Future Fuels meldet Ergebnisse einer Hyperspektralmessung im Uranprojekt Hornby Basin
19.06.2025 - 14:31:00 | irw-press.comVANCOUVER, B.C., 19. Juni 2025 â Future Fuels Inc. (TSXV: FTUR) (FWB: S0J) (âFuture Fuelsâ oder das âUnternehmenâ) freut sich, die Ergebnisse einer Hyperspektralmessung mittels Fernerkundung bekannt zu geben, die im unternehmenseigenen Uranprojekt Hornby Basin (das âProjekt Hornbyâ oder das âProjektâ) durchgefĂŒhrt wurde. Das Projekt befindet sich im Hornby Basin im kanadischen Territorium Nunavut.
Anhand der Hyperspektralmessung (die âMessungâ) wurden erfolgreich mineralogische und geochemische Anomalien sowie Gasanomalien aufgefunden, die mit der bekannten Uranmineralisierung auf dem ProjektgelĂ€nde ĂŒbereinstimmen; es konnten ĂŒber 100 Anomaliecluster generiert werden. Die anomalen Ergebnisse der Hyperspektralmessung werden in das Explorationsmodell des Unternehmens eingepflegt und in der kommenden Explorationssaison zusĂ€tzliche Zielzonen im Rahmen der GelĂ€ndeerkundung (Ground Truth) liefern.
âDie erste Hyperspektralmessung, die jemals im Projekt Hornby durchgefĂŒhrt wurde, bringt uns der genaueren Lokalisierung unserer Zielzonen einen weiteren Schritt nĂ€herâ, so Rob Leckie, President & CEO von Future Fuels. âWir werden unsere AktionĂ€re weiterhin auf dem Laufenden halten und arbeiten nun mit Hochdruck an der Formulierung unseres ersten Explorationsprogramms in diesem Projekt.â
Wichtige Eckdaten
- BestĂ€tigt wurden spektrale Anomalien in Verbindung mit Muskovit, Illit, Pyrit und Hornstein â alles Mineralien, die mit sandsteingebundenen Uransystemen in Verbindung stehen.
- Gasanomalien in Bezug auf Helium (He), Wasserstoff (H?), Kohlendioxid (CO?) und Methan (CH?), die oberhalb des Uransystems Mountain Lake festgestellt wurden, werden mit dem radioaktiven Zerfall des Systems und mit Redox-Prozessen in Verbindung gebracht.
- Rund 100 anomale Zonen wurden mit Hilfe von Spektral- und Gasklassifizierungsmodellen auĂerhalb der bekannten Mineralisierungszone des Systems Mountain Lake ermittelt (Abbildung 1).
- Die spektrale Signatur des Systems umfasst diagnostische Tonminerale und Redox-Indikatoren, was das Vertrauen in die Fernzielgenerierung im gesamten Projektgebiet stÀrkt.
- Anhand von Synthetic Aperture Radar (SAR)-Daten konnten dielektrische Anomalien ermittelt werden, die rÀumlich mit Alterationsmineralien (z.B. Pyrit und Illit) assoziiert sind; diese Funde untermauern die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter der flachen Deckschicht mineralisierte Zonen befinden.
- Future Fuels ist nun einen Schritt weiter und wird die FĂŒlle an erhobenen Daten in das KI-Zielfindungsprogramm von VRIFY integrieren und damit den ersten Explorationsplan des Unternehmens im Projekt Hornby formulieren.

Abbildung 1: Auf der Karte sind die Anomalien in Bezug auf Gas, DielektrizitÀt (DC) und mineralische Endglieder (Polygone) sowie die gerasterten Ergebnisse der HeliumemissionsintensitÀt ersichtlich.
Die Hyperspektralmessung im Ăberblick
Im Rahmen des Hyperspektralprogramms wurden die Satellitendaten aus dem gesamten Konzessionsgebiet ausgewertet. Die in der bekannten Mineralisierungszone bei Mountain Lake beobachteten Spektralsignaturen wurden zur Beurteilung und Ermittlung vergleichbarer Ziele im gesamten Hornby Bay Basin herangezogen (Abbildung 1). Im Rahmen der Messung wurden 10-Band-Sentinel-2-Daten (VNIR und SWIR) analysiert und mit PALSAR-2-SAR integriert, um mineralogische und geochemische Signale an der OberflÀche und in oberflÀchennahen Bereichen zu erkennen.
Mit Hilfe von Methoden der spektralen Entmischung wurden 16 mineralische Endglieder generiert und mit den USGS-Mineralbestandsdaten abgeglichen. Zu den Ăbereinstimmungen mit hoher Wahrscheinlichkeit zĂ€hlen:
- Muskovit (0,79 Korr.)
- Illit (0,68 Korr.)
- Pyrit (0,51 Korr.)
- Hornstein (0,66 Korr.)
Diese Mineralien kommen allesamt innerhalb oder in unmittelbarer NĂ€he von uranhaltigen Sandsteinen vor, insbesondere in Redox-Front-Systemen, in denen sich Uran aus oxidierten FlĂŒssigkeiten abscheidet.
