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Jenseits des Quantencomputings: Europas wachsendes Interesse an der Quantensensorik

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 10:40 Uhr | irw-press, AD HOC NEWS

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Was geschieht, wenn Quantentechnologie den Sprung aus dem Labor in die praktische Anwendung schafft? Quantum X Labs entwickelt drei SĂ€ulen: Quantencomputing, Quantensensorik und Quantensoftware. Insbesondere die Quantensensorik könnte frĂŒher kommerziell relevant werden – von der PrĂ€zisionsnavigation bis hin zu Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich.

 

Quantum X Labs (WKN: A40KCG; ISIN: US9267113002) entwickelt drei sich ergĂ€nzende Bereiche der Quantentechnologie: Quantencomputing, Quantensensorik und Quantensoftware. Innerhalb dieser breiter angelegten Strategie erhĂ€lt die Sensorik besondere Aufmerksamkeit, weil sie einen zunehmend sichtbaren Marktbedarf adressiert. Mit einem Quantengyroskop und einer Quanten-Atomuhr entwickelt das Unternehmen Lösungen fĂŒr hochprĂ€zise Navigation und Zeitmessung, darunter potenzielle Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich. In Europa gewinnt die Technologie zusĂ€tzlich an Bedeutung, da das Interesse an GNSS-unabhĂ€ngiger Navigation und resilienten Ortungssystemen wĂ€chst. WĂ€hrend Quantum X Labs seine Computing- und Softwaretechnologien weiterentwickelt, könnte die Quantensensorik einen vergleichsweise direkten Weg von der technologischen Entwicklung zur praktischen industriellen Anwendung eröffnen.

 

Drei SĂ€ulen, unterschiedliche Marktchancen

 

Die Diskussion ĂŒber Quantentechnologie wird hĂ€ufig von einer Frage bestimmt: Wann wird ein leistungsfĂ€higer Quantencomputer RealitĂ€t? FĂŒr Unternehmen, Behörden und Verteidigungsorganisationen könnten jedoch andere Quantentechnologien deutlich frĂŒher relevant werden. Quantum X Labs verfolgt daher einen breiteren Ansatz mit Technologien, die unterschiedliche Wege in die praktische Anwendung nehmen.

 

Die Quantensensorik gehört zu den Bereichen, in denen Quanteneffekte bereits in eigenstĂ€ndigen Instrumenten genutzt werden können. Dazu zĂ€hlen hochprĂ€zise Systeme fĂŒr Positionierung, Navigation und Zeitmessung. Dies ist einer der Bereiche, die Quantum X Labs mit der Entwicklung eines Quantengyroskops und einer Quanten-Atomuhr adressiert.

 

FĂŒr Yaki Baranes, CEO von Quantum X Labs, stellt dies eine interessante kommerzielle Chance dar. Auf die Frage, welche Quantentechnologie zuerst kommerziell angeboten und in bestehende Systeme integriert werden könnte, verweist er auf Entwicklungen im eigenen Quantensensorik-GeschĂ€ft des Unternehmens sowie auf den breiteren Markt.

 

Ein möglicher Vorteil besteht darin, dass Quantensensorsysteme keinen universellen Quantencomputer als Grundlage benötigen. Sie können unabhĂ€ngig eingesetzt und in bestehende technologische Systeme integriert werden. Dadurch könnte die Sensorik bei bestimmten Anwendungen einen kĂŒrzeren Weg zur kommerziellen Nutzung bieten.

 

Gleichzeitig bleiben Quantencomputing und Quantensoftware zentrale Bestandteile der Unternehmensstrategie. Quantum X Labs entwickelt unter anderem einen eigenen Quantencomputer auf Basis einer Kaltatom-Architektur sowie Softwarelösungen fĂŒr verschiedene Anwendungen. Die drei SĂ€ulen befinden sich in unterschiedlichen Phasen der technologischen und kommerziellen Entwicklung.

 

Die wachsende Bedeutung von PrÀzision

 

Ein potenzielles Anwendungsfeld fĂŒr Quantensensorik ist die Navigation und Zeitmessung. PrĂ€zise Positionierung ist insbesondere im Verteidigungsbereich eine zentrale operative Voraussetzung. Herkömmliche satellitengestĂŒtzte Systeme sind nicht in jeder Umgebung verfĂŒgbar oder vor Störungen geschĂŒtzt. Werden GNSS-Signale beeintrĂ€chtigt oder stehen sie nicht zur VerfĂŒgung, nimmt die Bedeutung alternativer Navigationstechnologien zu.

