«Wir konnten das Jahr 2023 mit einem starken Q4 abschliessen. Das Kundenwachstum mit Mobile-Postpaid-Abos, der verbesserte Trend in der Breitband-Kundenbasis und das Wachstum bei B2B konnten ihre Wirkung entfalten. ZusĂ€tzlich haben unsere Kostendisziplin und Effizienzsteigerungen die Zielerreichung unterstĂŒtzt», fasst AndrĂ© Krause, CEO von Sunrise, zusammen. «Mit unserer Guidance fĂŒr das Jahr 2024 bestĂ€tigen wir diese positive Entwicklung und die RĂŒckkehr zu einem EBITDA-Wachstum. Dazu werden wir sowohl unsere fĂŒhrende Festnetz- und MobilfunkkonnektivitĂ€t weiter stĂ€rken, neue Dienste fĂŒr B2B- und B2C-Kunden lancieren, Kundenerlebnis und -loyalitĂ€t der bestehenden Kundinnen und Kunden weiter steigern als auch Neukundinnen und -kunden gewinnen, indem wir sie mit unseren Produkten und Services begeistern. Diese operativen PrioritĂ€ten sowie unsere schlankere Unternehmensstruktur bilden die Grundlage fĂŒr unser EBITDA-Wachstum.»  Operative Ergebnisse Sunrise setzte ihr Kundenwachstum im Mobile Postpaid-Bereich im Q4 2023 fort. Das Unternehmen gewann in den letzten drei Monaten des Jahres 2023 netto +31'000 Mobile Postpaid1)-RGUs YoY trotz verzögerter Aktivierungen. Es wird erwartet, dass sich diese im Q1 2024 positiv auswirken werden. Ăber das gesamte GeschĂ€ftsjahr 2023 gewann Sunrise netto +132'000 Mobile Postpaid1) -RGUs. Als Folge verstĂ€rkter MarketingaktivitĂ€ten blieb die Breitband-Kundenbasis im Q4 2023 trotz verzögerter Aktivierungen stabil, was auch die kontinuierliche Verbesserung ĂŒber die Vorquartale zeigt. FĂŒr das Gesamtjahr resultierte im Vergleich zum Vorjahr ein leichter RĂŒckgang von -3'000 Breitband-RGUs. Per Ende 2023 ergaben sich gesamthaft 2,836 Millionen Mobile-RGUs (3,278 Millionen inklusive Zweit-SIM-Karten), 1,180 Millionen Breitband-RGUs (1,250 Millionen inklusive KMU) und 1,200 Millionen TV-RGUs (1,267 Millionen inklusive KMU). Die FMC-Durchdringung betrug 58.1%, was einer Steigerung von +0.7% im Vergleich zum Jahresende 2022 entspricht. Mit dem Cross- und Upselling von konvergenten Produkten treibt Sunrise das Wachstum der FMC-Rate in der bestehenden Kundenbasis weiter voran.  Service, NetzqualitĂ€t und Innovationen Der Fokus von
Sunrise als Hauptmarke galt im vergangenen Jahr der fortlaufenden Verbesserung der ServicequalitĂ€t, der NetzqualitĂ€t sowie innovativen Angeboten. FĂŒr die ServicequalitĂ€t wurde Sunrise ebenso mehrfach ausgezeichnet wie fĂŒr das ĂŒberragende Breitband-Internet, das Sunrise ihren Kundinnen und Kunden ĂŒber das Festnetz und das Mobilfunknetz bietet. Im Postpaid-Bereich lancierte Sunrise mit
Flex Upgrade ein einzigartiges und von den Kundinnen und Kunden stark nachgefragtes Device-as-a-Service-Angebot. Das
Prepaid-Angebot wurde stark erweitert, so dass praktisch jedes BedĂŒrfnis und jede Anwendung damit abgedeckt werden kann. Sunrise hat dabei als erste Telecom-Anbieterin die Schweiz und Europa in einem Pauschaltarif fĂŒr mobiles Internet zusammengefasst sowie 5G fĂŒr alle Prepaid-Kundinnen und -Kunden ohne Extrakosten aufgeschaltet. Das Momentum der Zweitmarken («Flanker Brands»)
yallo,
Lebara,
swype wurde mit einer starken yallo
Multi-Channel-Kampagne sowie neu lancierten Angeboten fĂŒr bestehende Kundinnen und Kunden weiter gestĂ€rkt. Auch das Angebot von swype wurde mit einer Schweiz- und Europa-Roaming-Flatrate sowie mit Surfen auf dem grössten 5G-Netz der Schweiz erweitert. Die Zweitmarken und insbesondere yallo trugen 2023 stark zum Wachstum bei.
