MCF Energy: Update zu den Bohrungen im Gasprospektionsgebiet Welchau
11.03.2024 - 13:12:00
Vielversprechende Vorkommen von âTripgasâ und Hinweise von Fracturing in einer frĂŒhen Bohrphase: MCF Energy ist mit der Gasexploration in Ăsterreich dem Zeitplan voraus
Vancouver, British Columbia, 11. MĂ€rz 2024 / IRW-Press / â MCF Energy Ltd. (TSX.V: MCF; FWB: DC6; OTCQX: MCFNF) (âMCFâ, âMCF Energyâ oder das âUnternehmenâ) freut sich, ĂŒber die Fortschritte im Rahmen der Gasexplorationsbohrung Welchau-1 in Ăsterreich zu berichten. Die Bohrung konnte am 10. MĂ€rz erfolgreich bis in eine Tiefe von 1155 Meter vorgetrieben werden â rund vier Tage frĂŒher als im Zeitplan vorgesehen. Das Vorhandensein geringer Kohlenwasserstoffmengen und die angetroffenen Frakturierungsmuster lassen auf das Vorkommen von Kohlenwasserstoffen in tieferen Formationsschichten schlieĂen und liefern den Nachweis fĂŒr ein aktives Erdölsystem am Bohrstandort Welchau-1. Die Bohrungen in Richtung Hauptzielzone schreiten voran und mit der Fertigstellung und Evaluierung ist bis spĂ€testens Ende des Monats zu rechnen.
Mit der am 24. Februar 2024 eingeleiteten Bohrung am Standort Welchau-1 soll das Gasprospektionsgebiet Welchau erkundet werden, das fĂŒr sein beachtliches Gaspotenzial bekannt ist. Dieses im Zentrum Europas gelegene Prospektionsgebiet punktet mit gĂŒnstigen Bedingungen fĂŒr Bohrungen in geringer Tiefe sowie der NĂ€he zu bestehenden Gasleitungen. Ziel ist hier die Auffindung von ErdgaslagerstĂ€tten Ă€hnlich jener am nahegelegenen Bohrstandort Molln-1, wo im Jahr 1989 Gasvorkommen bestĂ€tigt wurden. MCF wird fĂŒr bis zu 50 % der mit 5,1 Millionen Euro gedeckelten Kosten der Bohrung Welchau-1 aufkommen und sichert sich damit eine wirtschaftliche Beteiligung von 25 % am sogenannten âWelchau Investment Areaâ.
Die Bohrarbeiten begannen mit einer 12 ÂŒ-Zoll-Bohrung, die bis in eine Tiefe von 930 Metern vorgetrieben wurde, gefolgt vom Einsatz spezieller MessgerĂ€te (Wireline Logging). AnschlieĂend wurde eine 9 5/8-Zoll-Verrohrung installiert und zementiert, um die IntegritĂ€t des Bohrlochs zu gewĂ€hrleisten â insbesondere durch einen Abschnitt aus Schiefergestein hindurch, der auch eine Abdichtung gegenĂŒber dem Gasdruck aus einer tiefergelegenen LagerstĂ€tte bietet. Aktuell wird an einer 8 œ-Zoll-Bohrung gearbeitet, mit der eine geplante Gesamttiefe von mindestens 1500 Metern erreicht werden soll.
Mit dem Einsatz neuer Bohrtechniken konnten die Bohrgeschwindigkeiten optimiert und damit die ursprĂŒnglichen Prognosen ĂŒbertroffen werden. Dies hat dazu beigetragen, dass man mit den Projektarbeiten dem Zeitplan voraus ist. Dank dieser Verbesserungen dĂŒrften die Kosten der Bohrung insgesamt niedriger ausfallen.
Die Bildaufzeichnungen haben das Vorhandensein von BrĂŒchen (Frakturen) bestĂ€tigt und liefern den Nachweis fĂŒr eine geschlossene, asymmetrische Antiklinale, wie sie anhand des Geomodells prognostiziert wurde. Das Antreffen von Karbonatgesteinsformationen, die BrĂŒche aufweisen â ein Ergebnis von Verformungen, wie sie am Scheitelpunkt der Welchau-Antiklinale erwartet wurden â untermauert die Möglichkeit einer gröĂeren ProduktivitĂ€t der LagerstĂ€tte. DarĂŒber hinaus ist die Entdeckung geringer Kohlenwasserstoffmengen in diesen Formationen, insbesondere der deutliche Anstieg der Tripgas-Messwerte von 0,0099 % auf 0,1765 % (vorwiegend Methan mit Spuren von schwereren Kohlenwasserstoffen wie Ethan und Propan), ein vielversprechender Indikator fĂŒr Kohlenwasserstoffansammlungen im Untergrund. Mit dem sogenannten âTripgasâ, das beim Entfernen des BohrgestĂ€nges in die BohrspĂŒlflĂŒssigkeit gelangt, wird bestĂ€tigt, dass ein funktionierendes Erdölsystem vorliegt.
