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Porphyr und Skarn: Diese beiden Gesteine entscheiden ĂŒber den Kupferpreis der Zukunft

16.03.2026 - 08:48:00 | irw-press.com

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Die Kupfernachfrage der Zukunft kann nur durch neue LagerstĂ€tten in Porphyr- und Skarnsystemen gedeckt werden. Algo Grande untersucht ein solches System in Mexiko – und untermauert das Potenzial von Adelita nun zusĂ€tzlich mit hochgradigen OberflĂ€chenproben aus mehreren Zielgebieten.

 

Der Kupferexplorer Algo Grande Copper (ISIN: CA0156071049, WKN: A41UK1) untersucht auf dem Adelita-Projekt im mexikanischen Sonora ein bislang wenig erforschtes Porphyr-Kupfersystem. Zwei Zielgebiete stehen im Fokus: Eines unterhalb des Cerro Grande Skarns und das Mezquital genannte Gebiet.

 

Die Geologen des Explorers vermuten aufgrund von OberflĂ€chenarbeiten und Flachbohrungen, dass die beiden Zielgebiete flachliegende Porphyrsysteme mit großem Tiefenpotenzial beherbergen könnten.

 

„Historische Kartierungen, Probenahmen und geophysikalische Untersuchungen definieren eine Mineralisierung vom Porphyrtyp und einen klassischen Aufladbarkeitsring – unterstĂŒtzt durch Bohrungen in Cerro Grande, bei denen PorphyrgĂ€nge, Alterationen vom Porphyrtyp und erhöhte MolybdĂ€nwerte durchteuft wurden“, heißt es in einem Bericht der Geologen.

 

Algo Grande Copper mit richtungsweisenden Resultaten bei Adelita

 

Anfang Februar wurden die Ergebnisse einer fĂŒr das Projekt möglicherweise richtungsweisenden Bohrung veröffentlicht. Bohrloch AG_GC_002 durchteufte zwei bereits bekannte, oberflĂ€chennahe Skarnhorizonte und identifizierte drei neue, gut mineralisierte Skarnhorizonte in der Tiefe mit einer GesamtmĂ€chtigkeit von 41,59 Metern skarngebundener Mineralisierung. „Diese Ergebnisse erweitern die bekannte vertikale Ausdehnung des mineralisierten Systems erheblich und bestĂ€tigen das Vorhandensein einer vertikal gestapelten Skarnarchitektur mit signifikantem Tiefenpotenzial“, erlĂ€uterte das Unternehmen.

 

Ein weiterer, wichtiger Befund: AG_GC_002 durchteufte mehrere andesitische PorphyrgĂ€nge und wies Anzeichen propylitischer und kaliumreicher Alteration auf. Ein Paket intrusiver Gesteine ??zwischen 328,57 und 339,10 Metern zeigte eine Anreicherung an MolybdĂ€n mit Werten von bis zu 2820 ppm. „Diese Ergebnisse sprechen fĂŒr ein Porphyr-System und stĂŒtzen die Annahme, dass die Skarnmineralisierung von Cerro Grande genetisch mit einer tiefer liegenden intrusiven Quelle verbunden sein könnte“, erlĂ€utern die Geologen.

 

Im Klartext: Bei dem Projekt Adelita deutet sich das Potenzial fĂŒr ein grĂ¶ĂŸeres Porphyr-Skarn-System an. Diese EinschĂ€tzung wird durch eine jĂŒngste Prospektionskampagne zusĂ€tzlich gestĂŒtzt. Dabei bestĂ€tigte Algo Grande Kupfer-, Gold- und Silbermineralisierungen an mehreren Stellen des Projekts, entdeckte sĂŒdlich von Cerro Grande eine neue Skarnzone und identifizierte in mehreren Zielgebieten hochgradige Proben.

