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SĂŒdamerikas Bergbauboom: Zwischen Aufbruchstimmung und Potenzial

31.03.2026 - 08:58:00 | irw-press.com

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SĂŒdamerikas BodenschĂ€tze sind fĂŒr den globalen Bergbau unverzichtbar. WĂ€hrend Argentinien mit dem RIGI-Förderprogramm fĂŒr auslĂ€ndische Großinvestitionen im Bergbausektor Erfolge feiert und Chiles neuer PrĂ€sident Aufbruchstimmung verbreitet, lĂ€uft Peru noch unter Potenzial. Aussichtsreiche Projekte dĂŒrften den Druck auf die Politik aber auch hier in KĂŒrze erhöhen.

 

Der Edelmetallexplorer Aftermath Silver (ISIN: CA00831V2057, WKN: A2DMFN) legte Ende MĂ€rz die ersten Ergebnisse aus einem Bohrprogramm auf dem Silber-Kupfer-Mangan-Projekt Berenguela nahe Puno im SĂŒden Perus vor. Die Ergebnisse bestĂ€rken die Geologen des Unternehmens in ihren Hoffnungen auf eine signifikante LagerstĂ€tte.

 

Aftermath Silver mit starken Bohrergebnissen bei Berenguela

 

Ein Bohrloch lieferte ab einer Tiefe von 26,5 Metern 48,5 Meter mit 438 Gramm Silber pro Tonne sowie 2,22 % Kupfer + 24,9 % Mangan.  Eine weitere Bohrung förderte 70,0 Meter mit 230 Gramm Silber pro Tonne sowie 1,81% Kupfer und 10,9 % Mangan ab der OberflĂ€che zutage.

 

CEO Ralph Rushton ordnet die Resultate ein: „Dies sind einige der besten Bohrergebnisse, die wir bisher in unseren drei Bohrphasen erzielt haben, besonders die starke Kupferassoziation mit unserem Silber.“ Erstklassige Ergebnisse also, die es nur in mineralreichen Regionen gibt – und die in der globalen Explorationspipeline dringend benötigt werden.

 

SĂŒdamerika – und hier insbesondere Chile, Peru und Argentinien – spielt fĂŒr diese globale Explorationspipeline eine zentrale Rolle: Ohne die BodenschĂ€tze aus der Andenregion wird die steigende Nachfrage insbesondere nach Kupfer nicht zu decken sein.

 

S&P Global prognostiziert einen Anstieg der globalen Kupfernachfrage um etwa 50 % bis 2040, wĂ€hrend das Angebot um das Jahr 2030 seinen Höhepunkt erreichen dĂŒrfte. Dies entspricht einem potenziellen Defizit von 10 Millionen Tonnen bzw. rund 25 % der erwarteten Nachfrage. Doch auch andere Rohstoffe wie Edel- und Batteriemetalle sind absehbar knapp und in der Geologie der LĂ€nder reichlich und ohne geopolitische Kompromittierung vorhanden.

 

Globaler Bergbau fokussiert Argentinien, Chile und Peru

 

Bergbaufirmen weltweit sind deshalb an Investitionen in SĂŒdamerika interessiert. Dies wird in Argentinien deutlich, wo die RIGI-Gesetzgebung internationale Investoren anzieht. Beispiele fĂŒr im Rahmen von RIGI genehmigte Projekte sind das Lithiumprojekt Rincon von Rio Tinto, das Kupferprojekt Los Azules von McEwen Copper, das Silber-Gold-Projekt Diablillos von Abra Silver und das Goldprojekt Veladero von Barrick Mining und Shandong Gold. Weitere AntrĂ€ge, darunter solche von Glencore, und Lundin Mining, sind gestellt.

 

In Chile macht der Sektor dem frisch ins Amt gewĂ€hlten PrĂ€sidenten JosĂ© Antonio Kast seine Aufwartung. Kast hatte dem Bergbau im Wahlkampf bessere Rahmenbedingungen versprochen – und genießt scheinbar das Vertrauen der Branche.

 

Jedenfalls hĂ€ufen sich kurz nach dem Amtsantritt Kasts am 11. MĂ€rz die AntrĂ€ge von Bergbauunternehmen. BHP hat fĂŒr das Projekt "Nueva Concentradora Escondida" im Wert von 5 Mrd. USD AntrĂ€ge zur UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung eingereicht.  Freeport McMoRan hat den Genehmigungsprozess fĂŒr die geplante, 7,5 Mrd. USD teure Erweiterung der El Abra Kupfermine eingeleitet.

 

Ebenso bedeutsam wie Chile und Argentinien ist Peru, wenn es um Rohstoffe geht. Doch das Land hinkt seinen eigenen AnsprĂŒchen noch hinterher. Deutlich wird dies an einer Investitionsentscheidung, die im Land derzeit heiß diskutiert wird: Teck Resources verschob Ende MĂ€rz die Bauentscheidung fĂŒr das 1,9 Mrd. USD teure Kupferprojekt Zafranal in der peruanischen Region Arequipa und gab stattdessen Investitionen in die chilenische Mine Quebrada Blanca den Vorzug.

