Dr. Reuter Investor Relations, DE0000000014

Höhenflug von Frequentis geht weiter

14.08.2025 - 11:39:00

Dr. Reuter Investor Relations / DE0000000014

Die auf sicherheitskritische Applikationen fĂŒr Kontrollzentralen und FlugĂŒberwachung spezialisierte Frequentis AG hat im ersten Halbjahr des laufenden GeschĂ€ftsjahres die positive Entwicklung von 2024 fortgesetzt. Das in Wien ansĂ€ssige Unternehmen erzielte ein Umsatzplus von fast 15 Prozent auf 236,8 Millionen Euro. Der Auftragseingang legte um 35,6 Prozent auf 309 Millionen Euro zu. Auf der Ergebnisseite fuhr Frequentis auf EBIT-Ebene einen operativen Verlust von 4,3 Millionen Euro und unter dem Strich einen Konzernverlust von 3,6 Millionen Euro ein.

 

Eine solche Entwicklung im operativen Ergebnis von Frequentis ist auf die Kundenstruktur zurĂŒckzufĂŒhren. Mehr als 90 Prozent der Kunden sind Behörden, bei denen die Abnahme der Projekte meistens erst im zweiten Halbjahr erfolgt. Umsatz und vor allem die ProfitabilitĂ€t steigen deshalb zum Jahresende hin deutlich an. Wie gut die Auftragslage in den beiden GeschĂ€ftsfeldern Air Traffic Management und Öffentliche Sicherheit und Verkehr ist, signalisiert der Auftragsstand: Verglichen zum Vorjahr verzeichnete Frequentis hier einen Zuwachs um 23 Prozent auf 763,8 Millionen Euro.

 

Hohe Auslastung, starkes AmerikageschÀft

 

„Von der Jahresmitte 2025 aus gerechnet sind wir zumindest bis Ende 2026 gut ausgelastet – auch deshalb, weil im Auftragsstand immer nur die bereits bestĂ€tigten Beauftragungen aus den RahmenvertrĂ€gen enthalten sind“, erlĂ€utert Norbert Haslacher, der Vorstandsvorsitzende von Frequentis. Gerade in der Region Nord- und SĂŒdamerika werde aus den RahmenvertrĂ€gen laufend abgerufen, wie auch aus dem um mehr als 50 Prozent gestiegenen Umsatz abzulesen sei. Nach Regionen aufgegliedert erzielte Frequentis zuletzt 61 Prozent der Gesamterlöse in Europa, gefolgt von Nord- und SĂŒdamerika (23 Prozent), Asien (neun Prozent) und Australien/Pazifik/Afrika (sieben Prozent). Um die wachsenden Auftragsvolumina abzuarbeiten, hat Frequentis im ersten Halbjahr 2025 den Personalstand um 9,2 Prozent auf im Schnitt 2.548 Vollzeitarbeitende erhöht.

 

Ausgehend vom aktuellen Zahlenwerk hat Frequentis die Jahresprognose fĂŒr 2025 konkretisiert. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent und einer Steigerung des Auftragseingangs im unteren zweistelligen Bereich. Die EBIT-Marge soll zwischen 6,5 und sieben Prozent herauskommen und sich damit in der GrĂ¶ĂŸenordnung des Vorjahres bewegen, in dem Frequentis 6,7 Prozent eingefahren hatte.

 

Fokus Flugsicherung

 

Aufgrund der geopolitischen Entwicklungen erwartet Frequentis in den nĂ€chsten Jahren einen wachsenden Anteil von Investitionen in die Flugsicherung und Luftverteidigung. Der Anteil der militĂ€rischen Flugsicherung am Gesamtumsatz lag im Unternehmen im Gesamtjahr 2024 bei 20 Prozent. „Der Teilmarkt Defence wĂ€chst 2025 mit, der relative Anteil an der Gruppe wird voraussichtlich nicht steigen“, erklĂ€rt Vorstandschef Haslacher. „Das ist darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass die anderen TeilmĂ€rkte der Gruppe, insbesondere die zivile Flugsicherung in den USA, ebenfalls rasch wachsen. Zudem laufen die Beschaffungsprozesse bei den einzelnen AuftrĂ€gen oft ĂŒber mehrere Jahre. Jetzt wird zuerst in militĂ€rische Hardware wie Drohnen und Raketen investiert, erst im Anschluss werden unsere Softwarelösungen in die Kontrollzentralen eingebunden“.

 

Frequentis hat zuletzt einige GroßauftrĂ€ge an Land gezogen. Dazu zĂ€hlt ein Projekt der FAA, der nationalen Behörde fĂŒr Luftsicherung in den USA, das die landesweite Implementierung des Boden-Luft-Protokollumsetzungssystems APCS beinhaltet. In der militĂ€rischen Luftsicherung ist Frequentis ĂŒber die strategische Partnerschaft zwischen dem australischen Tochterunternehmen C4i und Lockheed Martin Australia in die Lieferung von Kommunikationssystemen fĂŒr das australische MilitĂ€r beteiligt. FĂŒr die deutsche Bundeswehr erprobt Frequentis ein skalierbares System zur sicheren Integration unbemannter Luftfahrzeuge (Drohnen) in den kontrollierten Luftraum.

 

Ungeachtet der technologischen Neuerungen, die Frequentis entwickelt, sollen die eigenfinanzierten Aufwendungen in der Forschung und Entwicklung in diesem Jahr mit 30 Millionen Euro auf dem Niveau von 2024 bleiben. Zwei Drittel davon gehen in den GeschĂ€ftsbereich ATM, also die ZielmĂ€rkte zivile Flugsicherung und Luftverteidigung. Der Fokus liegt Frequentis zufolge in der Erstellung softwarezentrierter Lösungen fĂŒr die Flugsicherung, der Entwicklung von Systemen fĂŒr die Integration und Abwehr von Drohnen, den Remote Digital Tower sowie Lösungen fĂŒr die Verteilung von Radardaten.

 

Gestiegene Aktienbewertung

 

Finanziell bleibt Frequentis in robuster Verfassung. Das Nettoguthaben erhöhte sich im Berichtszeitraum weiter von 66,6 auf 68,3 Millionen Euro. Auch die Eigenkapitalquote stieg leicht auf 39,1 Prozent. Die Frequentis-Aktie bewegt sich als erste Reaktion auf das Zahlenwerk leicht nach oben. Seit Jahresanfang hat Frequentis seinen Börsenwert verdoppelt und zĂ€hlt damit zu den 2025 am besten performenden österreichischen Aktien. Das 2026er-KGV hat sich auf 28 erhöht. Damit hat der Titel erst einmal eine Flughöhe erreicht, in der das kurzfristige AufwĂ€rtspotenzial ĂŒberschaubar wird. Mittel- bis langfristig werden vor allem neue GroßauftrĂ€ge den Aktienkurs beflĂŒgeln. Schafft es Frequentis zudem, die Umsatz- und Gewinnerwartungen fĂŒr 2025 und 2026 zu ĂŒbertreffen, steht auch die Aktie vor einer Neubewertung.

 

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Frequentis AG

ISIN: ATFREQUENT09

www.frequentis.com

Land: Österreich

 

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