NIS2 macht technische Grenzen sichtbar: Wenn Daten trotz Backup nicht zugänglich sind
27.01.2026 - 08:25:00Wenn Zugriff scheitert, wird technische Analyse entscheidend
NIS2 bewertet nicht abstrakte Konzepte, sondern den Umgang mit realen Vorfällen. In der technischen Praxis zeigt sich dabei wiederholt ein gleiches Bild:
Sicherungen sind vorhanden.
Wiederherstellungsprozesse werden angestoĂźen.
Der Zugriff scheitert dennoch an technischen Grenzen.
In diesen Fällen steht nicht der Erfolg einer Wiederherstellung im Mittelpunkt, sondern die technische Analyse der Ursachen, die einen Zugriff verhindert haben.
Moderne Speicherarchitekturen erreichen erklärungsbedürftige Grenzen
Unter aktuellen Speicherarchitekturen reicht eine organisatorische Betrachtung nicht mehr aus. Erforderlich ist die strukturierte Einordnung technischer Ursachen, etwa: – hardwarebedingte Defekte – verschlüsselungsbedingte Zugriffshindernisse – Abhängigkeiten zwischen Speicher, Firmware, Controllern und Logikkomponenten
NIS2 verschärft nicht die Technik, sondern die Erwartung, diese Grenzen im Schadenfall fachlich erklären zu können.
Recovery Lab: Technische Einordnung statt Bewertung
Vor diesem Hintergrund rückt die technische Analyse von Zugriffsausfällen in den Fokus. Recovery Lab agiert dabei nicht beratend oder bewertend, sondern als technisches Labor zur Untersuchung realer Schadensbilder.
Im Fokus stehen überprüfbare Fakten: – Analyse konkreter Schadensursachen – Rekonstruktion technischer Zugriffshindernisse – Bewertung der tatsächlichen Wiederherstellbarkeit – Dokumentation erreichter und nicht erreichter technischer Grenzen
Diese Analysen schaffen die Grundlage fĂĽr technische Nachvollziehbarkeit im Schadenfall.
Warum NIS2 2026 praktisch relevanter wird
Die zunehmende Relevanz von NIS2 ergibt sich aus der technischen Entwicklung: – wachsende Verbreitung hardwaregebundener Verschlüsselung – steigende Integration von Speicher, Firmware und Logik – sinkende Fehlertoleranz bei physischen und elektronischen Defekten
Datenzugriff wird damit komplexer und im regulatorischen Kontext erklärungsbedürftiger.
Einordnung durch aktuelle Studiendaten gestĂĽtzt
Diese Beobachtungen werden durch empirische Daten gestützt. Eine Ende 2025 veröffentlichte NIS-2-Reifegradstudie der DATA REVERSE® Datenrettung ( https://www.datareverse-datenrettung.de/nis-2-studie-2025/ ) - Bindig Media GmbH auf Basis einer Befragung von 245 Entscheidern zeigt erhebliche Lücken bei Wiederherstellbarkeit und Notfallplanung. Selten durchgeführte Wiederherstellungstests und die geringe Verankerung externer Datenrettung in Notfallplänen verdeutlichen, dass formale Vorsorge häufig nicht ausreicht, um reale Zugriffsausfälle technisch zu beherrschen oder nachvollziehbar zu erklären.
Backups bleiben ein zentraler Bestandteil jeder IT-Strategie. Sie garantieren jedoch keinen Zugriff unter allen Bedingungen. NIS2 macht deutlich, dass Datensicherheit dort endet, wo technischer Zugriff nicht mehr möglich ist – und bei der technischen Nachvollziehbarkeit beginnt.
(Ende)
Aussender: RecoveryLab Datenrettung Ansprechpartner: Stefan Berger Tel.: +49 341 392 817 89 E-Mail: info@recoverylab.de Website: www.recoverylab-datenrettung.de