 

Teck Resources verschiebt Zafranal - aber Perus Bergbau hat Potenzial

 

Durch die Verschiebung der Investition auf einen unbestimmten Zeitpunkt zerschlagen sich die Hoffnungen auf eine rasche Steigerung der peruanischen Kupferproduktion durch neue Anlagen zunĂ€chst. Im Jahr 2025 zĂ€hlte das Ministerium fĂŒr Energie und Bergbau Zafranal zu den 12 PrioritĂ€tsprojekten des Landes mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ĂŒber 23 Mrd. USD. Die Inbetriebnahme war fĂŒr 2029 geplant.  GeschĂ€tzte Jahresproduktion: 76.000 Tonnen Kupfer und 29.000 Unzen Gold.

 

FĂŒr den peruanischen Bergbausektor markiert Zafranal ein Deja-vu: Newmont konzentrierte sich 2023 auf Australien – zulasten des Projekts Yanacocha Sulfuros. „Im Fall von Teck (
) wiederholt sich die Geschichte: Bei der ÜberprĂŒfung ihres konsolidierten Portfolios entschieden sie sich, Quebrada Blanca PrioritĂ€t einzurĂ€umen, in einem Land, das eine klare politische Linie und stabile VerhĂ€ltnisse aufrechterhĂ€lt“, sagte Carlos GĂĄlvez, ehemaliger PrĂ€sident der peruanischen Sociedad Nacional de MinerĂ­a, PetrĂłleo y EnergĂ­a.

 

Brancheninsider warnen, die Investitionsentscheidung belege eine auch anderweitig sichtbare Entwicklung: Peru rutsche in der PrioritÀtenskala globaler Investoren nach unten. Zuletzt wies etwa der Fraser-Index tatsÀchlich in diese Richtung.

 

„Das sind die Folgen politischer InstabilitĂ€t und schlechter RegierungsfĂŒhrung. Neun PrĂ€sidenten in zehn Jahren sind in LĂ€ndern mit soliden Institutionen ungewöhnlich. Dieser Mangel an KontinuitĂ€t und Vertrauen ist es letztendlich, der strategische Investitionen wie die von Zafranal abschreckt“, sagt GĂĄlvez.

 

Perus Bergbaupipeline ist 64 Mrd. USD schwer

 

Dennoch fĂŒhrt fĂŒr den globalen Bergbau kein Weg an den peruanischen BodenschĂ€tzen vorbei. Perus Portfolio an Bergbauinvestitionsprojekten umfasst 67 Initiativen mit geschĂ€tzten Investitionen von rund 64 Mrd. USD.

 

Die Diskussion um Zafranal ĂŒberschattet zudem Erfolgsmeldungen aus dem Sektor, die es auch gibt. So gelang 2025 eine Steigerung der Kupferproduktion auf 2,77 Mio. Tonnen nach 2,74 Mio. Tonnen Kupfer im Vorjahr. Große Akteure planen zudem Investitionen: Southern Copper (ISIN: US84265V1052, WKN: A0HG1Y) etwa könnte in den nĂ€chsten zehn Jahren 10,3 Mrd. USD bereitstellen, hauptsĂ€chlich fĂŒr Projekte, die sich im Bau oder in der Planungsphase befinden, darunter Tia Maria, Michiquillay und Los Chancas.

 

Aftermath Silver ist nach den starken Bohrergebnissen bei Berenguela vom Potenzial des Projekts ĂŒberzeugt und setzt die Exploration fort. „Unsere dritte Bohrphase wurde im Hinblick auf die Vorstudie fĂŒr das Berenguela-Projekt geplant. Wir verdichten und grenzen oberflĂ€chennahe, hochgradige Silber-Kupfer-Mineralisierungen im westlichen Teil der Mineralressource ab, wo zukĂŒnftig ein Tagebau beginnen könnte“, sagt CEO Rushton.

 

Das ursprĂŒngliche Bohrprogramm umfasste 4.000 Meter Diamantbohrungen und 2.000 Meter RC-Bohrungen, wurde nun aber auf 6.000 Meter Diamantbohrungen erweitert. Weitere Ergebnisse dĂŒrften deshalb bald folgen. Zeigen auch diese hohe Mineralgehalte, wird davon auch der zuletzt stark zurĂŒckgekommene Aktienkurs des an der Börse aktuell mit gut 160 Mio. EUR bewerteten Unternehmens wieder profitieren. Das enorme Wertsteigerungspotenzial des Unternehmens hatte der Aktienkurs zuvor bereits reflektiert.

 

Weitere Informationen zu Aftermath Silver finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

https://www.miningscout.de/minenaktien/aftermath-silver-ltd/

 

Aftermath Silver Ltd.

TSX-Venture: AAG

ISIN: CA00831V2057

WKN: A2DMFN

Webseite: www.aftermathsilver.com

 

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