 

Der EuropÀische Verteidigungsfonds stuft Quantensensorik daher als relevantes Technologiefeld ein. Zu den potenziellen Anwendungen zÀhlen die TrÀgheitsnavigation in Umgebungen ohne GNSS-Empfang, hochprÀzise Zeitmessung mithilfe von Atomuhren sowie Quantenbildgebung, Radar und Optronik.

 

FĂŒr Quantum X Labs eröffnet dies eine Reihe potenzieller Anwendungen. Das Quantengyroskop soll eine hochprĂ€zise Messung von Bewegung und Orientierung ermöglichen, wĂ€hrend die Quanten-Atomuhr auf Ă€ußerst genaue Zeitmessung ausgerichtet ist. Zusammen adressieren diese Technologien den Bereich Positionierung, Navigation und Zeitmessung (PNT), der fĂŒr moderne militĂ€rische, industrielle und autonome Systeme relevant ist.

 

Entscheidend ist, dass Quantensensorik unabhĂ€ngig von einem universellen Quantencomputer funktionieren kann. Ihre potenzielle Marktentwicklung hĂ€ngt daher nicht davon ab, dass zunĂ€chst ein voll leistungsfĂ€higer Quantencomputer verfĂŒgbar wird.

 

Europas Verteidigungssektor sucht neue Technologien

 

Die europĂ€ische Dimension gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die EU unterstĂŒtzt die Entwicklung von Quantentechnologien fĂŒr Verteidigungsanwendungen und verfolgt das Ziel, Forschung nĂ€her an konkrete militĂ€rische FĂ€higkeiten heranzufĂŒhren.

 

Ein Beispiel ist QuantaQuest, das ein Quantensensornetzwerk fĂŒr synchronisierte AblĂ€ufe und prĂ€zisere Anwendungen entwickelt hat. Das Nachfolgeprojekt ADEQUADE konzentriert sich unter anderem auf Quantensensorik fĂŒr Positionierung, Navigation und Zeitmessung und wurde von der EU mit 27,4 Millionen Euro gefördert.

 

Diese Entwicklung zeigt, wie sich Quantensensorik zunehmend an der Schnittstelle von Forschung, Industrie und Verteidigung positioniert. FĂŒr europĂ€ische Technologieanbieter entsteht damit ein Marktumfeld, in dem technologische LeistungsfĂ€higkeit und industrielle Integration gleichermaßen wichtig sind.

 

MilitĂ€rische Quantentechnologien mĂŒssen unter anspruchsvollen Bedingungen funktionieren. Laut einem Informationsblatt der EU gehören Anforderungen an GrĂ¶ĂŸe, Gewicht, Energieverbrauch, ZuverlĂ€ssigkeit und Cybersicherheit zu den zentralen Voraussetzungen fĂŒr einen kĂŒnftigen Einsatz.

 

Die Verbindung zu Verteidigung und kritischer Infrastruktur wurde am 15. September konkreter, als Quantum X Labs den ehemaligen Mossad-Chef Yossi Cohen zum Vorsitzenden seines wissenschaftlichen Beirats ernannte. Cohen, der den israelischen Nachrichtendienst von 2016 bis 2021 leitete und derzeit als strategischer Berater von SoftBank tĂ€tig ist, wird sich auf potenzielle Anwendungen in den MĂ€rkten fĂŒr Verteidigung und kritische Infrastruktur konzentrieren.

 

Sein Aufgabenbereich geht ĂŒber die Sensorik hinaus. Gemeinsam mit Prof. Oren Kurland vom Technion – Israel Institute of Technology und Prof. Oren Raz vom Weizmann Institute of Science soll Cohen zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens in den Bereichen Quantencomputing, Fehlerkorrektur, Software, Cybersicherheit und Sensorik beitragen. Die Ernennung allein belegt noch keine kommerzielle Marktreife, zeigt jedoch, in welchen MĂ€rkten Quantum X Labs Tests und Integration fĂŒr besonders relevant hĂ€lt.

 

Quantencomputing und Software als weitere SĂ€ulen

 

Neben der Sensorik entwickelt Quantum X Labs Quantencomputing und Quantensoftware. Das Unternehmen arbeitet an einem eigenen Quantencomputer auf Basis einer Kaltatom-Architektur sowie an verschiedenen Softwarelösungen. Dazu gehören Quanten-Cybersicherheit, Fehlerkorrektur und Anwendungen fĂŒr klinische Studien und nukleare Simulationen.

 

Die Fehlerkorrektur ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung des Quantencomputings. Qubits reagieren Ă€ußerst empfindlich auf Störungen, die wĂ€hrend der Verarbeitung Fehler verursachen können. Quantum X Labs entwickelt hierfĂŒr eine eigene Plattform und hat nach eigenen Angaben Tests auf verschiedenen Quantencomputern durchgefĂŒhrt.