Ein multivariater Klassifizierer, der auf den spektralen Fingerabdruck des Gebiets von Mountain Lake trainiert wurde, ermittelte 100 Zielzonen von hoher PrioritĂ€t mit Ă€hnlicher Spektralempfindlichkeit (das bereits bekannte System ausgenommen), die als Orientierungshilfe fĂŒr zukĂŒnftige Prospektionsarbeiten dienen.
Die Gaskomponente der Messung ergab erhöhte He-, CH?- und CO?-Konzentrationen, die möglicherweise mit folgenden Faktoren zusammenhÀngen:
- Radiogener Zerfall von Uran und Thorium (He)
- Redox-Prozesse und mikrobielle AktivitÀt in Pyrit und Muskovit (CH? und CO?)
Diese Anomalien weisen auf aktive geochemische Pfade aus der Tiefe hin, die möglicherweise eine verborgene Mineralisierung markieren. DarĂŒber hinaus lieferte die SAR-RĂŒckstreuungsanalyse SchĂ€tzungen zur DielektrizitĂ€t, wobei die höheren Werte ĂŒber dem Mountain Lake mit feuchtigkeitshaltigen Alterationsmineralien in Verbindung gebracht werden. Die dielektrische Signatur unterstĂŒtzt die Ferndetektion von Alterationszonen selbst unter flachen Deckschichten.
Die Ergebnisse der Messung sprechen eindeutig fĂŒr das Explorationsmodell eines oberflĂ€chennahen, sandsteingebundenen Uransystems mit Spektral- und Gassignaturen, die mit bekannten hochgradigen Mineralisierungen korrelieren. Diese Erkenntnisse werden in die Explorationsplanungen der Phase 2 einflieĂen.
Was ist eine Hyperspektralmessung?
Eine Hyperspektralmessung ist eine Fernerkundungsmethode, die das von der ErdoberflĂ€che reflektierte Licht in einem breiten WellenlĂ€ngenbereich analysiert, der weit ĂŒber das hinausgeht, was das menschliche Auge sehen kann. Jedes Mineral reflektiert das Licht auf einzigartige Weise, wodurch eine âspektrale Signaturâ entsteht, die zur Auffindung bestimmter Substanzen im Erdboden verwendet werden kann; dazu zĂ€hlen Tonsteine, Oxide oder Sulfide, die hĂ€ufig in Verbindung mit MinerallagerstĂ€tten auftreten. Bei dieser Messung wurden Sentinel-2-Satellitenbilder verwendet, um sichtbares und infrarotes Licht in 10 SpektralbĂ€ndern zu erfassen. Das Datenmaterial wurde anschlieĂend unter Anwendung der Methode der spektralen Entmischung verarbeitet, die das Signal in reine Mineralkomponenten (sogenannte Endglieder) aufteilt. Durch den Abgleich dieser Signaturen mit bekannten Mineralbestandsdaten sind Geologen in der Lage, subtile Variationen in der OberflĂ€chenmineralogie zu erkennen, die auf verborgene Mineralisierungen hinweisen können. DarĂŒber hinaus wurden bei der Messung natĂŒrliche Gasemissionen (z. B. Helium, Wasserstoff, Methan) kartiert, die aus uranhaltigen LagerstĂ€tten durch Risse und Spalten im Boden entweichen können. Diese Gassignaturen dienen zusammen mit den Mineralindikatoren als Orientierungshilfe bei der exakten Ermittlung potenzieller neuer Explorationsziele â auch dann, wenn sie unter Erdreich, Vegetation oder einer Gletscherdecke verborgen sind (nach Pendock, 2025).
Quellennachweis
Future Fuels Inc. (2025). NI 43-101 Technical Report on the Hornby Basin Uranium Project. Future Fuels Inc.
Pendock. N, (2025) Uranium exploration at Mountain Lake, Nunavut, using Sentinel-2visible/near infrared [VNIR], shortwave infrared [SWIR] and Palsar-2 synthetic aperture radar [SAR] imagery.
Smith, J.P. (2003). Geophysical Survey Data and Uranium Assay Analysis in the Hornby Basin. Canadian Geological Survey Bulletin No. 315.
ErklÀrung gemÀà National Instrument 43-101
Nicholas Rodway, P. Geo, (NAPEG Licence #L5576), ist ein Berater des Unternehmens und ein qualifizierter SachverstĂ€ndiger im Sinne der Vorschrift National Instrument 43-101 - Standards of Disclosure for Mineral Properties. Herr Rodway hat den technischen Inhalt dieser Pressemeldung geprĂŒft und genehmigt.
Ăber Future Fuels Inc.
Der wichtigste Vermögenswert von Future Fuels ist das Projekt Hornby, das das gesamte 3.407 kmÂČ groĂe Hornby-Becken im Nordwesten von Nunavut umfasst, ein geologisch vielversprechendes Gebiet mit ĂŒber 40 unerschlossenen Uranvorkommen, darunter auch das historische System Mountain Lake. DarĂŒber hinaus besitzt Future Fuels das Konzessionsgebiet Covette in der Region James Bay in Quebec, das 65 Mineral-Claims auf 3.370 Hektar umfasst.
FĂŒr das Board of Directors
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