Im Zuge der Bohrarbeiten ist es bis dato zu keinen nennenswerten Herausforderungen gekommen, nur ein minimaler FlĂŒssigkeitsverlust an die Formation war zu verzeichnen. Bei sĂ€mtlichen AktivitĂ€ten werden die strengen Sicherheitsstandards eingehalten oder in einigen FĂ€llen sogar ĂŒbertroffen.
James Hill, CEO von MCF Energy, zeigte sich angesichts der Funde optimistisch: âIm Rahmen der bisherigen Bohrungen konnten wir sehr vielversprechende Ergebnisse erzielen. Vor allem die Hinweise auf Vorkommen von Erdgas und schweren Kohlenwasserstoffen stimmen uns sehr zuversichtlich.â

Abbildung 1: GegenĂŒberstellung des geplanten und tatsĂ€chlichen Bohrfortschritts

Abbildung 2: Bohrstandort Welchau-1 in den nördlichen Kalkalpen
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Ăber MCF Energy
MCF Energy wurde im Jahr 2022 von FĂŒhrungskrĂ€ften der Energiebranche gegrĂŒndet, um die Energiesicherheit Europas durch verantwortungsvolle Explorationen und ErschlieĂungen von Erdgasressourcen in der Region zu stĂ€rken. Das Unternehmen hat sich Beteiligungen an mehreren bedeutsamen Erdgasexplorationsprojekten in Ăsterreich und Deutschland gesichert; weitere KonzessionsantrĂ€ge sind ausstehend. MCF Energy prĂŒft auĂerdem weitere Möglichkeiten in ganz Europa. Die FĂŒhrungskrĂ€fte des Unternehmens verfĂŒgen ĂŒber eine langjĂ€hrige Erfahrung im europĂ€ischen Energiesektor und arbeiten an der Entwicklung einer saubereren, billigeren und sichereren Erdgasindustrie als Ăbergang zu erneuerbaren Energiequellen. MCF Energy ist ein börsennotiertes Unternehmen (TSXâV: MCF; FWB: DC6; OTCQX: MCFNF) mit Hauptsitz in Vancouver in British Columbia. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.mcfenergy.com.
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Ăl- und Gas-Hinweise
Boe bedeutet ein Barrel ĂlĂ€quivalent auf der Basis von 6 Mcf Erdgas zu 1 Barrel ĂlĂ€quivalent. Mcfe bedeutet eintausend KubikfuĂ ErdgasĂ€quivalent auf der Grundlage von 6 Mcfe: 1 Barrel Ăl. Ein Boe-UmwandlungsverhĂ€ltnis von 6 Mcf: 1 Boe und 6 Mcfe: 1 bbl. basiert auf einer EnergieĂ€quivalenz-Umwandlungsmethode, die in erster Linie an der Brennerspitze anwendbar ist und keine WertĂ€quivalenz am Bohrlochkopf darstellt. Da das WertverhĂ€ltnis auf der Grundlage des Rohölpreises im Vergleich zum Erdgaspreis zu verschiedenen Zeiten erheblich von der EnergieĂ€quivalenz von 6 Mcf: 1 Boe oder 6 Mcfe: 1 bbl abweichen kann, kann die Verwendung von Boe und Mcfe als Wertangabe irrefĂŒhrend sein.
Voraussichtliche Ressourcen sind die zu einem bestimmten Zeitpunkt geschĂ€tzten Erdölmengen, die durch kĂŒnftige ErschlieĂungsprojekte aus unentdeckten LagerstĂ€tten gewonnen werden können. Voraussichtliche Ressourcen haben sowohl eine Entdeckungs- als auch eine ErschlieĂungswahrscheinlichkeit. Voraussichtliche Ressourcen werden weiter unterteilt, je nach dem Grad der Sicherheit, der mit den SchĂ€tzungen der förderbaren Mengen unter der Annahme ihrer Entdeckung und ErschlieĂung verbunden ist, und können je nach Projektreife unterteilt werden.