Sunrise Business konnte im Jahr 2023 wiederum stark wachsen und viele Erfolge feiern mit NeuabschlĂŒssen und VertragsverlĂ€ngerungen/-Upgrades, beispielsweise mit BKW, Casale, Heineken Schweiz, Kantonsspital Baden, Swissport, Swiss International Air Lines, TCS und Migros. Mit diesen Kundengewinnen und innovativen Angeboten baute Sunrise Business ihre Position weiter aus. Mobile Private Network (MPN)-Lösungen fĂŒr massgeschneiderte 5G-Netzwerke, mobile Produkte fĂŒr smarte Zusammenarbeit, IoT-Lösungen sowie umfassende Sicherheitslösungen standen speziell im Fokus.  Finanzergebnisse Im Q4 2023 konnte beim Umsatz eine RĂŒckkehr zum Wachstum erreicht werden, er stieg im Q4 2023 auf angepasster Basis und gegenĂŒber dem Vorjahresquartal auf CHF 795.4 Millionen (+2.5%). Zum Wachstum beigetragen hat vor allem der höhere Umsatz bei den Privatkunden-Abos inklusive Zweitmarken, gestiegene GerĂ€teverkĂ€ufe im Mobile- und Festnetz-Bereich sowie das B2B-Umsatzwachstum. In allen Segmenten wirkte sich die inflationsbedingte Preiserhöhung vom Juli 2023 positiv aus. Der Umsatz mit den Privatkunden-Mobilabos erreichte CHF 339,5 Millionen (+4.8% YoY auf angepasster Basis) und profitierte vom Kundenwachstum, dem Hardware-GeschĂ€ft sowie von Einnahmen ausserhalb des Mobilabo-GeschĂ€fts. Die Verbesserung gegenĂŒber Q3 ist auf einen vorteilhafteren Vergleich der variablen UmsĂ€tze einschliesslich Roaming zurĂŒckzufĂŒhren. Das Privatkunden-FestnetzgeschĂ€ft erreichte einen Umsatz von CHF 294,5 Millionen (-0.7% YoY auf angepasster Basis) und wurde durch die inflationsbedingte Preiserhöhung sowie durch positive Effekte aus dem Hardware-GeschĂ€ft und bei ĂbertragungsgebĂŒhren gestĂŒtzt. Gleichzeitig standen die Auswirkungen der fortlaufenden Preisharmonisierung in der Bestands-Kundenbasis der Umsatzentwicklung entgegen. Das B2B-GeschĂ€ft wuchs primĂ€r mit den Einnahmen aus den Abos, Integrationsdienstleistungen und mit mobilen GerĂ€ten und erreichte CHF 151.5 Millionen (+1.9% YoY auf angepasster Basis). Gegenwind kam in erster Linie vom variablen Mobilfunkumsatz. Auch beim segmentbereinigten EBITDA2) erfolgte eine RĂŒckkehr zum Wachstum, es stieg im Q4 2023 auf angepasster Basis und gegenĂŒber dem Vorjahresquartal um +5.6% und erreichte CHF 254,9 Millionen, inklusive CHF 4 Millionen «costs to capture»3). Der Anstieg des segmentbereinigten EBITDA2) auf angepasster Basis beruht hauptsĂ€chlich auf dem höheren Umsatz mit den Privatkunden-Mobilabos und dem B2B-Umsatzwachstum. Leicht tiefere operative Kosten (OPEX) aufgrund tieferer «costs to capture»3) stĂŒtzten das positive Resultat, auch wenn höhere Ausgaben fĂŒr den GerĂ€teverkauf anfielen. Das bereinigte EBITDA ohne SachanlagenzugĂ€nge2)4) stieg im Q4 2023 auf angepasster Basis um +55.4% YoY auf total CHF 96,0 Millionen, inklusive CHF 16 Millionen «costs to capture» in diesem Quartal. Dies primĂ€r aufgrund geringerer Investitionskosten (CAPEX) durch tiefere «costs to capture». Sunrise tĂ€tigte im Q4 2023 weiterhin hohe Investitionen im Umfang von CHF 159,0 Millionen (20.0% des Umsatzes) in die Netze, Produkte-Innovationen und digitale Dienste. Darin sind in diesem Quartal auch CHF 12 Millionen «costs to capture» in SachanlagenzugĂ€nge enthalten. Der bereinigte Free Cash Flow erreichte CHF 324,0 Millionen, was einer Zunahme um CHF 54,0 Millionen entspricht. Â
|  | 3 Monate per 31. Dezember 2023 | Ganzes GeschÀftsjahr 2023 per 31. Dezember 2023 |
| Mio. CHF, Ausnahme %-Angaben | Â | auf angepasster Basis in %2) | Â | auf angepasster Basis in %2) |
| Umsatz | 795,4 | 2.5% | 3'035,2 | (0.2%) |
| Privatkunden Mobile | 339,5 | 4.8% | 1'252,6 | 0.5% |
| Privatkunden Festnetz | 294,5 | (0.7%) | 1'153,6 | (2.6%) |
| B2B | 151,5 | 1.9% | 577,2 | 1.4% |
| Andere | 9,9 | 26.6% | 51,8 | 23.2% |
| Â | Â | Â | Â | Â |