 

FĂŒr Investoren ist das relevant, weil Funde dieses Typs weit ĂŒber das Einzelprojekt hinaus Beachtung finden: Metallmarktanalysten weltweit werten Berichte zu tatsĂ€chlichen und potenziellen LagerstĂ€tten dieser Art aus, um das kĂŒnftige Kupferangebot auf dem Weltmarkt abschĂ€tzen zu können. Klar ist: Ohne einen Zuwachs an ergiebigen Porphyr-Skarn-Kupfersystemen wird das Metall in wenigen Jahren schmerzhaft knapp.

 

Die Welt braucht Kupfer – es liegt in Porphyr- und Skarn-Systemen

 

Die langfristige Entwicklung auf dem globalen Kupfermarkt lĂ€sst sich anhand weniger Daten veranschaulichen. Bis 2040, so schĂ€tzt S&P Global, wird die weltweite Kupfernachfrage von zuletzt 28 Mio. Tonnen (2025) auf 42 Mio. Tonnen ansteigen. BHP rechnet bis 2050 sogar mit einem Zuwachs von 70 % auf ĂŒber 50 Mio. Tonnen.

 

Gleichzeitig wird die weltweite Minenproduktion S & P Global zufolge um das Jahr 2030 bei ca. 33 Mio. Tonnen ihr Maximum erreichen und danach stagnieren oder sinken, wenn nicht massive Investitionen getĂ€tigt werden. Daran Ă€ndert auch die prognostizierte Verdopplung des SekundĂ€rangebots aus Recycling nichts. Konkret rechnen Analysten mit einem notwendigen Investitionsvolumen von 250 Mrd. USD bis 2030. Und selbst das reicht nicht notwendigerweise, um die LĂŒcke zu schließen: Es dauert heute im Durchschnitt 17 Jahre, um ein Kupferprojekt von der Entdeckung bis zur Produktion zu entwickeln. Zur Jahrtausendwende reichten noch zehn Jahre aus. Obendrein ist die Zahl der entdeckten KupferlagerstĂ€tten seit Jahrzehnten rĂŒcklĂ€ufig.

 

Wer Analysten, Bergbau-CEOs oder Geologen nach Wegen aus der Kupferknappheit fragt, erhĂ€lt regelmĂ€ĂŸig drei Antworten: Recycling, Haufenlaugung und Exploration. Letztere konzentriert sich stark auf zwei geologische Systeme: Porphyr und Skarn. Die systematische Untersuchung solcher Systeme könnte in den kommenden Jahren maßgeblich darĂŒber bestimmen, ob es in Zukunft genĂŒgend Kupfer gibt – und ob dieses bezahlbar ist.

 

Reko Diq und Resolution Copper: Porphyr- und Skarnsysteme beherbergen XXL-KupferlagerstÀtten

 

Porphyr-KupferlagerstĂ€tten (porphyry copper deposits, PCDs) sind laut US Geological Survey das unangefochtene Schwergewicht im globalen Kupferbergbau und laut einem Bericht von 2010 die weltweit grĂ¶ĂŸte Quelle (ca. 60 %) und Ressource (ca. 65 %) von Kupfer sowie eine bedeutende Quelle fĂŒr MolybdĂ€n, Gold und Silber.

 

„Trotz relativ niedriger Kupfergehalte (durchschnittlich 0,44 % Kupfer im Jahr 2008) haben PCDs aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe (ĂŒblicherweise Hunderte Millionen bis Milliarden Tonnen), ihrer langen Minenlaufzeiten (Jahrzehnte) und ihrer hohen Produktionsraten (Milliarden Kilogramm Kupfer pro Jahr) erhebliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen“, heißt es in einem bis heute aktuellen Bericht des geologischen Dienstes.

 

Die Bedeutung von Porphyr-LagerstĂ€tten wird auch in Zukunft nicht abnehmen, wie ein Blick auf große, noch nicht oder nicht vollstĂ€ndig produzierende LagerstĂ€tten zeigt. Resolution Copper in Arizona etwa enthĂ€lt in einer Tiefe von 1.500 bis 2.130 Metern unter der OberflĂ€che dank eines hohen Kupfergehalts von 1,5 % bis zu 40 Mrd. Pfund Kupfer, die, sofern das Projekt genehmigt wird, ĂŒber einen Zeitraum von 40 Jahren abgebaut werden sollen.