Nicht alle Explorationsprojekte werden zu Entdeckungen fĂŒhren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Explorationsprojekt zur Entdeckung von Erdöl fĂŒhrt, wird als âEntdeckungschanceâ bezeichnet. Bei einer unentdeckten AnhĂ€ufung ist die Chance auf Kommerzialisierung also das Produkt aus zwei Risikokomponenten - der Entdeckungschance und der ErschlieĂungschance.
RessourcenschĂ€tzungen sind immer mit Unsicherheiten behaftet, und der Grad der Unsicherheit kann zwischen den einzelnen AnhĂ€ufungen/Projekten und ĂŒber die gesamte Lebensdauer eines Projekts stark variieren. Daher sollten RessourcenschĂ€tzungen in der Regel als Spanne angegeben werden, die dem mit den SchĂ€tzungen verbundenen Vertrauensniveau entspricht. Ein VerstĂ€ndnis der statistischen Konzepte und der Terminologie ist fĂŒr das VerstĂ€ndnis des mit den Ressourcendefinitionen und -kategorien verbundenen Vertrauens wesentlich. Diese Konzepte, die fĂŒr alle Ressourcenkategorien gelten, werden im Folgenden erlĂ€utert. Der Unsicherheitsbereich der geschĂ€tzten förderbaren Mengen kann entweder durch deterministische Szenarien oder durch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung dargestellt werden. Ressourcen sollten als niedrige, beste und hohe SchĂ€tzungen wie folgt angegeben werden:
- Niedrige SchĂ€tzung und/oder 1C im Falle von bedingten Ressourcen: Hierbei handelt es sich um eine konservative SchĂ€tzung der Menge, die tatsĂ€chlich gefördert werden kann. Es ist wahrscheinlich, dass die tatsĂ€chlich verbleibenden Fördermengen die niedrige SchĂ€tzung ĂŒbersteigen werden. Wenn probabilistische Methoden verwendet werden, sollte eine Wahrscheinlichkeit von mindestens 90 Prozent (P90) bestehen, dass die tatsĂ€chlich geförderten Mengen der niedrigen SchĂ€tzung entsprechen oder diese ĂŒbersteigen.
- Beste SchĂ€tzung und/oder 2C im Falle von bedingten Ressourcen: Hierbei handelt es sich um die beste SchĂ€tzung der Menge, die tatsĂ€chlich gefördert werden kann. Es ist gleichermaĂen wahrscheinlich, dass die tatsĂ€chlich verbleibenden Mengen gröĂer oder kleiner als die beste SchĂ€tzung sind. Wenn probabilistische Methoden verwendet werden, sollte eine Wahrscheinlichkeit von mindestens 50 Prozent (P50) bestehen, dass die tatsĂ€chlich geförderten Mengen der besten SchĂ€tzung entsprechen oder diese ĂŒbersteigen.
- Hohe SchĂ€tzung und/oder 3C im Falle von bedingten Ressourcen: Hierbei handelt es sich um eine optimistische SchĂ€tzung der Menge, die tatsĂ€chlich gefördert werden kann. Es ist unwahrscheinlich, dass die tatsĂ€chlich geförderten Restmengen die hohe SchĂ€tzung ĂŒbersteigen werden. Wenn probabilistische Methoden verwendet werden, sollte eine Wahrscheinlichkeit von mindestens 10 Prozent (P10) bestehen, dass die tatsĂ€chlich geförderten Mengen der hohen SchĂ€tzung entsprechen oder diese ĂŒbersteigen.
Dieser Ansatz zur Beschreibung der Unsicherheit kann auf Reserven, bedingte Ressourcen und voraussichtliche Ressourcen angewendet werden. Es kann ein erhebliches Risiko bestehen, dass nicht kommerzielle und unentdeckte AnhÀufungen keine kommerzielle Produktion erreichen, doch ist es sinnvoll, den Bereich der potenziell förderbaren Mengen unabhÀngig von diesem Risiko zu betrachten und zu ermitteln.
Bcf | Milliarden KubikfuĂ |
Bcfe | Milliarden Kubikfuà ErdgasÀquivalent |
Bbl | Barrel |
Boe | Barrel ĂlĂ€quivalent |
M | Tausend |
MM | Million |
MMbbls | Millionen Barrel Ăl |
MMBOE | Millionen Barrel ĂlĂ€quivalent |
MMBC | Millionen Barrel Kondensat |
Mcfe | Tausend Kubikfuà ErdgasÀquivalent |
MMcfe/d | Millionen KubikfuĂ-Ăquivalent pro Tag |
Tcf | Billionen KubikfuĂ |
km2 | Quadratkilometer |
⏠| Euro |
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