen Informationen Rechnung zu tragen. HelloFresh hat durch vierteljĂ€hrliche Ergebnisberichte, geprĂŒfte JahresabschlĂŒsse, PrĂ€sentationen zum Capital Markets Day und regelmĂ€Ăige Kommunikation mit den AktionĂ€ren stets fĂŒr eine transparente Berichterstattung gesorgt. Die bestehenden Governance-Strukturen sind stark, transparent und fest auf die langfristigen Interessen der AktionĂ€re ausgerichtet. Entgegengesetzte Behauptungen sind unbegrĂŒndet und basieren auf selektiver Interpretation als auf soliden Beweisen. Behauptung: RĂŒcksichtslose MarkenschĂ€digung Der Bericht behauptet, dass die Marke HelloFresh âirreparabel beschĂ€digtâ sei. Diese Behauptung ist falsch und wird weder durch das Kundenverhalten noch durch Marktdaten oder Markenleistungsindikatoren gestĂŒtzt. Unserer Ansicht nach stellt die selektive Bezugnahme auf nicht zusammenhĂ€ngende Ereignisse aus Online-Quellen keine Analyse dar, sondern fĂŒhrt zu einer irrefĂŒhrenden und ungenauen Darstellung. Die im Bericht aufgefĂŒhrten Beispiele erstrecken sich ĂŒber einen Zeitraum von vier bis fĂŒnf Jahren und sind unabhĂ€ngige VorfĂ€lle, die anscheinend wahllos durch oberflĂ€chliche Internetrecherche zusammengetragen wurden, um eine negative ErzĂ€hlung zu erzeugen (zum Beispiel ein nicht funktionierender KĂŒndigungsbutton, der 2023 mit einer begrenzten Anzahl von Personen in einem Reddit-Thread diskutiert wurde, oder ein isolierter Vorfall zur Lebensmittelsicherheit aus dem Jahr 2022). Dieser Ansatz ignoriert den Kontext, die Lösung der einzelnen Situationen und die im Laufe der Zeit vorgenommenen Verbesserungen. Als schnelllebiges globales Unternehmen stoĂen wir gelegentlich auf betriebliche oder servicebezogene Probleme. Wenn dies der Fall ist, gehen wir transparent damit um und handeln schnell, um sie zu lösen. Der Bericht hebt auch eine Auswahl von VorfĂ€llen im Zusammenhang mit der Produktion und der ProduktqualitĂ€t hervor. Wie die anderen angesprochenen Punkte sind auch diese Beispiele vereinzelt, historisch und aus dem Zusammenhang gerissen und spiegeln nicht die GesamtqualitĂ€t unserer Produkte oder die Kundenerfahrung bei den Millionen von Mahlzeiten wider, die wir jede Woche ausliefern. HelloFresh hĂ€lt strenge QualitĂ€tsstandards und robuste Prozesse ein, um Probleme schnell zu erkennen und zu lösen, mit betroffenen Kunden zu kommunizieren und MaĂnahmen zur Vermeidung von Wiederholungen zu ergreifen. Die GewĂ€hrleistung der Kundenzufriedenheit hat fĂŒr HelloFresh höchste PrioritĂ€t, und wir sind bestrebt, das Kundenerlebnis kontinuierlich zu verbessern. Daher hören wir unseren Kunden durch regelmĂ€Ăige Feedback-Runden und Umfragen aufmerksam zu und stehen in stĂ€ndigem Dialog mit ihnen, um ihr Erlebnis zu verbessern. Die Erkenntnisse, die wir von unseren Kunden gewinnen, flieĂen direkt in Investitionen in unsere Marke und unsere Produkte ein, darunter unsere jĂŒngsten âRefreshâ Initiativen und die erhebliche Erweiterung unseres MenĂŒangebots, das nun noch mehr Auswahl und FlexibilitĂ€t bietet, um den vielfĂ€ltigen KundenbedĂŒrfnissen gerecht zu werden. Keiner der genannten VorfĂ€lle hatte wesentliche Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit oder die GeschĂ€ftsentwicklung. Kundenzufriedenheitskennzahlen wie der NPS liegen derzeit in verschiedenen MĂ€rkten auf einem Mehrjahreshoch. Wir bedienen und binden weiterhin Millionen von Kunden, die sich auf unser Produkt verlassen, weil es bequem und preiswert ist, die Lebensmittelverschwendung im Haushalt reduziert und gesĂŒndere Kochgewohnheiten fördert. Die Vorstellung, dass diese vereinzelten, historischen VorfĂ€lle einen âirreparablen Markenschadenâ darstellen, ist daher völlig unbegrĂŒndet. Behauptung: Insider mit fortgeschrittenen Kenntnissen haben Insiderhandel betrieben Als börsennotiertes Unternehmen unterhĂ€lt HelloFresh ein robustes Compliance-System, das allen geltenden Gesetzen und Vorschriften vollstĂ€ndig entspricht. Dem Unternehmen sind keine VerstöĂe gegen diese Standards bekannt, auch nicht im Zusammenhang mit dem Handel von Aktien rund um die Ergebnisse des dritten Quartals 2025, wie es der Bericht unterstellt. Der Bericht liefert keine Beweise fĂŒr diese schwerwiegenden VorwĂŒrfe.     Ăber HelloFresh Die HelloFresh Gruppe ist eine globale Food Solutions Gruppe und der weltweit fĂŒhrende Anbieter von Kochboxen. Die HelloFresh Gruppe bietet ihre Produkte unter acht verschiedenen Marken an und versorgt ihre Kundinnen und Kunden mit passenden, hochwertigen Lebensmitteln und Rezepten fĂŒr unterschiedliche AnlĂ€sse. HelloFresh wurde im November 2011 in Berlin gegrĂŒndet und ist in den USA, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Australien, Ăsterreich, der Schweiz, Kanada, Neuseeland, Schweden, Frankreich, DĂ€nemark, Norwegen, Italien, Irland und Spanien tĂ€tig. HelloFresh SE ging im November 2017 an die Frankfurter Wertpapierbörse und wird derzeit im MDAX gehandelt. Die HelloFresh Gruppe hat BĂŒros in Berlin, SaarbrĂŒcken, New York, Chicago, Boulder, London, Amsterdam, Sydney, Toronto, Auckland, Paris, Kopenhagen, Mailand, Dublin, Polen und Barcelona.  Â
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