 

Die drei Technologiebereiche unterscheiden sich daher nicht nur hinsichtlich ihrer Anwendungen, sondern auch in ihren Entwicklungspfaden. Quantensensorik kann bereits fĂŒr konkrete Instrumente und potenzielle Nutzer entwickelt werden. Beim Quantencomputing zĂ€hlen dagegen Skalierbarkeit, Fehlerkorrektur und technische Validierung zu den zentralen Herausforderungen. Quantensoftware wiederum kann verschiedene Bereiche des Quantencomputings mit spezialisierten Anwendungen verbinden.

 

Vom technologischen Potenzial zur praktischen Anwendung

 

FĂŒr Quantum X Labs besteht die Aufgabe darin, sein Technologieportfolio entsprechend dem Reifegrad und der Marktnachfrage in den jeweiligen Bereichen weiterzuentwickeln. Bei der Quantensensorik liegt der Schwerpunkt insbesondere auf Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt- sowie der Verteidigungsindustrie. Der Weg zu potenziellen kommerziellen Anwendungen dĂŒrfte ĂŒber Tests, Partnerschaften und die Integration in bestehende Systeme fĂŒhren.

 

FĂŒr Quantencomputing und Software liegen die kommerziellen Chancen in anderen Bereichen und könnten lĂ€ngere Entwicklungs- und Validierungszyklen erfordern. Gleichzeitig könnten Fortschritte in einer SĂ€ule auch fĂŒr die anderen Technologiebereiche relevant werden.

 

Drei unterschiedliche Wege zum Markt

 

Quantum X Labs adressiert damit unterschiedliche Entwicklungshorizonte innerhalb des breiteren Feldes der Quantentechnologie. Die Quantensensorik zielt mit hochprĂ€ziser Navigation und Zeitmessung auf einen konkreten und zunehmend sichtbaren Bedarf. Das Quantencomputing ist auf die langfristige Entwicklung leistungsfĂ€higer Quantencomputer ausgerichtet, wĂ€hrend Quantensoftware Anwendungen wie Cybersicherheit, Fehlerkorrektur und spezialisierte Simulationen unterstĂŒtzt.

 

Insbesondere fĂŒr die Sensorik entsteht in Europa ein Umfeld, in dem technologische Entwicklung auf Nachfrage aus der Luft- und Raumfahrt sowie dem Verteidigungssektor trifft. Nach Angaben des EuropĂ€ischen Verteidigungsfonds belĂ€uft sich der Wert quantenbezogener Projekte innerhalb der relevanten Programme auf rund 60 Millionen Euro.

 

FĂŒr Quantum X Labs stellt der Fortschritt in der Quantensensorik einen möglichen kommerziellen Weg innerhalb der breiteren Drei-SĂ€ulen-Strategie dar. Das Quantengyroskop und die Atomuhr adressieren neue Anforderungen an Navigation und Zeitmessung, wĂ€hrend Quantencomputing und Software – einschließlich Cybersicherheit, Fehlerkorrektur und spezialisierten Simulationsanwendungen – wichtige Bestandteile der Technologieplattform des Unternehmens bleiben. Die Chance liegt nun darin, jede SĂ€ule entsprechend ihrem technologischen Reifegrad und der Marktnachfrage weiterzuentwickeln.

 

Quellen:

Quantum Sensing and the Future of Warfare: Five Essential Reforms to Stay Competitive

https://investor.quantumxlabs.xyz/

The Jerusalem Post: Former Mossad chief Yossi Cohen appointed president of Quantum X Labs advisory board

Quantum Sensing and the Future of Warfare: Five Essential Reforms to Stay Competitive

https://investor.quantumxlabs.xyz/

https://quantumxlabs.xyz/

https://quantaquest.org/

https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space/research-development-and-innovation/quantum-technologies_en

 

Lassen Sie sich in den Verteiler fĂŒr Quantum X Labs oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Quantum X Labs“ oder “Nebenwerte”.

 

Quantum X Labs

Land: kanadisch

ISIN: US9267113002

https://quantumxlabs.xyz/

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit Quantum X Labs existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Quantum X Labs. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Quantum X Labs können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter BerĂŒcksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des GeschÀftsmodells. Es ist nicht gewÀhrleistet, dass sich das GeschÀftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lÀsst. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Quantum X Labs einsehen: https://quantumxlabs.xyz/

 

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Diese Mitteilung enthĂ€lt bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen ĂŒber das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schĂ€tzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder Ă€hnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwĂ€rtigen EinschĂ€tzungen der GeschĂ€ftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der GeschĂ€ftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

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