| Segmentbereinigtes EBITDA2) | 254,9 | 5.6% | 1'031,1 | (2.0%) |
| Â | Â | Â | Â | Â |
| Bereinigtes EBITDA ohne SachanlagenzugÀnge2)4) | 96,0 | 55.4% | 504,6 | 5.9% |
 Guidance fĂŒr das Finanzjahr 2024: Umsatzwachstum: weitgehend stabil Segmentbereinigtes EBITDA5) (inklusive «cost to capture»): stabil bis niedriges Wachstum («stable to low-single-digit growth») Opex und Capex «costs to capture»: ~CHF 15 Millionen (davon hauptsĂ€chlich Capex) Investitionen in SachanlagenzugĂ€nge als Prozentsatz d. Umsatzes (einschl. «costs to capture») 16-18% Bereinigter FCF(5): Zwischen CHF 360-400 Millionen Die detaillierten Finanzergebnisse von Sunrise finden sich im
Q4 2023 Fixed Income Release. Â
Pressemitteilung (PDF) Â Sunrise Media Relations
media@sunrise.net 0800 333 000  ---------------------- 1) inklusive B2B- und Zweit-SIM-Karten; ohne Zweit-SIM-Karten in Ăbereinstimmung mit der Definition von LG betrug das Wachstum der Postpaid-Kunden RGU 21'000 im Q4 2023 bzw. 103'500 im gesamten GeschĂ€ftsjahr 2023. 2) Die Ergebnisse auf angepasster Basis und den LG Definitionen angeglichen sind konsistent mit den von der Muttergesellschaft vorgelegten Ergebnissen. Diese Non-GAAP-Kennzahlen sind als ErgĂ€nzung und nicht als Ersatz fĂŒr die U.S. GAAP-Kennzahlen zu sehen, die in den Finanz-Statements der Muttergesellschaft enthalten sind. Zu den Definitionen und Bereinigungen ist der
Q4 2023 Fixed Income Release zu konsultieren. 3) «costs to capture» beinhalten im Allgemeinen inkrementelle, Dritt-Betriebs- und Kapitalkosten, die direkt mit IntegrationsaktivitĂ€ten, Restrukturierungsmassnahmen und bestimmten anderen Kosten im Zusammenhang mit der Anpassung eines erworbenen Unternehmens an die GeschĂ€ftsprozesse der Muttergesellschaft zur Erzielung von Synergien verbunden sind. Diese Kosten sind notwendig, um den Betrieb eines zu erwerbenden Unternehmens (oder eines zu grĂŒndenden Joint Ventures) mit jenem der Muttergesellschaft zu verbinden, oder sie sind mit der Akquisition verbunden. Infolgedessen können die zu erfassenden Kosten bestimmte (i) Betriebskosten, die im bereinigten EBITDA enthalten sind, (ii) kapitalbezogene Kosten, die in den SachanlagenzugĂ€ngen und im bereinigten EBITDA ohne SachanlagenzugĂ€nge4) enthalten sind, und (iii) bestimmte integrationsbezogene Restrukturierungskosten, die nicht im bereinigten EBITDA oder bereinigten EBITDA ohne SachanlagenzugĂ€nge4) enthalten sind, umfassen. Da die Erzielung von Synergien im Laufe der Zeit erfolgt, sind bestimmte der zu erfassenden Kosten naturgemĂ€ss wiederkehrend und fallen im Allgemeinen innerhalb weniger Jahre nach Abschluss der Transaktion an. 4) Aufgrund eines Kommentars der U.S. Securities and Exchange Commission SEC hat Liberty Global ab Q3 2021 den frĂŒher verwendeten Begriff «OFCF» in «Bereinigtes EBITDA ohne SachanlagenzugĂ€nge» geĂ€ndert. 5) Das bereinigte EBITDA und der bereinigte Free Cash Flow sind Nicht-GAAP-Kennzahlen, Definitionen finden Sie im Glossar. Quantitative Ăberleitungen zum Nettogewinn/-verlust (einschliesslich der Wachstumsraten des Nettogewinns/-verlusts) und zum Cashflow aus betrieblicher TĂ€tigkeit fĂŒr unsere Prognosen fĂŒr das bereinigte EBITDA und den bereinigten FCF können nicht ohne unangemessenen Aufwand bereitgestellt werden, da wir weder (i) bestimmte nicht zahlungswirksame Aufwendungen und ErtrĂ€ge, einschliesslich der Komponenten nicht-operative ErtrĂ€ge/Aufwendungen, Abschreibungen und Wertminderungen, Restrukturierung und andere betriebliche Posten, die im Nettogewinn/-verlust enthalten sind, noch (ii) spezifische VerĂ€nderungen des Betriebskapitals, die sich auf den Cashflow aus betrieblicher TĂ€tigkeit auswirken, prognostizieren. Die Posten, die wir nicht prognostizieren, können von Periode zu Periode erheblich schwanken.