 

Reko Diq – zur HĂ€lfte im Besitz von Barrick Mining – in der pakistanischen Provinz Belutschistan enthĂ€lt 5,9 Mrd. Tonnen Gestein mit 0,41 % Kupfer (und zusĂ€tzlich mehr als 40 Mio. Unzen Gold).

 

Porphyr-Systeme gehen auf Subduktionszonen zurĂŒck, an denen eine ozeanische Platte unter eine kontinentale Platte abtaucht, wie z. B. bei den Anden der Fall. Durch das Abtauchen gelangt Wasser in den Erdmantel. Dieses Wasser senkt den Schmelzpunkt des Gesteins, wodurch Magma entsteht. Dieses Magma steigt nach oben und sammelt sich in großen Kammern in der Erdkruste in ca. 5–15 km Tiefe.

 

WĂ€hrend das Magma langsam abkĂŒhlt, kristallisieren erste Minerale (wie Feldspat oder Quarz) aus. Wenn das Magma dann plötzlich in flachere Krustenschichten (1–4 km) aufsteigt, kĂŒhlt der Rest der Schmelze sehr schnell ab.

 

Das Ergebnis ist das porphyrische GefĂŒge: Große Kristalle befinden sich in einer feinkörnigen Grundmasse.

 

Durch einen allmĂ€hlichen Druckanstieg kommt es irgendwann zum Hydrofracturing, das Millionen von Rissen im Gestein erzeugt. Heiße, metallhaltige FlĂŒssigkeiten drĂ€ngen in diese Risse hinein, kĂŒhlen ab und reagieren mit ihrer Umgebung. So entstehen die charakteristischen Stockwerk-Adern.

 

Skarn-Systeme sind „reiche Nachbarn“ der Porphyre

 

Skarn-Systeme gelten als "reiche Nachbarn" der Porphyre. Sie entstehen durch die chemische Reaktion von Magmen mit Karbonatgesteinen. Ihr Anteil an der globalen Kupferproduktion liegt bei etwa 3 %, könnte aber in Zukunft auf 3–4 % steigen. Skarn-Systeme sind typischerweise kleiner, aber oft deutlich hochgradiger (1 % bis 5 % Cu) als Porphyr-Systeme und enthalten oft Gold oder Silber als wertvolle Nebenprodukte. Der Anteil von sedimentĂ€ren und VMS-Systemen dĂŒrfte dagegen in Zukunft abnehmen.

 

Enrico Gay, CEO von Algo Grande Copper, sieht die Fortsetzung der Tief- und Erweiterungsbohrungen durch die jĂŒngsten Ergebnisse „nachdrĂŒcklich“ unterstĂŒtzt. Die Identifizierung von drei neuen Skarnhorizonten in der Tiefe und zusĂ€tzliche hochgradige OberflĂ€chenproben entlang des rund 6 Kilometer langen Cerro-Grande-Trends sprechen aus Sicht des Managements fĂŒr ein grĂ¶ĂŸeres und robusteres mineralisiertes System als bisher angenommen.

 

So sehen es auch die Investoren des Unternehmens: Ende Februar wurde eine gut 6,5 Mio. CAD schwere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit den Mitteln soll ein Folgebohrprogramm finanziert werden, das primÀr auf Erweiterungsbohrungen in Cerro Grande sowie erste systematische Tests weiterer Zielgebiete wie Las Trancas, Potrero South und entlang eines aussichtsreichen Kalksteinkorridors abzielt.

 

Sollten sich das geologische Modell und die neuen OberflÀchenbefunde im Rahmen weiterer Bohrungen bestÀtigen, könnte das an der Börse mit knapp 20 Mio. EUR bewertete Unternehmen dadurch einen zusÀtzlichen Schub erfahren.

 

Weitere Informationen zu Algo Grande Copper finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

https://www.miningscout.de/minenaktien/algo-grande-copper/

 

Unternehmen: Algo Grande Copper

TSXV: ALGR

ISIN: CA0156071049

WKN: A41UK1

Webseite: https://algo-grande.com/

 

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