NASDAQ, Tech-Rally

NASDAQ 100: Ölpreise bremsen Tech-Rally

16.05.2026 - 00:07:56 | boerse-global.de

Geopolitische Spannungen und steigende Rohstoffpreise beenden die sechswöchige Rally des NASDAQ 100. Tech-Werte leiden besonders.

NASDAQ 100: Ölpreise bremsen Tech-Rally - Foto: über boerse-global.de
NASDAQ 100: Ölpreise bremsen Tech-Rally - Foto: über boerse-global.de

Die Rekordjagd an der Wall Street ist vorerst Geschichte. Steigende Ölpreise entfachten am Freitag neue Inflationssorgen — und der NASDAQ 100 zahlte dafür den höchsten Preis unter den großen US-Indizes.

Der Tech-Index gab zum Wochenschluss rund 1,4 Prozent nach und rutschte auf 29.168 Punkte. Das ist das abrupte Ende einer sechswöchigen Aufwärtsbewegung, die den Index erst am Donnerstag noch auf ein Rekordhoch getragen hatte. Zum Vergleich: Der breiter aufgestellte S&P 500 verlor ein Prozent, der Dow Jones büßte 0,8 Prozent ein.

Hormus, Renditen, enttäuschter Handelsgipfel

Drei Faktoren drückten gleichzeitig auf die Stimmung. Erstens: Die Straße von Hormus bleibt faktisch geschlossen — trotz des Staatsbesuchs von US-Präsident Trump in China gab es keine belastbaren Fortschritte im Iran-Konflikt. Das treibt die Ölpreise. Zweitens: Steigende Rohstoffpreise befeuern Inflationserwartungen, was die langfristigen Anleiherenditen auf das höchste Niveau seit rund zwölf Monaten getrieben hat. Dadurch werden festverzinsliche Papiere gegenüber Aktien wieder attraktiver — ein klassisches Argument für Gewinnmitnahmen nach einem starken Lauf.

Drittens enttäuschte der Handelsgipfel zwischen Washington und Peking. Trump selbst räumte ein, dass China entgegen den Hoffnungen keine H200-Chips von Nvidia gekauft habe. Die Chinesen wollten stattdessen eigene Halbleiter entwickeln. Nvidia-Aktien brachen daraufhin um 3,4 Prozent ein — ein schwerer Schlag für einen Index, in dem die großen Tech-Titel dominieren.

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Technologieriesen unter Druck

Die sogenannten Magnificent 7 schwächelten ausnahmslos. Alphabet, Amazon, Apple, Meta und Tesla verloren zwischen 1,5 und knapp 3 Prozent. Einzig Microsoft zeigte sich mit einem leichten Plus von 0,7 Prozent gegen den Trend.

Auch Applied Materials, dessen Quartalsbericht von Analysten durchweg gelobt wurde, gab 1,5 Prozent nach — ein klares Signal, dass Anleger nach dem starken Lauf der vergangenen Wochen Kasse machen wollten, unabhängig von den Fundamentaldaten. Cerebras Systems, erst am Donnerstag mit großem Getöse an die Börse gegangen und knapp 70 Prozent über dem Ausgabepreis geschlossen, verlor am Freitag gut acht Prozent.

Einen Lichtblick bot Figma: Das Kreativ-Softwareunternehmen übertraf die Quartalserwartungen und hob seine Jahresziele an. Die Aktie schoss um fast 17 Prozent nach oben — ein Ausreißer in einem sonst roten Umfeld.

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